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Bruder Lustig

ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 3,863 語

出典と権利

出典の本Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm
提供Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905
採集・編者Jacob Grimm; Wilhelm Grimm
刊年の根拠扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』
権利状態Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08
地図上の位置緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。

本文 ・ 和訳対照

Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。

左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)

Es war einmal ein großer Krieg, und als der Krieg zu Ende war, bekamen viele Soldaten ihren Abschied. Nun bekam der Bruder Lustig auch seinen Abschied und sonst nichts als ein kleines Laibchen Kommißbrot und vier Kreuzer Geld; damit zog er fort. Der heilige Petrus aber hatte sich als ein armer Bettler an den Weg gesetzt, und wie der Bruder Lustig daher kam, bat er ihn um ein Almosen. Er antwortete: »Lieber Bettelmann, was soll ich dir geben? Ich bin Soldat gewesen und habe meinen Abschied bekommen und habe sonst nichts als das kleine Kommißbrot und vier Kreuzer Geld, wenn das alle ist, muß ich betteln, so gut wie du. Doch geben will ich dir was.« Darauf teilte er den Laib in vier Teile und gab davon dem Apostel einen und auch einen Kreuzer. Der heilige Petrus bedankte sich, ging weiter und setzte sich in einer andern Gestalt wieder als Bettelmann dem Soldaten an den Weg, und als er zu ihm kam, bat er ihn, wie das vorige Mal, um eine Gabe. Der Bruder Lustig sprach wie vorher und gab ihm wieder ein Viertel von dem Brot und einen Kreuzer. Der heilige Petrus bedankte sich und ging weiter, setzte sich aber zum drittenmal in einer andern Gestalt als ein Bettler an den Weg und sprach den Bruder Lustig an. Der Bruder Lustig gab ihm auch das dritte Viertel Brot und den dritten Kreuzer. Der heilige Petrus bedankte sich und der Bruder Lustig ging weiter und hatte nichts mehr als ein Viertel Brot und einen Kreuzer. Damit ging er in ein Wirtshaus, aß das Brot und ließ sich für den Kreuzer Bier dazu geben. Als er fertig war, zog er weiter, und da ging ihm der heilige Petrus gleichfalls in der Gestalt eines verabschiedeten Soldaten entgegen und redete ihn an: »Guten Tag, Kamerad, kannst du mir nicht ein Stück Brot geben und einen Kreuzer zu einem Trunk?« -- »Wo soll ich's hernehmen,« antwortete der Bruder Lustig, »ich habe meinen Abschied und sonst nichts als einen Laib Kommißbrot und vier Kreuzer an Geld bekommen. Drei Bettler sind mir auf der Landstraße begegnet, davon hab' ich jedem ein Viertel von meinem Brot und einen Kreuzer Geld gegeben. Das letzte Viertel hab' ich im Wirtshaus gegessen und für den letzten Kreuzer dazu getrunken. Jetzt bin ich leer, und wenn du auch nichts mehr hast, so können wir miteinander betteln gehen.« -- »Nein,« antwortete der heilige Petrus, »das wird just nicht nötig sein. Ich verstehe mich ein wenig auf die Doktorei, und damit will ich mir schon soviel verdienen als ich brauche.« -- »Ja,« sagte der Bruder Lustig, »davon verstehe ich nichts, also muß ich allein betteln gehen.« -- »Nun komm nur mit,« sprach der heilige Petrus, »wenn ich was verdiene, sollst du die Hälfte davon haben.« -- »Das ist mir wohl recht,« sagte der Bruder Lustig. Also zogen sie miteinander fort.

むかし大きな戦があって、戦が終わると多くの兵士が暇を出された。さて陽気兄いも暇を出され、ほかには小さな兵隊パンひと塊と四クロイツァーの金しかもらえなかった。それを持って彼は旅に出た。ところが聖ペテロが貧しい物乞いの姿で道端に座っていて、陽気兄いが通りかかると施しを乞うた。彼は答えた。「物乞いさん、何をあげられるだろう。おれは兵隊だったが暇を出されて、この小さな兵隊パンと四クロイツァーの金しか持っていない。これがなくなれば、おれもあんたと同じように物乞いをするほかない。だが何かはあげよう」そう言ってパンを四つに分け、そのうち一つと、一クロイツァーをこの使徒に与えた。聖ペテロは礼を言って先へ行き、別の姿でまた物乞いとして兵士の道端に座った。そして彼が来ると、前と同じように施しを乞うた。陽気兄いは前と同じことを言って、またパンの四分の一と一クロイツァーを与えた。聖ペテロは礼を言って先へ行き、三度目にまた別の姿で物乞いとして道端に座り、陽気兄いに声をかけた。陽気兄いは三つ目のパンの四分の一と三つ目のクロイツァーも与えた。聖ペテロは礼を言い、陽気兄いは先へ進んだが、もうパンの四分の一と一クロイツァーしか残っていなかった。彼はそれを持って宿屋に入り、パンを食べ、一クロイツァーでビールを出してもらった。それを済ませて先へ進むと、聖ペテロがやはり暇を出された兵士の姿で向かいから来て、声をかけた。「こんにちは、相棒。パンをひと切れと、一杯やるのに一クロイツァーくれないか」「どこから出せというんだ」と陽気兄いは答えた。「おれは暇を出されて、兵隊パンひと塊と四クロイツァーの金しかもらわなかった。街道で三人の物乞いに出会って、それぞれにパンの四分の一と一クロイツァーずつやった。最後の四分の一は宿屋で食べて、最後の一クロイツァーで飲んだ。今はからっぽだ。あんたも何も持っていないなら、二人で物乞いに行こうじゃないか」「いや」と聖ペテロは答えた。「その必要はあるまい。おれは医術を少し心得ている。それで入り用なだけは稼げるさ」「そうか」と陽気兄いは言った。「おれはそんなことは分からんから、ひとりで物乞いに行くしかないな」「まあついてこい」と聖ペテロは言った。「何か稼いだら、半分はおまえにやる」「それならけっこうだ」と陽気兄いは言った。こうして二人は連れ立って旅をした。

