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Daumesdick

ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 2,090 語

出典と権利

出典の本Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm
提供Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905
採集・編者Jacob Grimm; Wilhelm Grimm
刊年の根拠扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』
権利状態Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08
地図上の位置緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。

本文 ・ 和訳対照

Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。

左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)

Es war ein armer Bauersmann, der saß abends beim Herd und schürte das Feuer, und die Frau saß und spann. Da sprach er: »Wie ist's so traurig, daß wir keine Kinder haben! Es ist so still bei uns, und in den andern Häusern ist's so laut und lustig.« -- »Ja,« antwortete die Frau und seufzte, »wenn's nur ein einziges wäre, und wenn's auch ganz klein wäre, nur Daumens groß, so wollt ich schon zufrieden sein; wir hätten's doch von Herzen lieb.« Nun geschah es, daß die Frau kränklich ward und nach sieben Monaten ein Kind gebar, das zwar an allen Gliedern vollkommen, aber nicht länger als ein Daumen war. Da sprachen sie: »Es ist, wie wir es gewünscht haben, und es soll unser liebes Kind sein,« und nannten es nach seiner Gestalt ~Daumesdick~. Sie ließen's nicht an Nahrung fehlen, aber das Kind ward nicht größer, sondern blieb wie es in der ersten Stunde gewesen war; doch schaute es verständig aus den Augen und zeigte sich bald als ein kluges und behendes Ding, dem alles glückte, was es anfing.

ひとりの貧しい百姓がいた。夕方、炉ばたに座って火を掻き立てていると、妻は座って糸を紡いでいた。そこで男は言った。「子どもがいないのは、なんと寂しいことだろう。うちはこんなに静かで、よその家はあんなに賑やかで楽しいのに」「ほんとうに」と妻はため息をついて答えた。「たったひとりでもいいから、どんなに小さくても、親指ほどの大きさでもいいから授かれば、わたしは満足なのに。心から愛してやれるのに」さて、そのうち妻は身重になり、七か月たって子を産んだ。その子は手足こそ何ひとつ欠けていなかったが、親指ほどの背丈しかなかった。そこで夫婦は言った。「わたしたちが願ったとおりの子だ。この子をかわいい子として育てよう」そしてその姿にちなんでおやゆび小僧と名づけた。夫婦は食べものを欠かさなかったが、子は大きくならず、生まれた最初の時のままだった。それでも目つきは利発で、まもなく、手がけることは何でもうまくいく賢く身軽な子だとわかった。

