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Die Rübe

ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 997 語

出典と権利

出典の本Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm
提供Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905
採集・編者Jacob Grimm; Wilhelm Grimm
刊年の根拠扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』
権利状態Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08
地図上の位置緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。

本文 ・ 和訳対照

Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。

左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)

Es waren einmal zwei Brüder, die dienten beide als Soldaten, und war der eine reich, der andere arm. Da wollte der Arme sich aus seiner Not helfen, zog den Soldatenrock aus und ward ein Bauer. Also grub und hackte er sein Stückchen Acker und säte Rübsamen. Der Same ging auf, und es wuchs da eine Rübe, die ward groß und stark und zusehends dicker und wollte gar nicht aufhören zu wachsen, so daß sie eine Fürstin aller Rüben heißen konnte, denn nimmer war so eine gesehen und wird auch nimmer wieder gesehen werden. Zuletzt war sie so groß, daß sie allein einen ganzen Wagen anfüllte und zwei Ochsen daran ziehen mußten, und der Bauer wußte nicht, was er damit anfangen sollte und ob's sein Glück oder sein Unglück wäre. Endlich dachte er: »Verkaufst du sie, was wirst du Großes dafür bekommen, und willst du sie selber essen, so tun die kleinen Rüben denselben Dienst; am besten ist, du bringst sie dem König und machst ihm eine Verehrung damit.« Also lud er sie auf den Wagen, spannte zwei Ochsen vor, brachte sie an den Hof und schenkte sie dem König. »Was ist das für ein seltsam Ding?« sagte der König, »mir ist viel Wunderliches vor die Augen gekommen, aber so ein Ungetüm noch nicht; aus was für Samen mag die gewachsen sein? Oder dir gerät's allein und du bist ein Glückskind.« -- »Ach nein,« sagte der Bauer, »ein Glückskind bin ich nicht, ich bin ein armer Soldat, der, weil er sich nicht mehr nähren konnte, den Soldatenrock an den Nagel hing und das Land baute. Ich habe noch einen Bruder, der ist reich, und Euch, Herr König, auch wohl bekannt, ich aber, weil ich nichts habe, bin von aller Welt vergessen.« Da empfand der König Mitleid mit ihm und sprach: »Deiner Armut sollst du überhoben und so von mir beschenkt werden, daß du wohl deinem reichen Bruder gleich kommst.« Da schenkte er ihm eine Menge Gold, Äcker, Wiesen und Herden und machte ihn steinreich, so daß des andern Bruders Reichtum gar nicht konnte damit verglichen werden. Als dieser hörte, was sein Bruder mit einer einzigen Rübe erworben hatte, beneidete er ihn und sann hin und her, wie er sich auch ein solches Glück zuwenden könnte. Er wollt's aber noch viel gescheiter anfangen, nahm Gold und Pferde und brachte sie dem König und meinte nicht anders, der würde ihm ein viel größeres Gegengeschenk machen, denn hätte sein Bruder soviel für eine Rübe bekommen, was würde es ihm für so schöne Dinge nicht alles tragen. Der König nahm das Geschenk und sagte, er wüßte ihm nichts wiederzugeben, das seltener und besser wäre als die große Rübe. Also mußte der Reiche seines Bruders Rübe auf einen Wagen legen und nach Haus fahren lassen. Daheim wußte er nicht, an wem er seinen Zorn und Ärger auslassen sollte, bis ihm böse Gedanken kamen, und er beschloß, seinen Bruder zu töten. Er gewann Mörder, die mußten sich in einen Hinterhalt stellen, und darauf ging er zu seinem Bruder und sprach: »Lieber Bruder, ich weiß einen heimlichen Schatz, den wollen wir miteinander heben und teilen.« Der andere ließ sich's auch gefallen und ging ohne Arg mit. Als sie aber hinauskamen, stürzten die Mörder über ihn her, banden ihn und wollten ihn an einen Baum hängen. Indem sie eben darüber waren, erscholl aus der Ferne lauter Gesang und Hufschlag, daß ihnen der Schrecken in den Leib fuhr und sie über Hals und Kopf ihren Gefangenen in den Sack steckten, am Ast hinaufwanden und die Flucht ergriffen. Er aber arbeitete oben, bis er ein Loch im Sack hatte, wodurch er den Kopf stecken konnte. Wer aber des Wegs kam, war nichts als ein fahrender Schüler, ein junger Geselle, der fröhlich sein Lied singend durch den Wald auf der Straße daher ritt. Wie der oben nun merkte, daß einer unter ihm vorbeiging, rief er: »Sei mir gegrüßt zu guter Stunde.« Der Schüler guckte sich überall um, wußte nicht, wo die Stimme herschallte, endlich sprach er: »Wer ruft mir?« Da antwortete er aus dem Wipfel: »Erhebe deine Augen, ich sitze hier oben im Sack der Weisheit; in kurzer Zeit habe ich große Dinge gelernt, dagegen sind alle Schulen ein Wind; um ein weniges, so werde ich ausgelernt haben, herabsteigen und weiser sein als alle Menschen. Ich verstehe die Gestirne und Himmelszeichen, das Wehen aller Winde, den Sand im Meer, Heilung der Krankheit, die Kräfte der Kräuter, Vögel und Steine. Wärst du einmal drin, du würdest fühlen, was für Herrlichkeit aus dem Sack der Weisheit fließt.« Der Schüler, wie er das alles hörte, erstaunte und sprach: »Gesegnet sei die Stunde, wo ich dich gefunden habe, könnt ich nicht auch ein wenig in den Sack kommen?« Oben der antwortete, als tät er's nicht gerne, »eine kleine Weile will ich dich wohl hineinlassen für Lohn und gute Worte, aber du mußt doch noch eine Stunde warten, es ist ein Stück übrig, das ich erst lernen muß.« Als der Schüler ein wenig gewartet hatte, war ihm die Zeit zu lang und er bat, daß er doch möchte hineingelassen werden, sein Durst nach Weisheit wäre gar zu groß. Da stellte sich der oben, als gäbe er endlich nach und sprach: »Damit ich aus dem Haus der Weisheit heraus kann, mußt du den Sack am Strick herunterlassen, so sollst du eingehen.« Also ließ der Schüler ihn herunter, band den Sack auf und befreite ihn, dann rief er selber: »Nun zieh mich recht geschwind hinauf,« und wollt geradstehend in den Sack einschreiten. »Halt!« sagte der andere, »so geht's nicht an,« packte ihn beim Kopf, steckte ihn umgekehrt in den Sack, schnürte zu und zog den Jünger der Weisheit am Strick baumwärts, dann schwengelte er ihn in der Luft und sprach: »Wie steht's, mein lieber Geselle? Siehe, schon fühlst du, daß dir die Weisheit kommt und machst gute Erfahrung, sitze also fein ruhig, bis du klüger wirst.« Damit stieg er auf des Schülers Pferd, ritt fort, schickte aber nach einer Stunde jemand, der ihn wieder herablassen mußte.

