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Das Wasser des Lebens
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 2,091 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Es war einmal ein König, der war krank, und niemand glaubte, daß er mit dem Leben davon käme. Er hatte aber drei Söhne, die waren darüber betrübt, gingen hinunter in den Schloßgarten und weinten. Da begegnete ihnen ein alter Mann, der fragte sie nach ihrem Kummer. Sie sagten ihm, ihr Vater wäre so krank, daß er wohl sterben würde, denn es wollte ihm nichts helfen. Da sprach der Alte: »Ich weiß noch ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens, wenn er davon trinkt, so wird er wieder gesund; es ist aber schwer zu finden.« Der älteste sagte: »Ich will es schon finden,« ging zum kranken König und bat ihn, er möchte ihm erlauben auszuziehen, um das Wasser des Lebens zu suchen, denn das könnte ihn allein heilen. »Nein,« sprach der König, »die Gefahr dabei ist zu groß, lieber will ich sterben.« Er bat aber so lange, bis der König einwilligte. Der Prinz dachte in seinem Herzen: »Bringe ich das Wasser, so bin ich meinem Vater der liebste und erbe das Reich.«
むかし、病にかかった王がいて、命が助かるとは誰も思わなかった。王には息子が三人あって、みなそれを嘆き、城の庭へ下りていって泣いていた。するとひとりの老人に出会い、老人は何を嘆いているのかと尋ねた。三人は、父がひどく病んでいて、おそらく死ぬだろう、何をしても効かないのだと話した。すると老人は言った。「一つだけ手立てがある。命の水だ。それを飲めばまた健やかになる。だが見つけるのは難しい」いちばん上の息子は言った。「わたしがきっと見つけます」そして病の王のところへ行き、命の水を探しに出る許しをくださいと頼んだ。それだけが父を癒せるからである。「いや」と王は言った。「それには危険が大きすぎる。わしは死んだほうがましだ」だが息子が長く頼みつづけたので、王はとうとう承知した。王子は心のうちで思った。「その水を持ち帰れば、わたしは父にいちばん愛され、国を継ぐのだ」
Also machte er sich auf, und als er eine Zeitlang fortgeritten war, stand da ein Zwerg auf dem Wege, der rief ihn an und sprach: »Wo hinaus so geschwind?« -- »Dummer Knirps,« sagte der Prinz ganz stolz, »das brauchst du nicht zu wissen,« und ritt weiter. Das kleine Männchen aber war zornig geworden und hatte einen bösen Wunsch getan. Der Prinz geriet bald hernach in eine Bergschlucht, und je weiter er ritt, je enger taten sich die Berge zusammen, und endlich ward der Weg so eng, daß er keinen Schritt weiter konnte; es war nicht möglich, das Pferd zu wenden oder aus dem Sattel zu steigen, und er saß da wie eingesperrt. Der kranke König wartete lange Zeit auf ihn, aber er kam nicht. Da sagte der zweite Sohn: »Vater, laß mich ausziehen und das Wasser suchen,« und dachte bei sich: »Ist mein Bruder tot, so fällt mir das Reich zu.« Der König wollte ihn anfangs auch nicht ziehen lassen, endlich gab er nach. Der Prinz zog also auf demselben Wege fort, den sein Bruder eingeschlagen hatte und begegnete auch dem Zwerg, der ihn anhielt und fragte, wohin er so eilig wollte. »Kleiner Knirps,« sagte der Prinz, »das brauchst du nicht zu wissen,« und ritt fort, ohne sich weiter umzusehen. Aber der Zwerg verwünschte ihn, und er geriet wie der andere in eine Bergschlucht und konnte nicht vorwärts und rückwärts. So geht's aber den Hochmütigen.