Nun kamen sie an ein Bauernhaus und hörten darin gewaltig jammern und schreien, da gingen sie hinein, so lag der Mann darin auf den Tod krank und war nahe am Verscheiden, und die Frau heulte und weinte ganz laut. »Laßt Euer Heulen und Weinen,« sprach der heilige Petrus, »ich will den Mann wieder gesund machen,« nahm eine Salbe aus der Tasche und heilte den Kranken augenblicklich, so daß er aufstehen konnte und ganz gesund war. Sprachen Mann und Frau in großer Freude: »Wie können wir Euch lohnen? Was sollen wir Euch geben?« Der heilige Petrus aber wollte nichts nehmen, und je mehr ihn die Bauersleute baten, desto mehr weigerte er sich. Der Bruder Lustig aber stieß den heiligen Petrus an und sagte: »So nimm doch was, wir brauchen's ja.« Endlich brachte die Bäuerin ein Lamm und sprach zu dem heiligen Petrus, das müßte er annehmen, aber er wollte es nicht. Da stieß ihn der Bruder Lustig in die Seite und sprach: »Nimm's doch, dummer Teufel, wir brauchen's ja.« Da sagte der heilige Petrus endlich, »ja, das Lamm will ich nehmen, aber ich trag's nicht; wenn du's willst, so mußt du es tragen.« -- »Das hat keine Not,« sprach der Bruder Lustig, »das will ich schon tragen,« und nahm's auf die Schulter. Nun gingen sie fort und kamen in einen Wald, da war das Lamm dem Bruder Lustig schwer geworden, er aber war hungrig, also sprach er zu dem heiligen Petrus: »Schau, da ist ein schöner Platz, da könnten wir das Lamm kochen und verzehren.« -- »Mir ist's recht,« antwortete der heilige Petrus, »doch kann ich mit der Kocherei nicht umgehen. Willst du kochen, so hast du da einen Kessel, ich will derweil auf und ab gehen, bis es gar ist. Du mußt aber nicht eher zu essen anfangen, als bis ich wieder zurück bin; ich will schon zu rechter Zeit kommen.« -- »Geh nur,« sagte Bruder Lustig, »ich verstehe mich aufs Kochen, ich will's schon machen.« Da ging der heilige Petrus fort, und der Bruder Lustig schlachtete das Lamm, machte Feuer an, warf das Fleisch in den Kessel und kochte. Das Lamm war aber schon gar und der Apostel noch immer nicht zurück, da nahm es der Bruder Lustig aus dem Kessel, zerschnitt es und fand das Herz. »Das soll das Beste sein,« sprach er und versuchte es, zuletzt aber aß er es ganz auf. Endlich kam der heilige Petrus zurück und sprach: »Du kannst das ganze Lamm allein essen, ich will nur das Herz davon, das gib mir.« Da nahm Bruder Lustig Messer und Gabel, tat als suchte er eifrig in dem Lammfleisch herum, konnte aber das Herz nicht finden; endlich sagte er kurzweg: »Es ist keins da.« -- »Nun, wo soll's denn sein?« sagte der Apostel. »Das weiß ich nicht,« antwortete der Bruder Lustig, »aber schau, was sind wir alle beide für Narren, suchen das Herz vom Lamm und fällt keinem von uns ein, ein Lamm hat ja kein Herz!« -- »Ei,« sprach der heilige Petrus, »das ist was ganz Neues, jedes Tier hat ja ein Herz, warum sollt ein Lamm kein Herz haben?« -- »Nein, gewißlich, Bruder, ein Lamm hat kein Herz, denk nur recht nach, so wird dir's einfallen, es hat im Ernst keins.« -- »Nun, es ist schon gut,« sagte der heilige Petrus, »ist kein Herz da, so brauch ich auch nichts vom Lamm, du kannst's allein essen.« -- »Was ich halt nicht aufessen kann, das nehm ich mit in meinem Ranzen,« sprach der Bruder Lustig, aß das halbe Lamm und steckte das übrige in seinen Ranzen.

さて二人は百姓家に来て、なかからひどい嘆きと叫びが聞こえたので入ってみた。すると亭主が死ぬほどの重病で息を引き取りかけていて、女房が声を上げて泣きわめいていた。「泣きわめくのはおやめなさい」と聖ペテロは言った。「この人をまた健やかにしてあげよう」そして懐から軟膏を取り出し、たちまち病人を癒したので、亭主は起き上がってすっかり元気になった。夫婦は大喜びで言った。「どうお礼をすればよいでしょう。何を差し上げましょう」だが聖ペテロは何も受け取ろうとせず、百姓夫婦が頼めば頼むほど断った。だが陽気兄いは聖ペテロを突いて言った。「何か受け取れよ、要るんだから」とうとう百姓の女房が仔羊を一頭持ってきて、これだけは受け取ってくださいと聖ペテロに言ったが、彼は受け取ろうとしなかった。そこで陽気兄いは脇腹を突いて言った。「受け取れよ、この間抜けめ、要るんだから」そこで聖ペテロはとうとう言った。「よし、仔羊は受け取ろう。だがおれは運ばん。ほしければおまえが運べ」「そんなのはわけない」と陽気兄いは言った。「おれが運ぶとも」そして肩に担いだ。さて二人が森に入ると、仔羊は陽気兄いには重くなってきたし、腹も減っていたので、彼は聖ペテロに言った。「ほら、いい場所がある。ここで仔羊を煮て食おう」「おれはかまわんが」と聖ペテロは答えた。「料理はできん。おまえが煮るなら鍋はそこにある。おれはそのあいだ行ったり来たりして、煮えるのを待とう。だがおれが戻るまで食いはじめるなよ。ちょうどよい頃合いに戻ってくる」「行けよ」と陽気兄いは言った。「料理は心得ている。ちゃんとやるさ」そこで聖ペテロが立ち去ると、陽気兄いは仔羊を屠り、火を焚いて、肉を鍋に入れて煮た。だが仔羊がもう煮えても使徒はまだ戻らない。そこで陽気兄いは鍋から取り出して切り分け、心臓を見つけた。「これがいちばんうまいはずだ」と彼は言って味見し、とうとう全部食べてしまった。やがて聖ペテロが戻ってきて言った。「仔羊はおまえひとりで全部食べていい。おれは心臓だけもらおう。それをくれ」そこで陽気兄いは包丁と肉刺しを取って、熱心に肉のなかを探すふりをしたが、心臓が見つからない。とうとう彼はそっけなく言った。「ないぞ」「では、どこにあるんだ」と使徒は言った。「知らんね」と陽気兄いは答えた。「だが考えてみろ、おれたちはなんと間抜けなんだ。仔羊の心臓を探して、二人とも思いつかなかった。仔羊に心臓なんかないんだよ」「ほう」と聖ペテロは言った。「それは初耳だ。どの獣にも心臓はある。どうして仔羊にだけないというんだ」「いや、たしかだとも、兄弟。仔羊に心臓はない。よく考えてみろ、思い当たるさ。本当にないんだ」「まあいい」と聖ペテロは言った。「心臓がないなら仔羊も要らん。おまえひとりで食え」「食いきれないぶんは背負い袋に入れていくさ」と陽気兄いは言い、仔羊の半分を食べて、残りを袋に詰め込んだ。

