民話をさがす / ドイツ語圏
De drei Vügelkens
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 1,367 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
Et is wul dusent un meere Jaare hen, da wören hier im Lanne luter kleine Künige, da hed auck einer up den Keuterberge wünt (gewohnt), de gink sau geren up de Jagd. Ase nu mal mit sinen Jägern vom Schlotte herruttrok, höen (hüteten) unner den Berge drei Mäkens ire Köge (Kühe), un wie sei den Künig mit den vielen Lüen (Leuten) seien, so reip de ölleste den annern beden Mäkens to, un weis up den Künig: »Helo! Helo! Wenn ik den nig kriege, so will ik keinen.« Da antworde de zweide up de annere Side vom Berge, un weis up den, de dem Künige rechter Hand gink: »Helo! Helo! Wenn ik den nig kriege, so will ik keinen.« Da reip de jüngste, un weis up den, de linker Hand gink: »Helo! Helo! Wenn ik den nig kriege, so will ik keinen.« Dat wören awerst de beden Ministers. Dat hörde de Künig alles, und ase von der Jagd heime kummen was, leit he de drei Mäkens to sik kummen un fragete se, wat se da gistern am Berge segd hedden. Dat wullen se nig seggen, de Künig frog awerst de ölleste, ob se ün wol tom Manne hewen wulle? Da segte se ja, un ere beiden Süstern friggeten de beiden Ministers, denn se wören alle drei scheun un schier (klar, schön) von Angesicht, besunners de Künigin, de hadde Hare ase Flass.
De beiden Süstern awerst kregen keine Kinner, un ase de Künig mal verreisen moste, let he se tor Künigin kummen, um se up to munnern, denn se was grae (gerad) swanger. Se kreg en kleinen Jungen, de hadde 'n ritsch roen (roten) Stern mit up de Weld. Da sehden de beiden Süstern, eine tor annern, se wullen den hübsken Jungen in't Water werpen. Wie se'n darin worpen hadden (ick glöwe, et is de Weser west), da flügt'n Vügelken in de Högte, dat sank:
»Tom Daude bereit, up wietern Bescheid tom Lilienstrus: Wacker Junge, bist du's?«
Da dat de beiden hörten, kregen se de Angst up'n Lieve, un makten, dat se fort keimen. Wie de Künig na Hus kam, sehden se to üm, de Künigin hedde'n Hund kregen. Da segde de Künig: »Wat Gott deiet, dat is wole dahn.«
Et wunde awerst'n Fisker an den Water, de fiskede den kleinen Jungen wier herut, ase noch ewen lebennig was, un da sine Fru kene Kinner hadde, foerden (fütterten) s'en up. Na'n Jaar was de Künig wier verreist, da krig de Künigin wier'n Jungen, den namen de beiden falsken Süstern und warpen'n auck in't Water, da flügt dat Vügelken wier in de Högte un sank:
»Tom Daude bereit, up wietern Bescheid tom Lilienstrus: Wacker Junge, bist du's?«
Un wie de Künig torügge kam, sehden se to üm, de Künigin hedde wier 'n Hund bekummen, un he segde wier: »Wat Gott deit, dat is wole dahn.« Awerst de Fisker trok düsen auck ut den Water un foerd 'n up.
Da verreisede de Künig wier, un de Künigin kreg 'n klein Mäken, dat warpen de falsken Süstern auck in't Water. Da flügt dat Vügelken wier in de Högte un sank:
»Tom Daude bereit, up wietern Bescheid tom Lilienstrus: Wacker Mäken, bist du's?«
Un wie de Künig na Hus kam, sehden se üm, de Künigin hedde 'ne Katte kregt. Do worde de Künig beuse, un leit sine Fru in't Gefängnis smieten, da hed se lange Jaare in setten.