そこで彼は出発した。しばらく馬で進むと、道に小人が立っていて、彼を呼び止めて言った。「そんなに急いでどこへ行く」「間抜けなちびめ」と王子はたいそう高慢に言った。「おまえが知る必要はない」そして先へ進んだ。だがこの小男は怒って、悪い願をかけた。王子はまもなく山の峡谷に入り込み、進むほど山は狭まって、とうとう道はあまりに狭くなって一歩も進めなくなった。馬の向きを変えることも鞍から下りることもできず、彼は閉じ込められたようにそこに座っていた。病の王は長いこと待ったが、息子は帰らなかった。そこで二番目の息子が言った。「おとうさん、わたしを行かせて水を探させてください」そして心のうちで思った。「兄が死んだなら、国はわたしのものになる」王ははじめこの息子も行かせまいとしたが、とうとう折れた。そこで王子は兄がたどったのと同じ道を進み、やはりあの小人に出会った。小人は彼を呼び止めて、そんなに急いでどこへ行くのかと尋ねた。「小さなちびめ」と王子は言った。「おまえが知る必要はない」そして振り返りもせずに進んだ。だが小人は彼に呪いをかけ、彼も兄と同じように山の峡谷に入り込んで、前にも後ろにも進めなくなった。高慢な者はこうなるのである。
Als auch der zweite Sohn ausblieb, so erbot sich der jüngste, auszuziehen und das Wasser zu holen, und der König mußte ihn endlich ziehen lassen. Als er dem Zwerg begegnete und dieser fragte, wohin er so eilig wolle, so hielt er an, gab ihm Rede und Antwort und sagte: »Ich suche das Wasser des Lebens, denn mein Vater ist sterbenskrank.« -- »Weißt du auch, wo das zu finden ist?« -- »Nein,« sagte der Prinz. -- »Weil du dich betragen hast, wie sich's geziemt, nicht übermütig wie deine falschen Brüder, so will ich dir Auskunft geben und dir sagen, wie du zu dem Wasser des Lebens gelangst. Es quillt aus einem Brunnen in dem Hofe eines verwünschten Schlosses, aber du dringst nicht hinein, wenn ich dir nicht eine eiserne Rute gebe und zwei Laiberchen Brot. Mit der Rute schlag dreimal an das eiserne Tor des Schlosses, so wird es aufspringen; inwendig liegen zwei Löwen, die den Rachen aufsperren, wenn du aber jedem ein Brot hinein wirfst, so werden sie still, und dann eile dich und hol von dem Wasser des Lebens bevor es zwölf schlägt, sonst schlägt das Tor wieder zu und du bist eingesperrt.« Der Prinz dankte ihm, nahm die Rute und das Brot, und machte sich auf den Weg. Und als er anlangte, war alles so, wie der Zwerg gesagt hatte. Das Tor sprang beim dritten Rutenschlag auf, und als er die Löwen mit dem Brot gesänftigt hatte, trat er in das Schloß und kam in einen großen schönen Saal; darin saßen verwünschte Prinzen, denen zog er die Ringe vom Finger, dann lag da ein Schwert und ein Brot, das nahm er weg. Und weiter kam er in ein Zimmer, darin stand eine schöne Jungfrau, die freute sich, als sie ihn sah, küßte ihn und sagte, er hätte sie erlöst, und sollte ihr ganzes Reich haben, und wenn er in einem Jahre wiederkäme, so sollte ihre Hochzeit gefeiert werden. Dann sagte sie ihm auch, wo der Brunnen wäre mit dem Lebenswasser, er müßte sich aber eilen und daraus schöpfen, ehe es zwölf schlüge. Da ging er weiter und kam endlich in ein Zimmer, wo ein schönes frischgedecktes Bett stand, und weil er müde war, wollte er erst ein wenig ausruhen. Also legte er sich und schlief ein; als er erwachte, schlug es drei Viertel auf zwölf. Da sprang er ganz erschrocken auf, lief zu dem Brunnen und schöpfte daraus mit einem Becher, der daneben stand, und eilte, daß er fortkam. Wie er eben zum eisernen Tore hinaus ging, da schlug's zwölf, und das Tor schlug so heftig zu, daß es ihm noch ein Stück von der Ferse wegnahm.