Der Bauer machte sich eines Tages fertig, in den Wald zu gehen und Holz zu fällen, da sprach er so vor sich hin: »Nun wollt ich, daß einer da wäre, der mir den Wagen nachbrächte.« -- »O Vater,« rief Daumesdick, »den Wagen will ich schon bringen, verlaßt Euch drauf, er soll zur bestimmten Zeit im Walde sein.« Da lachte der Mann und sprach: »Wie sollte das zugehen, du bist viel zu klein, um das Pferd mit dem Zügel zu leiten.« -- »Das tut nichts, Vater, wenn nur die Mutter anspannen will, ich setze mich dem Pferd ins Ohr und rufe ihm zu, wie es gehen soll.« -- »Nun,« antwortete der Vater, »einmal wollen wir's versuchen.« Als die Stunde kam, spannte die Mutter an und setzte Daumesdick ins Ohr des Pferdes, und dann rief der Kleine, wie das Pferd gehen sollte, »jüh und joh! hott und har!« Da ging es ganz ordentlich als wie bei einem Meister, und der Wagen fuhr den rechten Weg nach dem Walde. Es trug sich zu, als er eben um eine Ecke bog und der Kleine »har, har!« rief, daß zwei fremde Männer daher kamen. »Mein,« sprach der eine, »was ist das? Da fährt ein Wagen, und ein Fuhrmann ruft dem Pferde zu, und ist doch nicht zu sehen.« -- »Das geht nicht mit rechten Dingen zu,« sagte der andere, »wir wollen dem Karren folgen und sehen, wo er anhält.« Der Wagen aber fuhr vollends in den Wald hinein und richtig zu dem Platze, wo das Holz gehauen ward. Als Daumesdick seinen Vater erblickte, rief er ihm zu: »Siehst du, Vater, da bin ich mit dem Wagen, nun hol mich herunter.« Der Vater faßte das Pferd mit der Linken und holte mit der Rechten sein Söhnlein aus dem Ohr, das sich ganz lustig auf einen Strohhalm niedersetzte. Als die beiden fremden Männer den Daumesdick erblickten, wußten sie nicht, was sie vor Verwunderung sagen sollten. Da nahm der eine den andern beiseite und sprach: »Hör, der kleine Kerl könnte unser Glück machen, wenn wir ihn in einer großen Stadt für Geld sehen ließen. Wir wollen ihn kaufen.« Sie gingen zu dem Bauer und sprachen: »Verkauft uns den kleinen Mann, er soll's gut bei uns haben.« -- »Nein,« antwortete der Vater, »es ist mein Herzblatt und ist mir für alles Gold in der Welt nicht feil.« Daumesdick aber, als er von dem Handel gehört, war an den Rockfalten seines Vaters hinaufgekrochen, stellte sich ihm auf die Schulter und wisperte ihm ins Ohr: »Vater, gib mich nur hin, ich will schon wieder zurückkommen.« Da gab ihn der Vater für ein schönes Stück Geld den beiden Männern hin. »Wo willst du sitzen?« sprachen sie zu ihm. »Ach, setzt mich nur auf den Rand von eurem Hut, da kann ich auf und ab spazieren und die Gegend betrachten und falle doch nicht herunter.« Sie taten ihm den Willen, und als Daumesdick Abschied von seinem Vater genommen hatte, machten sie sich mit ihm fort. So gingen sie, bis es dämmrig ward, da sprach der Kleine: »Hebt mich einmal herunter, es ist nötig.« -- »Bleib nur droben,« sprach der Mann, auf dessen Kopf er saß, »ich will mir nichts draus machen, die Vögel lassen mir auch manchmal was drauf fallen.« -- »Nein,« sprach Daumesdick, »ich weiß auch, was sich schickt; hebt mich nur geschwind herab.« Der Mann nahm den Hut ab, und setzte den Kleinen auf einen Acker am Weg, da sprang und kroch er ein wenig zwischen den Schollen hin und her, dann schlüpfte er plötzlich in ein Mausloch, das er sich ausgesucht hatte. »Guten Abend, ihr Herren, geht nur ohne mich heim,« rief er ihnen zu und lachte sie aus. Sie liefen herbei und stachen mit Stöcken in das Mausloch, aber das war vergebliche Mühe. Daumesdick kroch immer weiter zurück, und da es bald ganz dunkel ward, so mußten sie mit Ärger und mit leerem Beutel wieder heim wandern.

