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Schneeweißchen und Rosenrot
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 2,261 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind. Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, so oft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: »Wir wollen uns nicht verlassen,« so antwortete Rosenrot: »Solange wir leben nicht,« und die Mutter setzte hinzu: »Was das eine hat, soll's mit dem andern teilen.« Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zuleid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen, was sie nur wußten. Kein Unfall traf sie; wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen bis der Morgen kam, und die Mutter wußte das und hatte ihretwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiß hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müßte der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.
貧しい寡婦が小さな家にひとりで暮らしていた。家の前には庭があって、そこに二本の薔薇の木が立っていた。一本は白い薔薇を、もう一本は赤い薔薇をつけた。そして寡婦には子どもが二人あって、この二本の薔薇の木によく似ていた。一人は白雪、もう一人は紅ばらといった。二人はこの世にあった子どものなかでも、これほど信心深く善良で、働き者でたゆまぬ子はいないほどだった。白雪のほうが紅ばらより静かで穏やかだった。紅ばらは草地や野を跳びまわり、花を探し、蝶を捕まえるのが好きだったが、白雪は家で母のそばにいて、家のことを手伝い、することがないときには母に読み聞かせた。二人の子は互いをたいそう愛していて、一緒に出かけるときにはいつも手をつないだ。そして白雪が「わたしたち、離れないでいましょう」と言うと、紅ばらは「生きているかぎりね」と答え、母はこう付け加えた。「一方が持っているものは、もう一方と分け合うのですよ」二人はよく森をひとりで歩きまわって赤い木の実を集めたが、どの獣も二人に害を加えず、それどころか親しげに寄ってきた。野兎は二人の手からキャベツの葉を食べ、麕はそばで草を食み、鹿はたいそう楽しげに跳んで過ぎ、鳥たちは枝にとまったまま、知っているかぎりの歌を歌った。二人に災いは起こらなかった。森で遅くなって夜になってしまうと、二人は苔の上に並んで横になり、朝まで眠った。母はそれを知っていて、二人のことを心配しなかった。あるとき、二人が森で夜を明かして朝焼けに目を覚ますと、白く輝く衣を着た美しい子が寝床のそばに座っているのが見えた。その子は立ち上がってたいそうやさしく二人を見つめたが、何も言わずに森へ入っていった。そしてあたりを見まわすと、二人は深い谷のすぐそばで眠っていて、暗がりのなかであと二、三歩進んでいたら、きっと落ちていただろう。だが母は、それは善良な子を守る天使にちがいないと二人に言った。
Schneeweißchen und Rosenrot hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, daß es eine Freude war hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hing den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter: »Geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor,« und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor, und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.
白雪と紅ばらは母の小さな家を、覗き込むのが楽しくなるほど清らかに保っていた。夏には紅ばらが家を整え、母が目を覚ます前に毎朝、寝床の前に花束を置いた。そこにはそれぞれの木から薔薇が一輪ずつ入っていた。冬には白雪が火を起こし、鉤に鍋を掛けた。鍋は真鍮だったが、あまりにきれいに磨かれていたので金のように光った。夕方、雪が降ると母は言った。「お行き、白雪、閂をかけておいで」それから三人は炉ばたに座り、母は眼鏡をかけて大きな本から読み聞かせ、二人の娘は聞きながら座って糸を紡いだ。そばの床には仔羊が寝そべり、後ろの止まり木には白い鳩がとまって、頭を翼の下に入れていた。
Eines Abends, als sie so vertraulich beisammen saßen, klopfte jemand an die Türe, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach: »Geschwind, Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.« Rosenrot ging und schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann, aber der war es nicht, es war der Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Tür hereinsteckte. Rosenrot schrie laut und sprang zurück; das Lämmchen blökte, das Täubchen flatterte auf, und Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutter Bett. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte: »Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zuleid, ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.« -- »Du armer Bär,« sprach die Mutter, »leg dich ans Feuer und gib nur acht, daß dir dein Pelz nicht brennt.« Dann rief sie: »Schneeweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint's ehrlich.« Da kamen sie beide heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach: »Ihr Kinder, klopft mir den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk,« und sie holten den Besen und kehrten dem Bären das Fell rein; er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten ihn hin und her, oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los, und wenn er brummte, so lachten sie. Der Bär ließ sich's aber gerne gefallen, nur wenn sie's gar zu arg machten, rief er: »Laßt mich am Leben, ihr Kinder:
ある晩、三人がそうして睦まじく座っていると、誰かが戸を叩いて、入れてほしいと言っているようだった。母は言った。「早く、紅ばら、開けておいで。宿を探している旅人でしょう」紅ばらは行って閂を外し、貧しい人だろうと思った。だがそうではなく、熊だった。熊は太い黒い頭を戸から突き入れた。紅ばらは大声で叫んで跳び退き、仔羊は鳴き、鳩は羽ばたき、白雪は母の寝床の陰に隠れた。だが熊は口をきいて言った。「怖がらないでください。害は加えません。半ば凍えているので、少しばかり暖まりたいだけです」「かわいそうな熊さん」と母は言った。「火のそばにお寝なさい。ただ毛皮が焦げないよう気をつけて」それから母は呼んだ。「白雪、紅ばら、出ておいで。熊さんは何もしませんよ。正直な方です」そこで二人は出てきて、しだいに仔羊も鳩も近寄ってきて、熊を怖がらなくなった。熊は言った。「子どもたち、毛皮の雪を少し叩き落としてください」そこで二人は箒を持ってきて熊の毛皮をきれいに掃いた。熊は火のそばに体を伸ばして、たいそう満足そうに心地よさそうに唸った。まもなく三人はすっかり打ち解けて、この不器用な客を相手にいたずらをした。手で毛皮をかき乱し、小さな足を背に載せて転がしたり、榛の枝を取って叩いたりした。そして熊が唸ると笑った。だが熊は喜んでそれを受けていて、あまりにひどくなったときだけこう叫んだ。「命は助けておくれ、子どもたち。
Schneeweißchen, Rosenrot, schlägst dir den Freier tot.«
白雪よ、紅ばらよ、おまえの婿どのを打ち殺すぞ」
Als Schlafenszeit war und die andern zu Bett gingen, sagte die Mutter zu dem Bär: »Du kannst in Gottes Namen da am Herde liegen bleiben, so bist du vor der Kälte und dem bösen Wetter geschützt.« Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus und er trabte über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, Kurzweil zu treiben, soviel sie wollten; und sie waren so gewöhnt an ihn, daß die Türe nicht eher zugeriegelt ward, als bis der schwarze Gesell angelangt war.
寝る時刻になってほかの者が床につくと、母は熊に言った。「神さまの御名において、そこの炉ばたに寝ていらっしゃい。そうすれば寒さと悪天から守られます」夜が白むやいなや、二人の子は熊を外へ出し、熊は雪の上を森へ駆けていった。それからというもの、熊は毎晩決まった時刻にやってきて炉ばたに寝そべり、子どもたちに好きなだけ遊ばせてやった。そして三人はすっかり熊に慣れて、この黒い仲間が着くまで戸に閂をかけないようになった。
Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: »Nun muß ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.« -- »Wo gehst du denn hin, lieber Bär?« fragte Schneeweißchen. »Ich muß in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten; im Winter, wenn die Erde hart gefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.« Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied, und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen und ein Stück seiner Haut riß auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiß. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.