二番目の息子も帰らないので、末の息子が、自分が出かけて水を取ってくると申し出た。王はとうとう行かせるほかなかった。彼はあの小人に出会い、小人がそんなに急いでどこへ行くのかと尋ねると、立ち止まってきちんと受け答えして言った。「命の水を探しています。父が死ぬほどの病なのです」「それがどこにあるか知っているのか」「いいえ」と王子は言った。「おまえはふさわしいふるまいをして、あの偽りの兄たちのように思い上がらなかった。だからおまえには教えてやろう。どうすれば命の水にたどり着けるかをな。それは呪われた城の中庭の泉から湧き出している。だがわたしが鉄の杖と小さなパンを二つやらねば、おまえはなかへ入れない。その杖で城の鉄の門を三度打て。そうすれば門は開く。なかには二頭の獅子が横たわって口を開けているが、それぞれにパンを一つずつ投げてやれば静かになる。そうしたら急いで、十二の鐘が鳴る前に命の水を汲んでこい。さもないと門がまた閉まって、おまえは閉じ込められる」王子は礼を言い、杖とパンを受け取って旅に出た。そして着いてみると、何もかも小人の言ったとおりだった。門は三度目の杖の打撃で開き、彼はパンで獅子をなだめて城に入り、大きな美しい広間に来た。そこには呪いをかけられた王子たちが座っていて、彼はその指から指輪を抜き取った。それから剣とパンが置いてあったので、それも取った。さらに進むと一室に出て、そこには美しい乙女が立っていた。乙女は彼を見ると喜び、口づけして、あなたはわたしを解き放ってくださいました、わたしの国をすべて差し上げます、一年後にまたおいでくだされば婚礼を挙げましょう、と言った。それから、命の水のある泉がどこかも教え、十二の鐘が鳴る前に急いで汲まねばなりませんと言った。そこで彼は先へ進み、とうとうある部屋に来た。そこには美しく整えられた寝床があって、疲れていたので、まず少し休もうと思った。そこで横になって眠り込んだ。目を覚ますと、十二時十五分前の鐘が鳴っていた。そこで彼はすっかり驚いて跳び起き、泉へ走り、そばに置いてあった杯で汲んで、急いでそこを出た。ちょうど鉄の門を出るとき十二の鐘が鳴って、門があまりに激しく閉じたので、彼の踵の一部を削り取っていった。
Er aber war froh, daß er das Wasser des Lebens erlangt hatte, ging heimwärts und kam wieder an dem Zwerg vorbei. Als dieser das Schwert und das Brot sah, sprach er: »Damit hast du großes Gut gewonnen, mit dem Schwert kannst du ganze Heere schlagen, das Brot aber wird niemals all.« Der Prinz wollte ohne seine Brüder nicht zu dem Vater nach Haus kommen und sprach: »Lieber Zwerg, kannst du mir nicht sagen, wo meine zwei Brüder sind? Sie sind früher als ich nach dem Wasser des Lebens ausgezogen und sind nicht wiedergekommen.« -- »Zwischen zwei Bergen stecken sie eingeschlossen,« sprach der Zwerg, »dahin habe ich sie verwünscht, weil sie so übermütig waren.« Da bat der Prinz so lange, bis der Zwerg sie wieder los ließ, aber er warnte ihn und sprach: »Hüte dich vor ihnen, sie haben ein böses Herz.«
だが彼は命の水を手に入れたことを喜んで家路につき、また小人のそばを通った。小人は剣とパンを見て言った。「それでおまえは大きな宝を得た。その剣があれば軍勢をまるごと打ち破れるし、そのパンは尽きることがない」王子は兄たちなしに父のもとへ帰りたくなかったので言った。「小人さん、わたしの二人の兄がどこにいるか教えてもらえませんか。わたしより先に命の水を探しに出て、帰ってこないのです」「二つの山のあいだに閉じ込められている」と小人は言った。「あまりに思い上がっていたので、わたしがそこへ呪いをかけたのだ」そこで王子が長く頼んだので、小人は二人を解き放った。だが小人は彼に警告して言った。「あの者たちには気をつけろ。心根が悪い」
Als seine Brüder kamen, freute er sich und erzählte ihnen, wie es ihm ergangen wäre, daß er das Wasser des Lebens gefunden und einen Becher voll mitgenommen und eine schöne Prinzessin erlöst hätte, die wollte ein Jahr lang auf ihn warten, dann sollte Hochzeit gehalten werden, und er bekäme ein großes Reich. Danach ritten sie zusammen fort und gerieten in ein Land, wo Hunger und Krieg war, und der König glaubte schon, er müßte verderben, so groß war die Not. Da ging der Prinz zu ihm und gab ihm das Brot, womit er sein ganzes Reich speiste und sättigte; und dann gab ihm der Prinz auch das Schwert, damit schlug er die Heere seiner Feinde und konnte nun in Ruhe und Frieden leben. Da nahm der Prinz sein Brot und Schwert wieder zurück, und die drei Brüder ritten weiter. Sie kamen aber noch in zwei Länder, wo Hunger und Krieg herrschten, und da gab der Prinz den Königen jedesmal sein Brot und Schwert, und hatte nun drei Reiche gerettet. Und danach setzten sie sich auf ein Schiff, und fuhren übers Meer. Während der Fahrt da sprachen die beiden ältesten unter sich: »Der jüngste hat das Wasser des Lebens gefunden und wir nicht, dafür wird ihm unser Vater das Reich geben, das uns gebührt, und er wird unser Glück wegnehmen.« Da wurden sie rachsüchtig und verabredeten miteinander, daß sie ihn verderben wollten. Sie warteten, bis er einmal fest eingeschlafen war, da gossen sie das Wasser des Lebens aus dem Becher und nahmen es für sich, ihm aber gossen sie bitteres Meerwasser hinein.