ある日、百姓が森へ木を伐りに行く支度をしながら、ひとりごとを言った。「誰かあとから荷車を持ってきてくれる者がいればなあ」「おとうさん」とおやゆび小僧は叫んだ。「荷車ならぼくが持っていくよ。任せてよ、きっと決めた時刻に森へ着くから」すると男は笑って言った。「そんなことができるものか。おまえは小さすぎて、手綱で馬を操れやしない」「そんなのは何でもないよ、おとうさん。おかあさんが馬をつないでくれさえすれば、ぼくが馬の耳に乗って、どう行けばいいか声をかけるから」「よし」と父は答えた。「一度やってみよう」さて時刻になると、母は馬をつなぎ、おやゆび小僧を馬の耳に乗せた。そして小さいのが、馬にどう行けばよいかを叫んだ。「ほれ、それ! みぎだ、ひだりだ!」すると馬は名人が操っているかのようにきちんと進み、荷車は森への正しい道をたどっていった。ところがちょうど角を曲がって、小さいのが「ひだり、ひだり!」と叫んでいるとき、見知らぬ男が二人やってきた。「おい」と一人が言った。「あれは何だ。荷車が走っていて、馭者が馬に声をかけているのに、姿が見えないぞ」「まともなことじゃない」ともう一人が言った。「あの車についていって、どこで止まるか見てみよう」だが荷車はそのまま森へ入っていき、ちゃんと木を伐っている場所に着いた。おやゆび小僧は父を見つけると呼びかけた。「ほら、おとうさん、荷車と一緒に来たよ。さあ下ろして」父は左手で馬を押さえ、右手で息子を耳から取り出した。息子はいかにも楽しげに藁しべの上に腰をおろした。見知らぬ二人の男はおやゆび小僧を見て、驚きのあまり何と言ってよいか分からなかった。そこで一人がもう一人を脇へ連れていって言った。「なあ、あの小さいのを大きな町で金を取って見せれば、おれたちも一財産作れるぞ。買い取ろう」二人は百姓のところへ行って言った。「あの小さな男を売ってくれ。うちで大事にするから」「いや」と父は答えた。「これはわたしの宝で、この世の金をみんな積まれても売らぬ」だがおやゆび小僧は、その話を聞きつけて父の上着の裾をよじ登り、肩の上に立って耳にささやいた。「おとうさん、ぼくを渡していいよ。きっとまた戻ってくるから」そこで父はかなりの金と引き換えに、息子を二人の男に渡した。「どこに乗りたい」と二人は小僧に言った。「ああ、あなたがたの帽子の縁に乗せてください。そこなら行ったり来たり歩けるし、あたりも眺められるし、落ちる心配もありませんから」二人は望みどおりにしてやり、おやゆび小僧が父に別れを告げると、それを連れて出かけていった。そうして日が暮れかかるまで歩くと、小さいのが言った。「ちょっと下ろしてください。用を足したいのです」「上にいればいい」と、小僧を頭に乗せている男が言った。「わたしは構わんよ。鳥だってときどき落としていくんだ」「いいえ」とおやゆび小僧は言った。「わたしにも礼儀というものは分かります。さあ早く下ろしてください」男は帽子を取って小さいのを道端の畑に置いた。すると小僧は土くれのあいだをあちこち跳んだり這ったりして、それから、かねて目をつけておいた鼠穴へさっと潜り込んだ。「おやすみなさい、旦那がた。わたしなしでお帰りください」と小僧は呼ばわって、二人を笑った。二人は駆け寄って棒で鼠穴を突いたが、無駄骨だった。おやゆび小僧はどんどん奥へ這っていき、まもなくすっかり暗くなったので、二人は腹を立てながら空の財布を抱えて帰るほかなかった。

Als Daumesdick merkte, daß sie fort waren, kroch er aus dem unterirdischen Gang wieder hervor. »Es ist auf dem Acker in der Finsternis so gefährlich gehen,« sprach er, »wie leicht bricht einer Hals und Bein!« Zum Glück stieß er an ein leeres Schneckenhaus. »Gottlob,« sagte er, »da kann ich die Nacht sicher zubringen,« und setzte sich hinein. Nicht lange, als er eben einschlafen wollte, so hörte er zwei Männer vorüber gehen, davon sprach der eine: »Wie wir's nur anfangen, um dem reichen Pfarrer sein Geld und sein Silber zu holen?« -- »Das könnt ich dir sagen,« rief Daumesdick dazwischen. »Was war das?« sprach der eine Dieb erschrocken, »ich hörte jemand sprechen.« Sie blieben stehen und horchten, da sprach Daumesdick wieder: »Nehmt mich mit, so will ich euch helfen.« -- »Wo bist du denn?« -- »Sucht nur auf der Erde und merkt, wo die Stimme herkommt,« antwortete er. Da fanden ihn endlich die Diebe und hoben ihn in die Höhe. »Du kleiner Wicht, was willst du uns helfen!« sprachen sie. »Seht,« antwortete er, »ich krieche zwischen den Eisenstäben in die Kammer des Pfarrers und reiche euch heraus, was ihr haben wollt.« -- »Wohlan,« sagten sie, »wir wollen sehen, was du kannst.« Als sie bei dem Pfarrhaus ankamen, kroch Daumesdick in die Kammer, schrie aber gleich aus Leibeskräften: »Wollt ihr alles haben, was hier ist?« Die Diebe erschraken und sagten: »So sprich doch leise, damit niemand aufwacht.« Aber Daumesdick tat als hätte er sie nicht verstanden und schrie von neuem: »Was wollt ihr? Wollt ihr alles haben, was hier ist?« Das hörte die Köchin, die in der Stube daran schlief, richtete sich im Bett auf und horchte. Die Diebe aber waren vor Schrecken ein Stück Wegs zurückgelaufen, endlich faßten sie wieder Mut und dachten: »Der kleine Kerl will uns necken.« Sie kamen zurück und flüsterten ihm zu: »Nun mach Ernst und reich uns etwas heraus.« Da schrie Daumesdick noch einmal so laut er konnte: »Ich will euch ja alles geben, reicht nur die Hände herein.« Das hörte die horchende Magd ganz deutlich, sprang aus dem Bett und stolperte zur Tür herein. Die Diebe liefen fort und rannten, als wäre der wilde Jäger hinter ihnen. Die Magd aber, als sie nichts bemerken konnte, ging ein Licht anzünden. Wie sie damit herbeikam, machte sich Daumesdick, ohne daß er gesehen wurde, hinaus in die Scheune. Die Magd aber, nachdem sie alle Winkel durchgesucht und nichts gefunden hatte, legte sich endlich wieder zu Bett und glaubte, sie hätte mit offenen Augen und Ohren doch nur geträumt.