春が来て外が一面緑になると、ある朝、熊は白雪に言った。「わたしは行かねばなりません。夏のあいだは戻れません」「どこへ行くの、熊さん」と白雪は尋ねた。「わたしは森へ行って、悪い小人たちから宝を守らねばならないのです。冬、地が硬く凍っているあいだは、あの者たちも下にいるほかなく、掘り抜けません。だが今、日が地を溶かして暖めると、彼らは突き抜けて上がってきて、探して盗むのです。一度あの者たちの手に渡って洞に入ったものは、そう簡単には日の目を見ません」白雪は別れをたいそう悲しんだ。そして戸の閂を外してやると、熊は押し出ていくときに戸の鉤に引っかかって、皮が少し裂けた。そのとき白雪には、金が透けて光ったように見えた。だが確かなことは分からなかった。熊は急いで走り去り、まもなく木々の向こうに消えた。
Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, Reisig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und an dem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab, sie konnten aber nicht unterscheiden, was es war. Als sie näherkamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten verwelkten Gesicht und einem ellenlangen schneeweißen Bart. Das Ende des Bartes war in eine Spalte des Baumes eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wußte nicht, wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen roten, feurigen Augen an und schrie: »Was steht ihr da! Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?« -- »Was hast du angefangen, kleines Männchen?« fragte Rosenrot. »Dumme, neugierige Gans,« antwortete der Zwerg, »den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben; bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bißchen Speise, das unsereiner braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so geschwind zusammen, daß ich meinen schönen, weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte; nun steckt er drin, und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen, glatten Milchgesichter! Pfui, was seid ihr garstig!« Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen, er steckte zu fest. Ich will laufen und Leute herbeiholen,« sagte Rosenrot. »Wahnsinnige Schafsköpfe,« schnarrte der Zwerg, »wer wird gleich Leute herbeirufen, ihr seid mir schon um zwei zuviel; fällt euch nichts Besseres ein?« -- »Sei nur nicht ungeduldig,« sagte Schneeweißchen, »ich will schon Rat schaffen,« holte sein Scherchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bartes ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baumes steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin: »Ungehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Barte ab! Lohn's euch der Kuckuck!« Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder nur einmal anzusehen.
しばらくして母は二人の子を森へ柴を集めに行かせた。すると外に大きな木が伐り倒されて横たわっていて、その幹のところで、草のあいだに何かが跳び上がったり下りたりしていた。だが何なのか二人には見分けられなかった。近づいてみると、しおれた老け顔をして、一エレもある雪のように白い髭を生やした小人がいた。髭の先が木の裂け目に挟まっていて、この小男は綱につながれた小犬のようにあちこち跳ねまわり、どうしてよいか分からずにいた。彼は赤い燃えるような目で娘たちをにらんで叫んだ。「何を突っ立っている。来て助けられないのか」「何をしていたの、小さなおじさん」と紅ばらは尋ねた。「間抜けで詮索好きの鵞鳥め」と小人は答えた。「台所で使う小さな薪がほしくて、この木を割ろうとしたのだ。太い丸太ではすぐに、わしらのようにおまえたち粗野で貪欲な連中ほど呑み込まぬ者のわずかな食べものが焦げてしまうからな。楔はうまく打ち込んだし、何もかも望みどおりに運ぶはずだった。だがあの呪われた木があまりに滑らかで思いがけず跳び出し、木がたちまち閉じたので、美しい白い髭を引き抜けなくなってしまった。今ここに挟まっていて、動けん。愚かでつるりとした乳臭い顔が笑っている。ふん、なんといやらしい」二人の子はできるかぎりのことをしたが、髭を抜き出せなかった。あまりに固く挟まっていたのである。「わたし、走っていって人を呼んでくるわ」と紅ばらは言った。「気の狂った羊頭め」と小人は鼻声で言った。「誰が人など呼ぶものか。おまえたち二人でさえ多すぎるのだ。もっとましなことを思いつかんのか」「そういらいらしないで」と白雪は言った。「わたしが何とかしてあげる」そして懐から小さな鋏を出して、髭の先を切った。小人は自由になるやいなや、木の根のあいだに挟まっていた金でいっぱいの袋に手を伸ばし、それを引き出してぶつぶつ言った。「無作法な連中め、わしの誇らしい髭をひと切れ切り落とすとは。郭公が礼をしてくれるわ」そう言って袋を背に振り上げ、子どもたちに一度も目を向けずに立ち去った。
Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bache waren, sahen sie, daß etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zu hüpfte, als wollte es hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. »Wo willst du hin?« sagte Rosenrot, »du willst doch nicht ins Wasser?« -- »Solch ein Narr bin ich nicht,« schrie der Zwerg, »seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hineinziehen?« Der Kleine hatte dagesessen und geangelt, und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten; als gleich darauf ein großer Fisch anbiß, fehlten dem schwachen Geschöpf die Kräfte, ihn herauszuziehen; der Fisch behielt die Oberhand und riß den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel, er mußte den Bewegungen des Fisches folgen und war in beständiger Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten den Bart von der Schnur loszumachen, aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt. Es blieb nichts übrig, als das Scherchen hervorzuholen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Teil desselben verloren ging. Als der Zwerg das sah, schrie er sie an: »Ist das Manier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? Nicht genug, daß ihr mir den Bart unten abgestutzt habt, jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab; ich darf mich vor den Meinigen gar nicht sehen lassen. Daß ihr laufen müßtet und die Schuhsohlen verloren hättet!« Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein.