Sie gingen weiter, da machte der heilige Petrus, daß ein großes Wasser quer über den Weg floß und sie hindurch mußten. Sprach der heilige Petrus: »Geh du nur voran.« -- »Nein,« antwortete der Bruder Lustig, »geh du voran,« und dachte: »Wenn dem das Wasser zu tief ist, so bleib ich zurück.« Da schritt der heilige Petrus hindurch, und das Wasser ging ihm nur bis ans Knie. Nun wollte Bruder Lustig auch hindurch, aber das Wasser wurde größer und stieg ihm an den Hals. Da rief er: »Bruder, hilf mir.« Sagte der heilige Petrus: »Willst du auch gestehen, daß du das Herz von dem Lamm gegessen hast?« -- »Nein,« antwortete er, »ich hab' es nicht gegessen.« Da ward das Wasser noch größer und stieg ihm bis an den Mund: »Hilf mir, Bruder,« rief der Soldat. Sprach der heilige Petrus noch einmal: »Willst du auch gestehen, daß du das Herz vom Lamm gegessen hast?« -- »Nein,« antwortete er, »ich hab' es nicht gegessen.« Der heilige Petrus wollte ihn doch nicht ertrinken lassen, ließ das Wasser wieder fallen und half ihm hinüber.

二人が先へ進むと、聖ペテロは大きな水を道の上に流れさせて、そこを渡らねばならないようにした。聖ペテロは言った。「おまえが先に行け」「いや」と陽気兄いは答えた。「あんたが先に行け」そして思った。「こいつに深すぎるなら、おれは残ろう」そこで聖ペテロが渡ると、水は膝までしかなかった。そこで陽気兄いも渡ろうとしたが、水は増して首まで来た。そこで彼は叫んだ。「兄弟、助けてくれ」聖ペテロは言った。「仔羊の心臓を食べたと白状するか」「いや」と彼は答えた。「食べていない」すると水はさらに増して口まで来た。「助けてくれ、兄弟」と兵士は叫んだ。聖ペテロはもう一度言った。「仔羊の心臓を食べたと白状するか」「いや」と彼は答えた。「食べていない」聖ペテロは彼を溺れさせたくはなかったので、水をまた下げて、向こう岸まで助けてやった。

Nun zogen sie weiter und kamen in ein Reich, da hörten sie, daß die Königstochter todkrank läge. »Holla, Bruder,« sprach der Soldat zum heiligen Petrus, »da ist ein Fang für uns, wenn wir die gesund machen, so ist uns auf ewige Zeiten geholfen.« Da war ihm der heilige Petrus nicht geschwind genug: »Nun heb die Beine auf, Bruderherz,« sprach er zu ihm, »daß wir noch zu rechter Zeit hin kommen.« Der heilige Petrus ging aber immer langsamer, wie auch der Bruder Lustig ihn trieb und schob, bis sie endlich hörten, die Königstochter wäre gestorben. »Da haben wir's,« sprach der Bruder Lustig, »das kommt von deinem schläfrigen Gang.« -- »Sei nur still,« antwortete der heilige Petrus, »ich kann noch mehr als Kranke gesund machen, ich kann auch Tote wieder ins Leben erwecken.« -- »Nun, wenn das ist,« sagte der Bruder Lustig, »so laß ich mir's gefallen, das halbe Königreich mußt du uns aber zum wenigsten damit verdienen.« Darauf gingen sie in das königliche Schloß, wo alles in großer Trauer war. Der heilige Petrus aber sagte zu dem König, er wolle die Tochter wieder lebendig machen. Da ward er zu ihr geführt, und dann sprach er: »Bringt mir einen Kessel mit Wasser,« und wie der gebracht war, hieß er jedermann hinausgehen, und nur der Bruder Lustig durfte bei ihm bleiben. Darauf schnitt er alle Glieder der Toten los und warf sie ins Wasser, machte Feuer unter den Kessel und ließ sie kochen. Und wie alles Fleisch von den Knochen herabgefallen war, nahm er das schöne weiße Gebein heraus und legte es auf eine Tafel und reihte und legte es nach seiner natürlichen Ordnung zusammen. Als das geschehen war, trat er davor und sprach dreimal: »Im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Tote, steh auf.« Und beim drittenmal erhob sich die Königstochter lebendig, gesund und schön. Nun war der König darüber in großer Freude und sprach zum heiligen Petrus: »Begehre deinen Lohn und wenn's mein halbes Königreich wäre, so will ich dir's geben.« Der heilige Petrus aber antwortete: »Ich verlange nichts dafür.« -- »Oh, du Hans Narr!« dachte der Bruder Lustig bei sich, stieß seinen Kameraden in die Seite und sprach: »Sei doch nicht so dumm, wenn du nichts willst, so brauch ich doch was.« Der heilige Petrus aber wollte nichts; doch weil der König sah, daß der andere gerne was wollte, ließ er ihm vom Schatzmeister seinen Ranzen mit Gold anfüllen.