おやゆび小僧は二人が去ったのを知ると、地下の通り道からまた這い出した。「暗がりで畑を歩くのはあぶない」と小僧は言った。「首や脚を折りかねない」幸いなことに、空の蝸牛の殻にぶつかった。「ありがたい」と小僧は言った。「これで夜を安心して過ごせる」そしてなかに入った。ほどなく、眠りに落ちようとしたとき、二人の男が通りかかるのが聞こえた。一人がこう言っていた。「あの金持ちの司祭の金と銀を、どうやって手に入れたものかな」「それなら教えてやれるぞ」とおやゆび小僧が口をはさんだ。「なんだ今のは」と一人の泥棒が驚いて言った。「誰かが話す声が聞こえた」二人は立ち止まって耳を澄ました。するとおやゆび小僧がまた言った。「わたしを連れていけ。手を貸してやる」「どこにいるんだ」「地面を探して、声のするほうをよく聞け」と小僧は答えた。そこで泥棒たちはとうとう小僧を見つけ、つまみ上げた。「この小さな虫けらが、何を手伝えるというんだ」と二人は言った。「いいかい」と小僧は答えた。「わたしは鉄格子のあいだから司祭の部屋に入って、ほしいものを外へ渡してやる」「よし」と二人は言った。「何ができるか見てやろう」さて司祭館に着くと、おやゆび小僧は部屋に這い込み、いきなりありったけの声で叫んだ。「ここにあるものを全部ほしいのか」泥棒たちは驚いて言った。「静かに話せ、誰か目を覚ますじゃないか」だがおやゆび小僧は聞こえないふりをして、また叫んだ。「何がほしい。ここにあるものを全部ほしいのか」それを、隣の部屋で寝ていた料理番が聞きつけ、寝床に起き上がって耳を澄ました。泥棒たちは驚いて少し後ろへ逃げ戻っていたが、やがてまた気を取り直して思った。「あの小さいのは、おれたちをからかっているんだ」二人は戻ってきてささやいた。「さあ真面目にやれ、何か寄こせ」するとおやゆび小僧はもう一度、出せるかぎりの声で叫んだ。「何もかもやるとも、手を差し入れろ」それを、聞き耳を立てていた下女がはっきり聞き取って、寝床から跳び出し、つまずきながら戸口へ入ってきた。泥棒たちは、まるで魔の狩人に追われているかのように駆け出して逃げた。だが下女は何も見つけられないので、灯りをともしに行った。その灯りを持って戻ってくるあいだに、おやゆび小僧は見つからずに納屋へ抜け出した。下女は隅という隅を探しても何も見つからないので、とうとうまた寝床に入り、目も耳も開いたまま夢を見ていたのだろうと思った。