兄たちが来ると、彼は喜んで、自分の身に起きたことを話した。命の水を見つけて杯に一杯持ってきたこと、美しい姫を解き放ったこと、姫は一年のあいだ待っていてくれて、そのあと婚礼を挙げ、自分は大きな国を得ることになっていることを。それから三人は一緒に馬で進み、飢えと戦のある国に入った。その国の王はもう滅びるほかないと思っていた。それほど苦境がひどかったのである。そこで王子は王のところへ行ってパンを与えた。王はそれで国じゅうを養い満たした。それから王子は剣も与えた。王はそれで敵の軍勢を打ち破り、これで安らかに平和に暮らせるようになった。そこで王子はパンと剣をまた返してもらい、三人の兄弟は先へ進んだ。そして飢えと戦の支配する国にもう二つ来て、そのたびに王子は王たちにパンと剣を与え、こうして三つの国を救った。そのあと三人は船に乗って海を渡った。その航海のあいだに、上の二人は互いに言い合った。「末のやつが命の水を見つけて、おれたちは見つけなかった。だから父上は、おれたちが受けるべき国をあいつにやるだろうし、あいつはおれたちの幸運を奪うのだ」そこで二人は復讐心を抱き、末の弟を滅ぼそうと相談した。二人は彼がぐっすり眠り込むのを待って、杯から命の水を注ぎ出して自分たちのものにし、彼の杯には苦い海の水を注いだ。
Als sie nun daheim ankamen, brachte der jüngste dem kranken König seinen Becher, damit er daraus trinken und gesund werden sollte. Kaum aber hatte er ein wenig von dem bittern Meerwasser getrunken, so ward er noch kränker als zuvor. Und wie er darüber jammerte, kamen die beiden ältesten Söhne und klagten den jüngsten an, er hätte ihn vergiften wollen, sie brächten ihm das rechte Wasser des Lebens, und reichten es ihm. Kaum hatte er davon getrunken, so fühlte er seine Krankheit verschwinden, und war stark und gesund wie in seinen jungen Tagen. Danach gingen die beiden zu dem jüngsten, verspotteten ihn und sagten: »Du hast zwar das Wasser des Lebens gefunden, aber du hast die Mühe gehabt und wir den Lohn; du hättest klüger sein und die Augen aufbehalten sollen, wir haben dir's genommen, während du auf dem Meere eingeschlafen warst, und übers Jahr, da holt sich einer von uns die schöne Königstochter. Aber hüte dich, daß du nichts davon verrätst, der Vater glaubt dir doch nicht, und wenn du ein einziges Wort sagst, so sollst du noch obendrein dein Leben verlieren, schweigst du aber, so soll dir's geschenkt sein.«
さて家に着くと、末の息子は病の王に杯を持っていって、それを飲んで健やかになってくださいと言った。ところが苦い海の水を少し飲むやいなや、王は前よりも重く病んだ。そして王がそれを嘆いていると、上の二人の息子が来て末の弟を訴え、あれは父上を毒殺しようとしたのだ、自分たちが本物の命の水を持ってきたと言って、それを差し出した。王がそれを飲むやいなや、病が消えるのを感じて、若い日のように強く健やかになった。そのあと二人は末の弟のところへ行き、あざけって言った。「おまえはたしかに命の水を見つけた。だが苦労はおまえのもの、褒美はおれたちのものだ。もっと賢く目を開けているべきだったな。おまえが海の上で眠り込んでいるあいだに取ってやった。そして一年たったら、おれたちのどちらかがあの美しい王の娘をもらいに行く。だが気をつけろ、何ひとつ漏らすな。父上はどうせおまえを信じない。そしてひと言でも言えば、おまえは命まで失うことになる。黙っていれば、命だけは助けてやる」