さて二人は先へ進んで、ある国に来た。そこで王の娘が死にそうな病に臥せっていると聞いた。「おい、兄弟」と兵士は聖ペテロに言った。「これはおれたちの獲物だ。あの娘を治せば、末代まで安泰だぞ」だが聖ペテロの足は彼には遅すぎた。「さあ足を上げろ、兄弟」と彼は言った。「間に合ううちに着かなきゃならん」だが聖ペテロは、陽気兄いがどれほど急かして押しても、ますますゆっくり歩き、とうとう二人は王の娘が死んだと聞いた。「それ見ろ」と陽気兄いは言った。「あんたの眠たい歩き方のせいだ」「まあ黙っていろ」と聖ペテロは答えた。「おれは病人を治すだけじゃない。死人を生き返らせることもできる」「そうか、それなら」と陽気兄いは言った。「まあ許してやろう。だがそれで少なくとも国の半分は稼いでもらうぞ」そこで二人は王の城へ行った。城じゅうが深い喪に沈んでいた。だが聖ペテロは王に、娘をまた生き返らせようと言った。そこで娘のもとへ案内されると、彼は言った。「水を入れた鍋を持ってきてください」そしてそれが運ばれてくると、みな外へ出ろと命じ、陽気兄いだけがそばに残ることを許された。それから彼は死人の手足をすべて切り離して水に投げ入れ、鍋の下に火を焚いて煮た。そして肉がみな骨から落ちると、美しい白い骨を取り出して台の上に置き、本来の順序どおりに並べ直した。それが済むと、その前に立って三度言った。「いとも聖なる三位一体の御名において、死者よ、起きよ」すると三度目に王の娘は生きて起き上がり、健やかで美しかった。王は大喜びで聖ペテロに言った。「褒美を望め。国の半分であっても与えよう」だが聖ペテロは答えた。「わたしは何も求めません」「この阿呆め」と陽気兄いは心のうちで思い、相棒の脇腹を突いて言った。「そんなにばかなことを言うな。あんたが要らなくても、おれは要るんだ」だが聖ペテロは何も欲しがらなかった。それでも王は、もう一人が欲しがっているのを見て、蔵番に命じてその背負い袋を金でいっぱいにさせた。

Sie zogen darauf weiter, und wie sie in einen Wald kamen, sprach der heilige Petrus zum Bruder Lustig: »Jetzt wollen wir das Gold teilen.« -- »Ja,« antwortete er, »das wollen wir tun.« Da teilte der heilige Petrus das Gold und teilte es in drei Teile. Dachte der Bruder Lustig: »Was er wieder für einen Sparren im Kopf hat! Macht drei Teile und unser sind zwei.« Der heilige Petrus aber sprach: »Nun habe ich genau geteilt, ein Teil für mich, ein Teil für dich und ein Teil für den, der das Herz vom Lamm gegessen hat!« -- »Oh, das hab ich gegessen,« antwortete der Bruder Lustig und strich geschwind das Gold ein, »das kannst du mir glauben.« -- »Wie kann das wahr sein,« sprach der heilige Petrus, »ein Lamm hat ja kein Herz.« -- »Ei was, Bruder, wo denkst du hin! Ein Lamm hat ja ein Herz, so gut wie jedes Tier, warum sollte das allein keins haben?« -- »Nun, es ist schon gut,« sagte der heilige Petrus, »behalt das Gold allein, aber ich bleibe nicht mehr bei dir und will meinen Weg allein gehen.« -- »Wie du willst, Bruderherz,« antwortete der Soldat, »leb wohl.«

二人はそれから先へ進み、森に入ると、聖ペテロは陽気兄いに言った。「さあ、金を分けよう」「ああ」と彼は答えた。「そうしよう」そこで聖ペテロは金を三つに分けた。陽気兄いは思った。「またおかしなことを考えついたな。三つに分けて、おれたちは二人なのに」だが聖ペテロは言った。「さあ、きっちり分けた。一つはおれの、一つはおまえの、そして一つは仔羊の心臓を食べた者のぶんだ」「おお、それはおれが食べた」と陽気兄いは答えて素早く金を掻き集めた。「信じてくれていい」「そんなはずがあるものか」と聖ペテロは言った。「仔羊に心臓はないんだろう」「何を言う、兄弟、何を考えているんだ。仔羊にだってどの獣とも同じように心臓はある。どうしてそれだけないなんてことがある」「まあいい」と聖ペテロは言った。「金はひとりで持っていろ。だがもうおまえとは一緒にいない。自分の道を行く」「好きにしろ、兄弟」と兵士は答えた。「達者でな」

Da ging der heilige Petrus eine andere Straße, Bruder Lustig aber dachte: »Es ist gut, daß er abtrabt, es ist doch ein wunderlicher Heiliger.« Nun hatte er zwar Geld genug, wußte aber nicht mit umzugehen, vertat's, verschenkt's, und wie eine Zeit herum war, hatte er wieder nichts. Da kam er in ein Land, wo er hörte, daß die Königstochter gestorben wäre. »Holla,« dachte er, »das kann gut werden, die will ich wieder lebendig machen und mir's bezahlen lassen, daß es eine Art hat.« Ging also zum König und bot ihm an, die Tote wieder zu erwecken. Nun hatte der König gehört, daß ein abgedankter Soldat herumziehe und die Gestorbenen wieder lebendig mache und dachte, der Bruder Lustig wäre dieser Mann, doch weil er kein Vertrauen zu ihm hatte, fragte er erst seine Räte, die sagten aber, er könnte es wagen, da seine Tochter doch tot wäre. Nun ließ sich der Bruder Lustig Wasser im Kessel bringen, hieß jedermann hinausgehen, schnitt die Glieder ab, warf sie ins Wasser und machte Feuer darunter, gerade wie er es beim heiligen Petrus gesehen hatte. Das Wasser fing an zu kochen und das Fleisch fiel herab; da nahm er das Gebein heraus und tat es auf die Tafel; er wußte aber nicht, in welcher Ordnung es liegen mußte, und legte alles verkehrt durcheinander. Dann stellte er sich davor und sprach: »Im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Tote, stehe auf,« und sprach's dreimal, aber die Gebeine rührten sich nicht. Da sprach er es noch dreimal, aber gleichfalls umsonst. »Du Blitzmädel, steh auf,« rief er, »steh auf oder es geht dir nicht gut.« Wie er das gesprochen hatte, kam der heilige Petrus auf einmal in seiner vorigen Gestalt, als verabschiedeter Soldat, durchs Fenster hereingegangen und sprach: »Du gottloser Mensch, was treibst du da, wie kann die Tote auferstehen, da du ihr Gebein so untereinander geworfen hast?« -- »Bruderherz, ich hab's gemacht, so gut ich konnte,« antwortete er. »Diesmal will ich dir aus der Not helfen, aber das sag ich dir, wo du noch einmal so etwas unternimmst, so bist du unglücklich, auch darfst du von dem König nicht das Geringste dafür begehren oder annehmen.« Darauf legte der heilige Petrus die Gebeine in ihre rechte Ordnung, sprach dreimal zu ihr: »Im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Tote, steh auf,« und die Königstochter stand auf, war gesund und schön wie vorher. Nun ging der heilige Petrus wieder durchs Fenster hinaus. Der Bruder Lustig war froh, daß es so gut abgelaufen war, ärgerte sich aber doch, daß er nichts dafür nehmen sollte. »Ich möchte nur wissen,« dachte er, »was der für Mucken im Kopf hat, denn was er mit der einen Hand gibt, das nimmt er mit der andern: da ist kein Verstand drin.« Nun bot der König dem Bruder Lustig an, was er haben wollte, er durfte aber nichts nehmen, doch brachte er es durch Anspielung und Listigkeit dahin, daß ihm der König seinen Ranzen mit Gold füllen ließ, und damit zog er ab. Als er hinauskam, stand vor dem Tor der heilige Petrus und sprach: »Schau, was du für ein Mensch bist, habe ich dir nicht verboten, etwas zu nehmen, und nun hast du den Ranzen doch voll Gold.« -- »Was kann ich dafür,« antwortete Bruder Lustig, »wenn mir's hineingesteckt wird.« -- »Das sag ich dir, daß du nicht zum zweitenmal solche Dinge unternimmst, sonst soll es dir schlimm ergehen.« -- »Ei, Bruder, sorg doch nicht, jetzt hab' ich Gold, was soll ich mich da mit dem Knochenwaschen abgeben.« -- »Ja,« sprach der heilige Petrus, »das Gold wird lang dauern! Damit du aber hernach nicht wieder auf unerlaubten Wegen gehst, so will ich deinem Ranzen die Kraft geben, daß alles, was du dir hinein wünschest, auch darin sein soll. Leb wohl, du siehst mich nun nicht wieder.« -- »Gott befohlen,« sprach der Bruder Lustig und dachte: »Ich bin froh, daß du fortgehst, du wunderlicher Kauz, ich will dir wohl nicht nachgehen.« An die Wunderkraft aber, die seinem Ranzen verliehen war, dachte er nicht weiter.