Daumesdick war in den Heuhälmchen herumgeklettert und hatte einen schönen Platz zum Schlafen gefunden. Da wollte er sich ausruhen, bis es Tag wäre, und dann zu seinen Eltern wieder heim gehen. Aber er mußte andere Dinge erfahren! Ja, es gibt viel Trübsal und Not auf der Welt! Die Magd stieg, als der Tag graute, schon aus dem Bett, um das Vieh zu füttern. Ihr erster Gang war in die Scheune, wo sie einen Arm voll Heu packte, und gerade dasjenige, worin der arme Daumesdick lag und schlief. Er schlief aber so fest, daß er nichts gewahr ward, und nicht eher aufwachte, als bis er in dem Maul der Kuh war, die ihn mit dem Heu aufgerafft hatte. »Ach Gott,« rief er, »wie bin ich in die Walkmühle geraten!« merkte aber bald, wo er war. Da hieß es aufpassen, daß er nicht zwischen die Zähne kam und zermalmt ward, und hernach mußte er doch mit in den Magen hinabrutschen. »In dem Stübchen sind die Fenster vergessen,« sprach er, »und scheint keine Sonne hinein; ein Licht wird auch nicht gebracht.« Überhaupt gefiel ihm das Quartier schlecht, und was das schlimmste war, es kam immer mehr neues Heu zur Türe hinein, und der Platz ward immer enger. Da rief er endlich in der Angst, so laut er konnte: »Bringt mir kein frisch Futter mehr, bringt mir kein frisch Futter mehr.« Die Magd melkte gerade die Kuh, und als sie sprechen hörte, ohne jemand zu sehen, und es dieselbe Stimme war, die sie auch in der Nacht gehört hatte, erschrak sie so, daß sie von ihrem Stühlchen herabglitschte und die Milch verschüttete. Sie lief in der größten Hast zu ihrem Herrn und rief: »Ach Gott, Herr Pfarrer, die Kuh hat geredet.« -- »Du bist verrückt,« antwortete der Pfarrer, ging aber doch selbst in den Stall und wollte nachsehen, was es da gäbe. Kaum aber hatte er den Fuß hineingesetzt, so rief Daumesdick aufs neue: »Bringt mir kein frisch Futter mehr, bringt mir kein frisch Futter mehr.« Da erschrak der Pfarrer selbst, meinte, es wäre ein böser Geist in die Kuh gefahren und hieß sie töten. Sie ward geschlachtet, der Magen aber, worin Daumesdick steckte, auf den Mist geworfen. Daumesdick hatte große Mühe, sich hindurch zu arbeiten und hatte große Mühe damit, doch brachte er's so weit, daß er Platz bekam, aber als er eben sein Haupt herausstrecken wollte, kam ein neues Unglück. Ein hungriger Wolf lief heran und verschlang den ganzen Magen mit einem Schluck. Daumesdick verlor den Mut nicht: »Vielleicht,« dachte er, »läßt der Wolf mit sich reden,« und rief ihm aus dem Wanste zu, »lieber Wolf, ich weiß dir einen herrlichen Fraß.« -- »Wo ist der zu holen?« sprach der Wolf. »In dem und dem Haus, da mußt du durch die Gosse hineinkriechen und wirst Kuchen, Speck und Wurst finden, soviel du essen willst,« und beschrieb ihm genau seines Vaters Haus. Der Wolf ließ sich das nicht zweimal sagen, drängte sich in der Nacht zur Gosse hinein und fraß in der Vorratskammer nach Herzenslust. Als er sich gesättigt hatte, wollte er wieder fort, aber er war so dick geworden, daß er denselben Weg nicht wieder hinaus konnte. Darauf hatte Daumesdick gerechnet und fing nun an in dem Leib des Wolfs einen gewaltigen Lärm zu machen, tobte und schrie, was er konnte. »Willst du stille sein,« sprach der Wolf, »du weckst die Leute auf.« -- »Ei was,« antwortete der Kleine, »du hast dich satt gefressen, ich will mich auch lustig machen,« und fing von neuem an, aus allen Kräften zu schreien. Davon erwachte endlich sein Vater und seine Mutter, liefen an die Kammer und schauten durch die Spalte hinein. Wie sie sahen, daß ein Wolf darin hauste, liefen sie davon, und der Mann holte die Axt und die Frau die Sense. »Bleib dahinten,« sprach der Mann, als sie in die Kammer traten, »wenn ich ihm einen Schlag gegeben habe und er davon noch nicht tot ist, so mußt du auf ihn einhauen und ihm den Leib zerschneiden.« Da hörte Daumesdick die Stimme seines Vaters und rief: »Lieber Vater, ich bin hier, ich stecke im Leibe des Wolfs.« Sprach der Vater voll Freuden: »Gottlob, unser liebes Kind hat sich wieder gefunden,« und hieß die Frau die Sense wegtun, damit Daumesdick nicht beschädigt würde. Danach holte er aus und schlug dem Wolf einen Schlag auf den Kopf, daß er tot niederstürzte, dann suchten sie Messer und Schere, schnitten ihm den Leib auf und zogen den Kleinen wieder hervor. »Ach,« sprach der Vater, »was haben wir für Sorge um dich ausgestanden!« -- »Ja, Vater, ich bin viel in der Welt herumgekommen; gottlob, daß ich wieder frische Luft schöpfe!« -- »Wo bist du denn all gewesen?« -- »Ach, Vater, ich war in einem Mauseloch, in einer Kuh Bauch und in eines Wolfes Wanst; nun bleib ich bei euch.« -- »Und wir verkaufen dich um alle Reichtümer der Welt nicht wieder,« sprachen die Eltern, herzten und küßten ihren lieben Daumesdick. Sie gaben ihm zu essen und trinken und ließen ihm neue Kleider machen, denn die seinigen waren ihm auf der Reise verdorben.