Der alte König war zornig über seinen jüngsten Sohn und glaubte, er hätte ihm nach dem Leben getrachtet. Also ließ er den Hof versammeln und das Urteil über ihn sprechen, daß er heimlich sollte erschossen werden. Als der Prinz nun einmal auf die Jagd ritt und nichts Böses vermutete, mußte des Königs Jäger mitgehen. Draußen, als sie ganz allein im Wald waren und der Jäger so traurig aussah, sagte der Prinz zu ihm: »Lieber Jäger, was fehlt dir?« Der Jäger sprach: »Ich kann's nicht sagen und soll es doch.« Da sprach der Prinz: »Sage heraus, was es ist, ich will dir's verzeihen.« -- »Ach,« sagte der Jäger, »ich soll Euch totschießen, der König hat mir's befohlen.« Da erschrak der Prinz und sprach: »Lieber Jäger, laß mich leben, da geb ich dir mein königliches Kleid, gib mir dafür dein schlechtes.« Der Jäger sagte: »Das will ich gerne tun, ich hätte doch nicht nach Euch schießen können. Da tauschten sie die Kleider, und der Jäger ging heim, der Prinz aber ging weiter in den Wald hinein.
年老いた王は末の息子に怒り、自分の命を狙ったのだと信じた。そこで宮廷を集めさせ、彼をひそかに射殺せよという判決を言い渡させた。さて王子が何も疑わずに狩りに出たとき、王の猟師が同行せねばならなかった。外で、二人きりで森にいるとき、猟師がたいそう悲しげな顔をしていたので、王子は彼に言った。「猟師よ、どうしたのだ」猟師は言った。「言えません。ですが言わねばなりません」そこで王子は言った。「何なのか言ってくれ。許してやる」「ああ」と猟師は言った。「わたしはあなたさまを射殺さねばならないのです。王さまがお命じになりました」そこで王子は驚いて言った。「猟師よ、わたしを生かしてくれ。わたしの王子の衣をやるから、代わりにおまえの粗末な衣をくれ」猟師は言った。「喜んでそういたします。どのみちあなたさまを撃つことなどできませんでした」そこで二人は衣を取り替え、猟師は家へ帰り、王子は森の奥へ入っていった。
Über eine Zeit, da kamen zu dem alten König drei Wagen mit Gold und Edelsteinen für seinen jüngsten Sohn: sie waren aber von den drei Königen geschickt, die mit des Prinzen Schwert die Feinde geschlagen und mit seinem Brot ihr Land ernährt hatten, und die sich dankbar bezeigen wollten. Da dachte der alte König: »Sollte mein Sohn unschuldig gewesen sein?« und sprach zu seinen Leuten: »Wäre er noch am Leben, wie tut mir's so leid, daß ich ihn habe töten lassen.« -- »Er lebt noch,« sprach der Jäger, »ich konnte es nicht übers Herz bringen, Euern Befehl auszuführen,« und sagte dem König, wie es zugegangen war. Da fiel dem König ein Stein von dem Herzen, und er ließ in allen Reichen verkündigen, sein Sohn dürfte wiederkommen und sollte in Gnaden aufgenommen werden.