そこで聖ペテロは別の道を行き、陽気兄いは思った。「あいつが行ってくれてよかった。変わった聖人だった」さて彼は金は十分に持っていたが、使い方を知らず、浪費し、人にやって、しばらくするとまた何もなくなった。そこで彼はある国に来て、王の娘が死んだと聞いた。「おい」と彼は思った。「これはうまい。あの娘を生き返らせて、たっぷり払わせてやろう」そこで王のところへ行き、死んだ娘を生き返らせようと申し出た。さて王は、暇を出された兵士が歩きまわって死人を生き返らせていると聞いていたので、陽気兄いがその男だろうと思った。だが信用できなかったので、まず顧問たちに尋ねた。顧問たちは、どのみち娘は死んでいるのだから試してみてもよいと言った。そこで陽気兄いは水を入れた鍋を持ってこさせ、みな外へ出ろと命じ、手足を切り離して水に投げ入れ、その下に火を焚いた。聖ペテロがやっていたのを見たとおりである。水が煮え立って肉が落ちると、彼は骨を取り出して台に置いた。だがどういう順序で置くべきか知らなかったので、何もかもでたらめに並べてしまった。それからその前に立って言った。「いとも聖なる三位一体の御名において、死者よ、起きよ」そう三度言ったが、骨は動かなかった。そこでもう三度言ったが、やはり無駄だった。「この小娘め、起きろ」と彼は叫んだ。「起きろ、さもないとただでは済まさんぞ」そう言うと、たちまち聖ペテロが以前の姿、暇を出された兵士の姿で窓から入ってきて言った。「この罰当たりめ、何をしている。骨をこんなにばらばらに放り込んで、どうして死人が起き上がれるものか」「兄弟、できるだけのことはやったんだ」と彼は答えた。「今度も困りごとから助けてやろう。だが言っておくぞ、もう一度こんなことをすれば、おまえは不幸になる。それに、この件で王から何ひとつ求めても受け取ってもならぬ」そう言って聖ペテロは骨を正しい順序に並べ、三度言った。「いとも聖なる三位一体の御名において、死者よ、起きよ」すると王の娘は起き上がり、前のとおり健やかで美しかった。そして聖ペテロはまた窓から出ていった。陽気兄いはうまくいったので喜んだが、何も受け取ってはならぬというのが腹立たしかった。「知りたいものだ」と彼は思った。「あいつは頭に何を詰めているんだ。片方の手で与えて、もう片方の手で取り上げる。訳が分からん」さて王は陽気兄いに望みのものを与えようとしたが、彼は何も受け取れなかった。だが当てこすりと知恵で、とうとう王に背負い袋を金でいっぱいにさせ、それを持って立ち去った。外へ出ると、門の前に聖ペテロが立っていて言った。「見ろ、おまえはなんという男だ。何も受け取るなと禁じたのに、袋を金でいっぱいにしているではないか」「おれのせいじゃない」と陽気兄いは答えた。「向こうが入れてくるんだから」「言っておくぞ、二度とこんなことをするな。さもないとひどい目に遭う」「いや、兄弟、心配するな。今は金があるんだ。どうして骨洗いなんかに関わるものか」「そうか」と聖ペテロは言った。「その金も長くはもつまい。だがそのあとでまた許されぬ道へ入らぬように、おまえの背負い袋に力を授けよう。そこへ入れと願ったものは何でもそのなかに入る。達者でな。もうおまえはおれに会うことはない」「神のご加護を」と陽気兄いは言い、こう思った。「おまえが行ってくれてありがたい、変わり者め。追いかけたりするものか」だが袋に授けられた不思議な力のことは、それきり考えもしなかった。