おやゆび小僧は干し草のあいだをよじ登って、よい寝場所を見つけた。そこで夜の明けるまで休み、それから両親のもとへ帰るつもりだった。だが彼はほかのことを経験するはめになった。まったく、この世には難儀と苦労が多いものだ。下女は夜が白むと、もう家畜に餌をやろうと寝床を出た。まず納屋へ行って干し草をひと抱えつかんだが、それがちょうど、哀れなおやゆび小僧が寝ている干し草だった。小僧はぐっすり眠っていて何も気づかず、干し草と一緒にすくい上げた牛の口のなかに入って、ようやく目を覚ました。「ああ神さま」と小僧は叫んだ。「わたしは布打ち場に迷い込んだのか」だがすぐに自分がどこにいるか分かった。そこで歯のあいだに入って噛み砕かれないよう気をつけねばならず、それからやはり胃袋へ滑り落ちるほかなかった。「この小部屋は窓を作り忘れている」と小僧は言った。「日も射さないし、灯りも持ってきてもらえない」だいたいこの宿は気に入らなかったし、いちばん困るのは、新しい干し草がどんどん戸口から入ってきて、場所がますます狭くなることだった。そこでとうとう小僧は怖くなって、出せるかぎりの声で叫んだ。「これ以上新しい餌を持ってくるな、これ以上新しい餌を持ってくるな」下女はちょうど牛の乳を搾っていたが、誰の姿も見えないのに声が聞こえて、しかも夜に聞いたのと同じ声だったので、腰掛けから滑り落ちて乳をこぼすほど驚いた。そして大急ぎで主人のところへ走って叫んだ。「ああ神さま、司祭さま、牛が口をききました」「気でも違ったか」と司祭は答えたが、それでも自分で牛小屋へ行って、何ごとかを見ようとした。ところが足を踏み入れるやいなや、おやゆび小僧がまた叫んだ。「これ以上新しい餌を持ってくるな、これ以上新しい餌を持ってくるな」そこで司祭自身も驚いて、悪い霊が牛に取り憑いたのだと思い、牛を殺せと命じた。牛は屠られ、おやゆび小僧の入っている胃袋は肥やしの上に投げ捨てられた。おやゆび小僧は苦労して掻き分け、たいそう骨を折ったが、どうにか動けるだけの隙間を得た。ところがちょうど頭を突き出そうとしたとき、新たな災難が来た。腹をすかせた狼が駆けてきて、胃袋をまるごとひと呑みにしたのである。おやゆび小僧は気を落とさなかった。「もしかすると」と小僧は思った。「この狼は話が通じるかもしれない」そして腹のなかから呼びかけた。「狼さん、すばらしいごちそうのありかを知っているよ」「どこにある」と狼は言った。「これこれの家だ。樋から這い込めば、菓子も塩漬け肉も腸詰も、食べたいだけ見つかるよ」そして父の家をこまかく教えた。狼は二度言わせず、夜になると樋から押し入り、食糧部屋で心ゆくまで食べた。腹がふくれてまた出ようとしたが、あまりに太ってしまって、来た道からは出られなかった。おやゆび小僧はそれを当てにしていたので、狼の腹のなかで大騒ぎを始め、できるかぎり暴れて叫んだ。「静かにしろ」と狼は言った。「人が目を覚ますじゃないか」「なんだって」と小さいのは答えた。「おまえは腹いっぱい食べたんだ。わたしも楽しませてもらうさ」そしてまた力のかぎり叫びはじめた。それでとうとう父と母が目を覚まし、食糧部屋へ走って隙間から覗き込んだ。狼が暴れているのを見ると、二人は駆け戻り、男は斧を、女は大鎌を取ってきた。「後ろにいろ」と男は言った。部屋に入るときである。「わたしが一撃食らわせて、それでも死ななければ、おまえが打ち込んで腹を切り裂くのだ」そのときおやゆび小僧は父の声を聞いて叫んだ。「おとうさん、ぼくはここだよ。狼の腹のなかにいるんだ」父は喜びに満ちて言った。「ありがたい、わたしたちのかわいい子が見つかった」そして、おやゆび小僧を傷つけてはいけないから大鎌を置けと妻に言った。それから振りかぶって狼の頭に一撃食らわせると、狼は死んで倒れた。そこで二人は包丁と鋏を探してきて腹を切り開き、小さいのを引き出した。「ああ」と父は言った。「おまえのことでどれほど心配したことか」「うん、おとうさん、ぼくは世間をずいぶん歩きまわったよ。ありがたい、また新しい空気が吸える」「いったいどこにいたんだ」「ああ、おとうさん、ぼくは鼠穴のなかと、牛の腹のなかと、狼の腹のなかにいたんだ。もうずっとここにいるよ」「もう二度と、この世の富をみんな積まれてもおまえを売りはしない」と両親は言い、かわいいおやゆび小僧を抱きしめて口づけした。二人は小僧に食べものと飲みものを与え、新しい着物を作ってやった。もとの着物は旅ですっかり駄目になっていたからである。