De Kinner wören unnerdes anewassen, da gink de ölleste mal mit annern Jungens herut to fisken, da wüllt ün de annern Jungens nig twisken sik hewen un segget: »Du Fündling, gaa du diner Wege.« Da ward he gans bedröwet un fräggt den olen Fisker, ob dat wahr wöre? De vertellt ün, dat he mal fisked hedde, un hedde ün ut den Water troken (gezogen). Da segd he, he wulle furt un sinen Teiten (Vater) söken. De Fisker, de biddet 'n, he mögde doch bliven, awerst he let sik gar nich hallen, bis de Fisker et tolest to givt. Da givt he sik up den Weg un geit meere Dage hinnern'n anner, endlich kümmt he vor 'n graut allmächtig Water, davor steit 'ne ole Fru un fiskede. »Guden Dag, Moer,« segde de Junge. »Groten Dank.« -- »Du süst da wol lange fisken, e du 'n Fisk fängest.« -- »Un du wol lange söken, e du dinen Teiten findst. Wie wust du der denn da över't Water kummen?« sehde de Fru. »Ja, dat mag Gott witten.« Da nümmt de ole Fru ün up den Rüggen un dragt 'n derdörch, un he söcht lange Tiid un kann sinen Teiten nig finnen. Ase nu wol 'n Jaar veröwer is, da trekt de tweide auck ut un will sinen Broer söken. He kümmt an dat Water, un da geit et ün ewen so, ase sinen Broer. Nu was nur noch de Dochter allein to Hus, de jammerde so viel na eren Broern, dat se upt lest auck den Fisker bad, he mögte se treken laten, je wulle ere Broerkes söken. Da kam se auck bie den grauten Water, da sehde se tor olen Fru: »Guden Dag, Moer.« -- »Groten Dank.« -- »Gott helpe ju bie juen fisken.« Ase de ole Fru dat hörde, da word se ganz fründlich un drog se över't Water un gab er 'n Roe (Rute), un sehde to er: »Nu gah man jümmer up düsen Wege to, mine Dochter, un wenn du bie einen groten swarten Hund vorbie kümmst, so must du still un drist un one to lachen un one ün antokicken, vorbie gaan. Dann kümmest du an 'n grot open Schlott, up'n Süll (Schwelle) most du de Roe fallen laten un stracks dörch dat Schlott an den annern Side wier herut gahen; da is 'n olen Brunnen, darut is 'n groten Bom wassen, daran hänget 'n Vugel im Buer, den nümm af: dann nümm noch 'n Glas Water ut den Brunnen un gaa mit düsen beiden den sülvigen Weg wier torügge; up den Süll nümm de Roe auck wier mit, un wenn du dann wier bie den Hund vorbie kummst, so schlah ün in't Gesicht, awerst sü to, dat du ün treppest, un dann kumm nur wier to me torügge.« Da fand se et grade so, ase de Fru et sagt hadde, un up den Rückwege da fand se de beiden Broer, de sik de halve Welt durchsöcht hadden. Se gink tosammen, bis wo de swarte Hund an den Weg lag, den schlog se int't Gesicht, da word et 'n schönen Prinz, de geit mit ünen, bis an dat Water. Da stand da noch de ole Fru, de frögede sik ser, da se alle wier da wören, un drog se alle över't Water, un dann gink se auck weg, denn se was nu erlöst. De annern awerst gingen alle na den olen Fisker, un alle wären froh, dat se sik wier funnen hadden, den Vugel awerst hüngen se an der Wand.
De tweide Suhn kunne awerst nig to Huse rasten, un nam 'n Flitzebogen un gink up de Jagd. Wie he möe was, nam he sine Flötepipen un mackte 'n Stücksken. De Künig awerst wör auck up de Jagd un hörde dat, da gink he hin, un wie he den Jungen drap, so sehde he: »We hett die verlöwt, hier to jagen?« -- »Oh, neimes (niemand).« -- »Wen hörst du dann to?« -- »Ik bin de Fisker sin Suhn.« -- »De hett ja keine Kinner.« -- »Wenn du't nig glöwen wust, so kum mit.« Dat dehe de Künig un frog den Fisker, de vertälle ün alles, un dat Vügelken an der Wand fing an to singen:
»De Möhme sitt allein wol in dat Kerkerlein. O Künig, edeles Blod, dat sind dine Kinner god. De falsken Süstern beide de dehen de Kinnerkes Leide, wol in des Waters Grund, wo se de Fisker fund.«
Da erschraken se alle, un de Künig nahm den Vugel, den Fisker un de drei Kinner mit sik na den Schlotte, un leit dat Gefänknis upschluten un nam sine Fru wier herut, de was awerst gans kränksch un elennig woren. Da gav er de Dochter von den Water ut den Brunnen to drinken, da war se frisk un gesund. De beiden falsken Süstern wören awerst verbrennt, un de Dochter friggede den Prinzen.
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Journey→Journey→Journey→Journey
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Von dem Machandelboom | ドイツ語圏 | 0.969 | 同じ本 |
| 2 | Von dem Fischer un syner Fru | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 3 | Der Hase und der Igel | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 4 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.943 | 同じ本 |
| 5 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.938 | 同じ本 |
| 6 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.936 | 同じ本 |
| 7 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.935 | 同じ本 |
| 8 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.935 | 同じ本 |
| 9 | Daumesdick | ドイツ語圏 | 0.935 | 同じ本 |
| 10 | Hans im Glück | ドイツ語圏 | 0.935 | 同じ本 |
| 11 | Der Sperling und seine vier Kinder | ドイツ語圏 | 0.934 | 同じ本 |
| 12 | Der Geist im Glas | ドイツ語圏 | 0.934 | 同じ本 |