むかし二人の兄弟がいて、二人とも兵士として仕えていたが、一人は裕福で、一人は貧しかった。そこで貧しいほうは困窮から抜け出そうと、兵士の上着を脱いで百姓になった。そしてわずかな畑を掘り起こし、耕して蕪の種を蒔いた。種は芽を出し、そこに一本の蕪が育った。それは大きく強く、見る間に太くなって、まるで伸びるのをやめようとせず、蕪の女王と呼んでもよいほどになった。あんなものは見たこともないし、二度と見られもしないだろう。しまいにはそれ一本で荷車がいっぱいになり、牡牛二頭で引かねばならないほどになった。百姓はそれをどうしたものか、幸運なのか不運なのかも分からなかった。とうとう彼は思った。「売ったところでたいした値にはなるまい。自分で食べるなら小さな蕪でも同じことだ。いちばんよいのは王さまに持っていって、献上することだ」そこで荷車に積んで牡牛二頭をつなぎ、宮廷へ運んで王に献上した。「これは何という珍しいものだ」と王は言った。「不思議なものはずいぶん目にしてきたが、こんな怪物はまだない。どんな種から育ったのだ。それともおまえだけがうまくいくのか、おまえは幸運の子なのか」「いいえ」と百姓は言った。「わたしは幸運の子ではありません。貧しい兵士で、もう食べていけなくなったので兵士の上着を釘に掛けて畑を耕したのです。兄がおりまして、そちらは裕福で、王さまもよくご存じでしょう。ですがわたしは何も持たぬので、世間から忘れられております」そこで王は彼を憐れんで言った。「おまえを貧しさから引き上げ、裕福な兄に並ぶだけのものを与えよう」そして王はたくさんの金と、畑と草地と家畜の群れを与え、彼を大金持ちにした。もう一人の兄の富など比べものにならないほどだった。兄は、弟が蕪一本でそれだけのものを得たと聞いて妬み、自分も同じ幸運を手に入れられないかとあれこれ考えた。だが彼はもっと賢くやろうとして、金と馬を取って王に持っていき、もっと大きな返礼があるにちがいないと思い込んだ。弟が蕪一本であれだけもらったのなら、これほど立派なものならどれほどもらえるか、というわけである。王は贈りものを受け取って、あの大きな蕪より珍しく上等なものは返せそうにないと言った。そこで裕福な兄は弟の蕪を荷車に積んで家へ運ばせるほかなかった。家に帰っても、怒りと苛立ちをどこへ向けたらよいか分からず、とうとう悪い考えが浮かんで、弟を殺そうと決めた。彼は人殺しを雇って待ち伏せさせ、それから弟のところへ行って言った。「弟よ、隠された宝のありかを知っている。一緒に掘り出して分けよう」弟は承知して、何も疑わずについていった。だが外へ出ると人殺しどもが襲いかかり、弟を縛って木に吊るそうとした。ちょうどそうしているとき、遠くから大きな歌声と蹄の音が響いてきたので、彼らは肝をつぶし、慌てふためいて捕らえた男を袋に詰め、枝に吊り上げて逃げ去った。だが弟は上で働きつづけて、袋に頭を出せるだけの穴を開けた。ところで通りかかったのは、ただの遍歴学生だった。若い男で、陽気に歌を歌いながら森の街道を馬で来たのである。さて上にいる男は、下を誰かが通りかかったのに気づいて叫んだ。「よい時刻にごあいさつ申し上げる」学生はあちこち見まわしたが、どこから声がするのか分からず、とうとうこう言った。「誰がわたしを呼んでいるのだ」すると梢から答えがあった。「目を上げよ。わたしはここ、知恵の袋のなかに座っている。短いあいだに大きなことを学んだ。それに比べれば学校などみな風のようなものだ。あと少しで学び終えて、下りていき、すべての人より賢くなるだろう。わたしは星と天の兆し、あらゆる風の吹き方、海の砂、病の癒やし方、草と鳥と石の力を知っている。おまえも一度なかに入れば、知恵の袋からどれほどの栄えが流れ出るか感じるだろう」学生はそれを聞いて驚き、こう言った。「あなたに出会えた時が祝福されますように。わたしも少しその袋に入れないでしょうか」上の男は気が進まぬふりをして答えた。「礼とよい言葉と引き換えに、少しのあいだなら入れてやろう。だがあと一時間は待たねばならん。まだ学ばねばならぬところが残っている」学生は少し待ったが、時が長すぎるように思われて、どうか入れてくださいと頼んだ。知恵への渇きがあまりに大きい、というのである。そこで上の男はとうとう折れたふりをして言った。「わたしが知恵の家から出られるように、綱で袋を下ろしてくれ。そうすればおまえが入れる」そこで学生が袋を下ろし、口を開けて男を解き放つと、自分でこう叫んだ。「さあ早く引き上げてくれ」そしてまっすぐ立ったまま袋に入ろうとした。「待て」ともう一人は言った。「そうはいかん」そして頭をつかんで逆さに袋へ押し込み、口を縛って、この知恵の弟子を綱で木のほうへ引き上げた。それから空中で揺すって言った。「どうだ、若いの。ほら、もう知恵が来るのを感じて、よい経験をしているだろう。賢くなるまで、おとなしく座っているがいい」そう言って学生の馬にまたがって走り去ったが、一時間後に誰かを寄こして下ろさせてやった。