Bruder Lustig zog mit seinem Gold umher und vertat's und verfumfeit's wie das erstemal. Als er nun nichts mehr als vier Kreuzer hatte, kam er an einem Wirtshaus vorbei und dachte: »Das Geld muß fort,« und ließ sich für drei Kreuzer Wein und einen Kreuzer Brot geben. Wie er da saß und trank, kam ihm der Geruch von gebratenen Gänsen in die Nase. Bruder Lustig schaute und guckte und sah, daß der Wirt zwei Gänse in der Ofenröhre stehen hatte. Da fiel ihm ein, daß ihm sein Kamerad gesagt hatte, was er sich in seinen Ranzen wünschte, das sollte darin sein. »Holla, das mußt du mit den Gänsen versuchen!« Also ging er hinaus, und vor der Tür sprach er: »So wünsch ich die zwei gebratenen Gänse aus der Ofenröhre in meinen Ranzen.« Wie er das gesagt hatte, schnallte er ihn auf und schaute hinein, da lagen sie beide darin. »Ach, so ist's recht,« sprach er, »nun bin ich ein gemachter Kerl,« ging fort auf eine Wiese und holte den Braten hervor. Wie er so im besten Essen war, kamen zwei Handwerksburschen daher und sahen die eine Gans, die noch nicht angerührt war, mit hungrigen Augen an. Dachte der Bruder Lustig: »Mit einer hast du genug,« rief die zwei Burschen herbei und sprach: »Da nehmt die Gans und verzehrt sie auf meine Gesundheit.« Sie bedankten sich, gingen damit ins Wirtshaus, ließen sich eine Halbe Wein und ein Brot geben, packten die geschenkte Gans aus und fingen an zu essen. Die Wirtin sah zu und sprach zu ihrem Mann: »Die zwei essen eine Gans, sieh doch nach, ob's nicht eine von unsern aus der Ofenröhre ist.« Der Wirt lief hin, da war die Ofenröhre leer: »Was, ihr Diebsgesindel, so wohlfeil wollt ihr Gänse essen! Gleich bezahlt oder ich will euch mit grünem Haselsaft waschen.« Die zwei sprachen: »Wir sind keine Diebe, ein abgedankter Soldat hat uns die Gans draußen auf der Wiese geschenkt.« -- »Ihr sollt mir keine Nase drehen, der Soldat ist hier gewesen, aber als ein ehrlicher Kerl zur Tür hinausgegangen, auf den hab' ich acht gehabt. Ihr seid die Diebe und sollt bezahlen.« Da sie aber nicht bezahlen konnten, nahm er den Stock und prügelte sie zur Tür hinaus.

陽気兄いは金を持って歩きまわり、前と同じように浪費し使い果たした。そしてもう四クロイツァーしかなくなったとき、宿屋のそばを通りかかって思った。「この金も使ってしまおう」そして三クロイツァーで葡萄酒を、一クロイツァーでパンを出してもらった。そこに座って飲んでいると、焼いた鵞鳥の匂いが鼻に入ってきた。陽気兄いが見まわすと、主人が竈のなかに鵞鳥を二羽入れているのが見えた。そこで、相棒が言っていたこと、背負い袋に願ったものはそのなかに入るということを思い出した。「おい、鵞鳥で試してみようじゃないか」そこで外へ出て、戸口の前でこう言った。「竈のなかの焼いた鵞鳥二羽が、おれの背負い袋に入るように」そう言って留め金を外して覗くと、二羽ともそこに入っていた。「ああ、これでいい」と彼は言った。「これでおれは一人前だ」そして草地へ行って焼き鵞鳥を取り出した。おいしく食べていると、職人の若者が二人やってきて、まだ手をつけていないほうの鵞鳥を飢えた目で見つめた。陽気兄いは思った。「一羽で十分だ」そして二人を呼んで言った。「その鵞鳥を取って、おれの健康を祝して食べてくれ」二人は礼を言ってそれを持って宿屋に入り、葡萄酒を半升とパンを出してもらい、もらった鵞鳥を広げて食べはじめた。宿のおかみがそれを見て亭主に言った。「あの二人が鵞鳥を食べているよ。うちの竈のじゃないか見ておいで」亭主が走っていくと竈は空だった。「なんだと、この泥棒ども、そんな安上がりに鵞鳥を食おうってのか。すぐ払え、さもないと榛の青汁で洗ってやるぞ」二人は言った。「おれたちは泥棒じゃない。暇を出された兵士が外の草地でこの鵞鳥をくれたんだ」「鼻であしらおうったってそうはいかん。あの兵士はここにいたが、まっとうな男として戸口から出ていった。ちゃんと見ていたんだ。おまえたちが泥棒だ、払え」だが二人は払えなかったので、亭主は棒を取って戸口から叩き出した。

Bruder Lustig ging seiner Wege und kam an einen Ort, da stand ein prächtiges Schloß und nicht weit davon ein schlechtes Wirtshaus. Er ging in das Wirtshaus und bat um ein Nachtlager, aber der Wirt wies ihn ab und sprach: »Es ist kein Platz mehr da, das Haus ist voll vornehmer Gäste.« -- »Das nimmt mich Wunder,« sprach der Bruder Lustig, »daß sie zu Euch kommen und nicht in das prächtige Schloß gehen.« -- »Ja,« antwortete der Wirt, »es hat was an sich, dort eine Nacht zu liegen, wer's noch versucht hat, ist nicht lebendig wieder herausgekommen.« -- »Wenn's andere versucht haben,« sagte der Bruder Lustig, »will ich's auch versuchen.« -- »Das laßt nur bleiben,« sprach der Wirt, »es geht Euch an den Hals.« -- »Es wird nicht gleich an den Hals gehen,« sagte der Bruder Lustig, »gebt mir nur die Schlüssel und brav Essen und Trinken mit.« Nun gab ihm der Wirt die Schlüssel und Essen und Trinken, und damit ging der Bruder Lustig ins Schloß, ließ sich's gut schmecken, und als er endlich schläfrig wurde, legte er sich auf die Erde, denn es war kein Bett da. Er schlief auch bald ein, in der Nacht aber wurde er von einem großen Lärm aufgeweckt, und wie er sich ermunterte, sah er neun häßliche Teufel in dem Zimmer, die hatten einen Kreis um ihn gemacht und tanzten um ihn herum. Sprach der Bruder Lustig: »Nun tanzt, solange ihr wollt, aber komm mir keiner zu nah.« Die Teufel aber drangen immer näher auf ihn ein und traten ihm mit ihren garstigen Füßen fast ins Gesicht. »Habt Ruh, ihr Teufelsgespenster,« sprach er, aber sie trieben's immer ärger. Da ward der Bruder Lustig bös und rief: »Holla, ich will bald Ruhe stiften!« kriegte ein Stuhlbein und schlug mitten hinein. Aber neun Teufel gegen einen Soldaten war doch zuviel, und wenn er auf den vordern zuschlug, so packten ihn die andern hinten bei den Haaren und rissen ihn erbärmlich. »Teufelspack,« rief er, »jetzt wird mir's zu arg: wartet aber! Alle neune in meinen Ranzen hinein!« Husch steckten sie darin, und nun schnallte er ihn zu und warf ihn in eine Ecke. Da war's auf einmal still und Bruder Lustig legte sich wieder hin und schlief bis an den hellen Morgen. Nun kamen der Wirt und der Edelmann, dem das Schloß gehörte, und wollten sehen, wie es ihm ergangen wäre; als sie ihn gesund und munter erblickten, erstaunten sie und fragten: »Haben Euch denn die Geister nichts getan?« -- »Warum nicht gar,« antwortete Bruder Lustig, »ich habe sie alle neune in meinem Ranzen. Ihr könnt Euer Schloß wieder ganz ruhig bewohnen, es wird von nun an keiner mehr darin umgehen!« Da dankte ihm der Edelmann, beschenkte ihn reichlich und bat ihn, in seinen Diensten zu bleiben, er wollte ihn auf sein Lebtag versorgen. »Nein,« antwortete er, »ich bin an das Herumwandern gewöhnt, ich will weiter ziehen.« Da ging der Bruder Lustig fort, trat in eine Schmiede und legte den Ranzen, worin die neun Teufel waren, auf den Amboß und bat den Schmied und seine Gesellen zuzuschlagen. Die schlugen mit ihren großen Hämmern aus allen Kräften zu, daß die Teufel ein erbärmliches Gekreisch erhoben. Wie er danach den Ranzen aufmachte, waren achte tot, einer aber, der in einer Falte gesessen hatte, war noch lebendig, schlüpfte heraus und fuhr wieder in die Hölle.