和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。

緊張のうつりかわり

本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。

00.510%25%50%75%100%0% 地点 / 緊張度 09% 地点 / 緊張度 0.418% 地点 / 緊張度 0.427% 地点 / 緊張度 0.436% 地点 / 緊張度 0.446% 地点 / 緊張度 0.555% 地点 / 緊張度 0.564% 地点 / 緊張度 0.173% 地点 / 緊張度 0.582% 地点 / 緊張度 191% 地点 / 緊張度 0.7100% 地点 / 緊張度 0.4JourneyFamilyFamilyJourneyEncounterJourneyResurrectionJourney話の進行 →
縦は緊張度(この話の中での相対値。話をまたいで比べられる量ではない)、横は本文の進行。 上端の小さな字は、その区画で不釣り合いに多く出た出来事語である。

出来事の並び(数え上げ)

区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。

Journey→Family→Family→Journey→Encounter→Journey→Resurrection→Journey

似ている民話

多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。

#題名文化圏類似度出典
1Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernenドイツ語圏0.970同じ本
2Daumerlings Wanderschaftドイツ語圏0.968同じ本
3Sechse kommen durch die ganze Weltドイツ語圏0.965同じ本
4Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sackドイツ語圏0.964同じ本
5Schneeweißchen und Rosenrotドイツ語圏0.963同じ本
6Die drei Männlein im Waldeドイツ語圏0.963同じ本
7Der Geist im Glasドイツ語圏0.963同じ本
8Hans im Glückドイツ語圏0.963同じ本
9Aschenputtelドイツ語圏0.963同じ本
10Der Teufel mit den drei goldenen Haarenドイツ語圏0.961同じ本
11Die Rübeドイツ語圏0.961同じ本
12Das tapfere Schneiderleinドイツ語圏0.961同じ本

話を刻んで比べた近傍

話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。

#題名文化圏類似度出典
1Tom Thumbドイツ語圏0.273別の本
2The Giant who Had No Heart in His Bodyノルウェー0.135別の本
3The Paradise in the Seaユダヤ(ディアスポラ)0.088別の本
4The Jackal and the Hareスリランカ0.087別の本
5A Story of Saint Nicholasロシア0.084別の本
6Daumerlings Wanderschaftドイツ語圏0.084同じ本

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