しばらくして、白雪と紅ばらは魚を釣って一皿こしらえようとした。小川の近くまで来ると、大きな飛蝗のようなものが水のほうへ跳ねていて、まるで飛び込もうとしているように見えた。二人が駆け寄ってみると、それはあの小人だった。「どこへ行くの」と紅ばらは言った。「まさか水に入るつもりじゃないでしょう」「わしはそんな阿呆ではない」と小人は叫んだ。「見えんのか、あの呪われた魚がわしを引き込もうとしているのだ」この小男はそこに座って釣りをしていたが、あいにく風が彼の髭を釣り糸に絡ませてしまった。そしてすぐあとで大きな魚がかかると、この弱い生きものには引き上げる力がなく、魚のほうが勝って小人を引き寄せたのである。彼は草や藺草にすがりついたが、たいして役に立たず、魚の動きに従うほかなく、いつ水に引き込まれてもおかしくなかった。娘たちはちょうどよいときに来て彼をつかまえ、髭を糸から外そうとしたが無駄だった。髭と糸は固く絡み合っていた。ほかに手はなく、小さな鋏を取り出して髭を切るしかなかった。そのとき髭の一部がまた失われた。小人はそれを見て二人に怒鳴った。「これが人のやることか、この間抜けども。人の顔を台なしにするとは。下のほうを切り詰めただけでは足りず、今度はいちばんよいところを切り落とすとは。わしは身内の前に顔も出せん。おまえたち、走りまわって靴底をなくしてしまえ」それから葦のなかに置いてあった真珠の袋を取り、ひと言も言わずに引きずっていって、岩の陰に消えた。
Es trug sich zu, daß bald hernach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, daß der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis er seine Beute fahren ließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit seiner kreischenden Stimme: »Konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen, daß es überall zerfetzt und durchlöchert ist, unbeholfenes und täppisches Gesindel, das ihr seid!« Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt. Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Plätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, daß so spät noch jemand daherkommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, daß die Kinder stehen blieben und sie betrachteten. »Was steht ihr da und habt Maulaffen feil!« schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht ward zinnoberrot vor Zorn. Er wollte mit seinen Scheltworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen, der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst: »Lieber Herr Bär, verschont mich, ich will Euch alle meine Schätze geben, sehet, die schönen Edelsteine, die da liegen. Schenkt mir das Leben, was habt Ihr an mir kleinem schmächtigen Kerl? Ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen; da, die beiden gottlosen Mädchen packt, das sind für Euch zarte Bissen, fett wie junge Wachteln, die freßt in Gottes Namen.« Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze, und es regte sich nicht mehr.