陽気兄いは道を行き、ある土地に来た。そこには立派な城があって、そう遠くないところに粗末な宿屋があった。彼は宿屋に入って一夜の宿を乞うたが、主人は断って言った。「もう空きがありません。家は身分の高い客でいっぱいです」「それは不思議だ」と陽気兄いは言った。「あの立派な城へ行かずに、ここへ来るとは」「ええ」と主人は答えた。「あそこにひと晩泊まるには訳がありまして、試した者で生きて出てきた者はおりません」「ほかの者が試したのなら」と陽気兄いは言った。「おれも試してみよう」「おやめなさい」と主人は言った。「首が危ないですよ」「そう簡単に首は危うくならんさ」と陽気兄いは言った。「鍵と、たっぷりの食べものと飲みものをくれ」そこで主人は鍵と食べものと飲みものを渡し、陽気兄いはそれを持って城へ入り、おいしく食べた。そしてとうとう眠くなると、寝床がなかったので床に横になった。まもなく眠り込んだが、夜中に大きな物音で目を覚ました。そして起き上がってみると、部屋に九匹の醜い悪魔がいて、彼のまわりに輪を作って踊りまわっていた。陽気兄いは言った。「好きなだけ踊れ。だが誰もおれに近寄るな」ところが悪魔どもはますます迫ってきて、その汚い足でほとんど顔を踏みつけた。「静かにしろ、この悪魔のお化けども」と彼は言ったが、連中はますますひどくした。そこで陽気兄いは腹を立てて叫んだ。「おい、すぐに静かにさせてやる」そして椅子の脚をつかんで真ん中に打ち込んだ。だが九匹の悪魔に兵士一人ではあまりに多勢で、前の一匹を打てば、ほかの者が後ろから髪をつかんでひどく引っぱった。「悪魔の群れめ」と彼は叫んだ。「もう我慢ならん。待っていろ。九匹まとめておれの背負い袋のなかへ入れ」ひゅっと連中は袋に入った。そこで彼は留め金を締めて、隅へ放り込んだ。するとたちまち静かになり、陽気兄いはまた横になって、夜が明けるまで眠った。さて宿の主人と、城の持ち主である貴族がやってきて、どうなったか見ようとした。そして彼が健やかで元気なのを見て驚き、こう尋ねた。「霊たちに何もされませんでしたか」「なんの」と陽気兄いは答えた。「九匹とも背負い袋に入れてある。城にはまた安心して住めますよ。これからはもう誰も出やしません」そこで貴族は礼を言い、たっぷり褒美を与えて、自分のもとに留まってくれ、一生面倒を見ようと頼んだ。「いや」と彼は答えた。「おれは歩きまわるのに慣れている。先へ行くよ」そこで陽気兄いは立ち去り、鍛冶場に入って、九匹の悪魔の入った袋を金床に置き、鍛冶屋とその職人たちに打ってくれと頼んだ。彼らが大きな鎚で力いっぱい打つと、悪魔どもは哀れな悲鳴をあげた。そのあと袋を開けてみると、八匹は死んでいたが、一匹だけ皺のなかに座っていたのがまだ生きていて、するりと抜け出して地獄へ戻っていった。