和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。

緊張のうつりかわり

本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。

00.510%25%50%75%100%0% 地点 / 緊張度 0.3339% 地点 / 緊張度 0.33318% 地点 / 緊張度 0.33327% 地点 / 緊張度 0.33336% 地点 / 緊張度 0.33346% 地点 / 緊張度 155% 地点 / 緊張度 0.33364% 地点 / 緊張度 073% 地点 / 緊張度 0.33382% 地点 / 緊張度 0.33391% 地点 / 緊張度 0.333100% 地点 / 緊張度 0.333GiftGiftRewardConflictRewardJourney話の進行 →
縦は緊張度(この話の中での相対値。話をまたいで比べられる量ではない)、横は本文の進行。 上端の小さな字は、その区画で不釣り合いに多く出た出来事語である。

出来事の並び(数え上げ)

区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。

Gift→Gift→Reward→Conflict→Reward→Journey

似ている民話

多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。

#題名文化圏類似度出典
1Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernenドイツ語圏0.972同じ本
2Sechse kommen durch die ganze Weltドイツ語圏0.972同じ本
3Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sackドイツ語圏0.969同じ本
4Der Geist im Glasドイツ語圏0.968同じ本
5Die kluge Bauerntochterドイツ語圏0.967同じ本
6Das tapfere Schneiderleinドイツ語圏0.966同じ本
7Der Grabhügelドイツ語圏0.966同じ本
8Bruder Lustigドイツ語圏0.965同じ本
9Der Teufel mit den drei goldenen Haarenドイツ語圏0.964同じ本
10Das Wasser des Lebensドイツ語圏0.963同じ本
11Brüderchen und Schwesterchenドイツ語圏0.963同じ本
12Hans im Glückドイツ語圏0.963同じ本

話を刻んで比べた近傍

話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。

#題名文化圏類似度出典
1The Turnipドイツ語圏0.303別の本
2The Wimali Storyスリランカ0.115別の本
3Lady Clareイベリア半島0.102別の本
4Elvira, the Sainted Princessイベリア半島0.101別の本
5Daumerlings Wanderschaftドイツ語圏0.098同じ本
6Tilin, the Rice Birdフィリピン0.095別の本

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