ところがまもなく、母は二人の娘を町へ、糸と針と紐とリボンを買いに行かせた。道は荒れ野を通っていて、そこにはあちこちに大きな岩塊が散らばっていた。すると大きな鳥が空を漂って、二人の上をゆっくり旋回しながらだんだん低く下りてきて、とうとう遠くない岩のそばに舞い下りた。すぐあとで、二人は突き刺すような哀れな叫びを聞いた。駆け寄ってみると、驚いたことに、鷲があの顔なじみの小人をつかんで運び去ろうとしていた。情け深い子らはすぐにこの小男をつかまえ、鷲が獲物を放すまで引っぱり合った。小人は最初の驚きから立ち直ると、金切り声で叫んだ。「もっと丁寧に扱えんのか。わしの薄い上着を引っぱって、あちこち裂けて穴だらけだ。この不器用でのろまな連中め」それから宝石の袋を取って、また岩の下の洞へ潜り込んだ。娘たちは彼の恩知らずにもう慣れていて、道を進んで町で用事を済ませた。そして帰り道でまた荒れ野に来ると、小人が不意を突かれた。彼はきれいな場所に宝石の袋を空けていて、こんなに遅くまだ誰かが通るとは思っていなかったのである。夕日が輝く石を照らし、それがあらゆる色に見事にきらめき光ったので、子どもたちは立ち止まって見入った。「何を突っ立って口を開けている」と小人は叫び、その灰色の顔は怒りで朱に染まった。彼はさらに罵ろうとしたが、そのとき大きな唸り声が聞こえて、黒い熊が森から駆けてきた。小人は驚いて跳び上がったが、もう隠れ場所にたどり着けなかった。熊はすでにすぐそばにいた。そこで彼は心底怯えて叫んだ。「熊の旦那さま、どうか助けてください。宝は何もかも差し上げます。ほら、そこにある美しい宝石を。命は助けてください。わしのような小さな貧弱な者を食べて何になります。歯のあいだに挟まりもしません。それ、そこの罰当たりな娘を二人お取りなさい。若い鶉のように脂ののった、あなたにふさわしい柔らかいひと口です。どうかお食べなさい」だが熊はその言葉に構わず、この意地悪な生きものを前足でひと打ちした。それきり小人は動かなかった。
Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach: »Schneeweißchen und Rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen.« Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. »Ich bin eines Königs Sohn,« sprach er, »und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.«
娘たちは走って逃げたが、熊は後ろから呼んだ。「白雪、紅ばら、怖がらないで。待ってください、一緒に行きます」そこで二人はその声だと分かって立ち止まった。そして熊がそばに来ると、突然、熊の皮が落ちて、そこに美しい男が立っていた。すっかり金の衣をまとっていた。「わたしは王の息子です」と彼は言った。「わたしの宝を盗んだあの罰当たりな小人に呪いをかけられ、その死によって解き放たれるまで、荒々しい熊として森を駆けていなければならなかったのです。今こそあれは当然の罰を受けました」
Schneeweißchen ward mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seine Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.
白雪は彼と結ばれ、紅ばらはその弟と結ばれた。そして二人は、小人が洞に集めていた大きな宝を分け合った。年老いた母は子どもたちのもとで、なお長い年月を静かに幸せに暮らした。そしてあの二本の薔薇の木も一緒に持っていったので、それは母の窓の前に立って、毎年この上なく美しい薔薇を、白と赤の薔薇をつけた。
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Family→Journey→Journey→Family→Death→Encounter→Departure→Journey→Journey→Journey→Punishment
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.969 | 同じ本 |
| 2 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.968 | 同じ本 |
| 3 | Sneewittchen | ドイツ語圏 | 0.967 | 同じ本 |
| 4 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 5 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 6 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 7 | Aschenputtel | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 8 | Das tapfere Schneiderlein | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 9 | Daumesdick | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 10 | Der Bärenhäuter | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 11 | Marienkind | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 12 | Die Rübe | ドイツ語圏 | 0.962 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Snow-white and Rose-red | ドイツ語圏 | 0.368 | 別の本 |
| 2 | The Story of Swet-Basanta | ベンガル | 0.085 | 別の本 |
| 3 | Quarcoo Bah-boni | 西アフリカ(ゴールドコースト) | 0.080 | 別の本 |
| 4 | Hänsel und Gretel | ドイツ語圏 | 0.076 | 同じ本 |
| 5 | Tom Totherhouse | ノルウェー | 0.073 | 別の本 |
| 6 | The Big Bird Dan | ノルウェー | 0.071 | 別の本 |