Darauf zog der Bruder Lustig noch lange in der Welt herum, und wer's wüßte, könnte viel davon erzählen. Endlich aber wurde er alt und dachte an sein Ende, da ging er zu einem Einsiedler, der als ein frommer Mann bekannt war und sprach zu ihm: »Ich bin das Wandern müde und will nun trachten, in das Himmelreich zu kommen.« Der Einsiedler antwortete: »Es gibt zwei Wege, der eine ist breit und angenehm und führt zur Hölle, der andere ist eng und rauh und führt zum Himmel.« -- »Da müßt ich ein Narr sein,« dachte der Bruder Lustig, »wenn ich den engen und rauhen Weg gehen sollte.« Machte sich auf und ging den breiten und angenehmen Weg, und kam endlich zu einem großen schwarzen Tor, und das war das Tor der Hölle. Bruder Lustig klopfte an, und der Torwächter guckte, wer da wäre. Wie er aber den Bruder Lustig sah, erschrak er, denn er war gerade der neunte Teufel, der mit in dem Ranzen gesteckt hatte und mit einem blauen Auge davongekommen war. Darum schob er den Riegel geschwind wieder vor, lief zum Obersten der Teufel und sprach: »Draußen ist ein Kerl mit einem Ranzen und will herein, aber laßt ihn beileibe nicht herein, er wünscht sonst die ganze Hölle in seinen Ranzen. Er hat mich einmal garstig darin hämmern lassen.« Also ward der Bruder Lustig hinausgerufen, er sollte wieder abgehen, er käme nicht herein. »Wenn sie mich da nicht wollen,« dachte er, »will ich sehen, ob ich im Himmel ein Unterkommen finde, irgendwo muß ich doch bleiben.« Kehrte also um und zog weiter, bis er vor das Himmelstor kam, wo er auch anklopfte. Der heilige Petrus saß gerade dabei als Torwächter. Der Bruder Lustig erkannte ihn gleich und dachte: »Hier findest du einen alten Freund, da wird's besser gehen.« Aber der heilige Petrus sprach: »Ich glaube gar, du willst in den Himmel?« -- »Laß mich doch ein, Bruder, ich muß doch wo einkehren; hätten sie mich in der Hölle aufgenommen, so wär ich nicht hierher gegangen.« -- »Nein,« sagte der heilige Petrus, »du kommst nicht herein.« -- »Nun, willst du mich nicht einlassen, so nimm auch deinen Ranzen wieder; dann will ich gar nichts von dir haben,« sprach der Bruder Lustig. »So gib ihn her,« sagte der heilige Petrus. Da reichte er den Ranzen durchs Gitter in den Himmel hinein, und der heilige Petrus nahm ihn und hing ihn neben seinen Sessel auf. Da sprach der Bruder Lustig: »Nun wünsch ich mich selbst in meinen Ranzen hinein.« Husch, war er darin und saß nun im Himmel, und der heilige Petrus mußte ihn darin lassen.

それから陽気兄いはなお長いこと世間を歩きまわった。知っている者なら、その話をたくさん語れるだろう。だがとうとう年老いて、自分の最期のことを考えるようになった。そこで信心深い人として知られた隠者のところへ行って言った。「おれは歩きまわるのに疲れた。これからは天の国へ入る道を求めたい」隠者は答えた。「道は二つある。一つは広く心地よく、地獄へ通じている。もう一つは狭く険しく、天へ通じている」「おれが阿呆でもなければ」と陽気兄いは思った。「狭く険しい道を行くものか」そして広く心地よい道を行き、とうとう大きな黒い門に着いた。それは地獄の門だった。陽気兄いが叩くと、門番が誰かと覗いた。だが陽気兄いを見て門番は驚いた。それはまさに、あの袋に詰められて目を青くして逃げ出した九匹目の悪魔だったのである。そこで急いで閂をかけ直し、悪魔の頭のところへ走って言った。「外に袋を持った男がいて入りたがっていますが、けっして入れないでください。地獄じゅうを袋のなかに願い入れてしまいます。あいつは一度わたしを袋のなかでひどく叩かせたのです」そこで陽気兄いは呼ばれて、帰れ、入れてはやらぬと言われた。「ここで受け入れてもらえないなら」と彼は思った。「天に居場所があるか見てみよう。どこかにいなければならんのだから」そこで引き返して先へ進み、天の門の前に来て、そこも叩いた。ちょうど聖ペテロが門番として座っていた。陽気兄いはすぐに見分けて思った。「ここには古い友人がいる。うまくいくだろう」だが聖ペテロは言った。「まさかおまえ、天へ入りたいというのか」「入れてくれよ、兄弟。どこかに宿を取らねばならん。地獄で受け入れてくれていたら、ここへは来なかったさ」「だめだ」と聖ペテロは言った。「おまえは入れない」「そうか、入れてくれないなら、あんたの背負い袋も返そう。あんたからは何ももらわない」と陽気兄いは言った。「では寄こせ」と聖ペテロは言った。そこで彼は格子ごしに袋を天のなかへ差し入れ、聖ペテロはそれを受け取って自分の椅子のそばに掛けた。すると陽気兄いは言った。「さあ、おれ自身がこの背負い袋のなかに入るように」ひゅっと彼はそのなかに入り、天のなかに座っていた。聖ペテロは彼をそこに置いておくほかなかった。

和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。

緊張のうつりかわり

本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。

00.510%25%50%75%100%0% 地点 / 緊張度 0.5089% 地点 / 緊張度 0.76318% 地点 / 緊張度 0.50827% 地点 / 緊張度 0.50836% 地点 / 緊張度 046% 地点 / 緊張度 0.50855% 地点 / 緊張度 0.25464% 地点 / 緊張度 0.50873% 地点 / 緊張度 0.50882% 地点 / 緊張度 0.76391% 地点 / 緊張度 0.508100% 地点 / 緊張度 1JourneyFamilyJourneyJourneyResurrectionResurrectionResurrectionJourneyGiftFamilyJourneyJourney話の進行 →
縦は緊張度(この話の中での相対値。話をまたいで比べられる量ではない)、横は本文の進行。 上端の小さな字は、その区画で不釣り合いに多く出た出来事語である。

出来事の並び(数え上げ)

区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。

Journey→Family→Journey→Journey→Resurrection→Resurrection→Resurrection→Journey→Gift→Family→Journey→Journey

似ている民話

多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。

#題名文化圏類似度出典
1Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernenドイツ語圏0.969同じ本
2Die Rübeドイツ語圏0.965同じ本
3Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sackドイツ語圏0.965同じ本
4Sechse kommen durch die ganze Weltドイツ語圏0.965同じ本
5Die kluge Bauerntochterドイツ語圏0.963同じ本
6Die drei Männlein im Waldeドイツ語圏0.963同じ本
7Der Teufel mit den drei goldenen Haarenドイツ語圏0.961同じ本
8Hans im Glückドイツ語圏0.960同じ本
9Der Bärenhäuterドイツ語圏0.960同じ本
10Das Wasser des Lebensドイツ語圏0.960同じ本
11Der Geist im Glasドイツ語圏0.959同じ本
12Brüderchen und Schwesterchenドイツ語圏0.957同じ本

話を刻んで比べた近傍

話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。

#題名文化圏類似度出典
1St. Anthony's Godchildアゾレス諸島0.081別の本
2The Wolf and the Tailorロシア0.079別の本
3The Ghost who was Afraid of being Baggedベンガル0.072別の本
4The Travelling Musiciansドイツ語圏0.066別の本
5The Dun Cowロシア0.065別の本
6Hans im Glückドイツ語圏0.065同じ本

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