しばらくして、年老いた王のもとに、末の息子あてに金と宝石を積んだ荷車が三台届いた。それは、王子の剣で敵を破り、そのパンで国を養ってもらった三人の王が、感謝を示そうと送ったものだった。そこで年老いた王は思った。「息子は無実だったのではないか」そして家来たちに言った。「あれがまだ生きていたら。殺させてしまったのが、なんと悔やまれることか」「まだ生きておられます」と猟師は言った。「わたしはご命令を実行する気になれませんでした」そして王に事の次第を話した。そこで王の胸から石が落ち、彼はあらゆる国に、息子は帰ってきてよい、恵みのうちに迎えると触れさせた。
Die Königstochter aber ließ eine Straße vor ihrem Schloß machen, die war ganz golden und glänzend, und sagte ihren Leuten, wer darauf geradeswegs zu ihr geritten käme, das wäre der rechte, und den sollten sie einlassen, wer aber daneben käme, das wäre der rechte nicht, und den sollten sie auch nicht einlassen. Als nun die Zeit bald herum war, dachte der älteste, er wollte sich eilen, zur Königstochter gehen und sich für ihren Erlöser ausgeben, da bekäme er sie zur Gemahlin und das Reich daneben. Also ritt er fort, und als er vor das Schloß kam und die schöne goldene Straße sah, dachte er: »Das wäre jammerschade, wenn du darauf rittest,« lenkte ab und ritt rechts nebenher. Wie er aber vor das Tor kam, sagten die Leute zu ihm, er wäre der rechte nicht, er sollte wieder fortgehen. Bald darauf machte sich der zweite Prinz auf, und wie der zur goldenen Straße kam und das Pferd den einen Fuß darauf gesetzt hatte, dachte er: »Das wäre jammerschade, das könnte etwas abtreten,« lenkte ab und ritt links nebenher. Wie er aber vor das Tor kam, sagten die Leute, er wäre der rechte nicht, er sollte wieder fortgehen. Als nun das Jahr ganz herum war, wollte der dritte aus dem Wald fort zu seiner Liebsten reiten und bei ihr sein Leid vergessen. Also machte er sich auf, und dachte immer an sie und wäre gerne schon bei ihr gewesen, und sah die goldene Straße gar nicht. Da ritt sein Pferd mitten darüber hin, und als er vor das Tor kam, ward es aufgetan, und die Königstochter empfing ihn mit Freuden und sagte, er wär ihr Erlöser und der Herr des Königreichs, und ward die Hochzeit gehalten mit großer Glückseligkeit. Und als sie vorbei war, erzählte sie ihm, daß sein Vater ihn zu sich entboten und ihm verziehen hätte. Da ritt er hin und sagte ihm alles, wie seine Brüder ihn betrogen und er doch dazu geschwiegen hätte. Der alte König wollte sie strafen, aber sie hatten sich aufs Meer gesetzt und waren fortgeschifft und kamen ihr Lebtag nicht wieder.
だが王の娘は自分の城の前に道を作らせた。それはすっかり金でできて輝いていた。そして家来たちに、その上をまっすぐ自分のところへ乗ってきた者こそ本物だから入れよ、脇を通ってきた者は本物ではないから入れるな、と言った。さて約束の時が近づくと、いちばん上の兄は、急いで王の娘のところへ行って自分が救い手だと名乗ろうと考えた。そうすれば娘を妻に、おまけに国も得られる。そこで彼は馬で出かけ、城の前に来て美しい金の道を見ると、こう思った。「この上を乗っていくのはもったいない」そしてわきへそれて右側を進んだ。だが門の前に来ると、家来たちは彼に、あなたは本物ではない、帰るようにと言った。まもなく二番目の王子が出かけ、金の道に来て馬が片足をその上に置くと、彼は思った。「もったいない。何か削れてしまうかもしれない」そしてわきへそれて左側を進んだ。だが門の前に来ると、家来たちは、あなたは本物ではない、帰るようにと言った。さて一年がすっかり過ぎると、三番目の息子が森を出て恋しい人のもとへ馬で向かい、そばで自分の苦しみを忘れようとした。そこで彼は出かけ、ずっと彼女のことを思い、早くそばに行きたいと願っていて、金の道などまるで目に入らなかった。そこで馬はそのまんなかを進み、門の前に来ると門は開かれて、王の娘は喜んで彼を迎え、あなたこそわたしの救い手、この国の主ですと言った。そして婚礼が大きな幸いのうちに挙げられた。そしてそれが終わると、娘は彼に、あなたの父上があなたを呼んで、許してくださったと告げた。そこで彼は出かけていって、兄たちがどうやって自分を欺いたか、それでも自分は黙っていたことをすべて話した。年老いた王は兄たちを罰しようとしたが、二人は海へ出て船で去り、生涯二度と戻らなかった。
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Encounter→Conflict→Encounter→Journey→Resurrection→Battle→Battle→Gift→Conflict→Battle→Journey→Punishment
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 2 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.968 | 同じ本 |
| 3 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.967 | 同じ本 |
| 4 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.967 | 同じ本 |
| 5 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 6 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.966 | 同じ本 |
| 7 | Der treue Johannes | ドイツ語圏 | 0.965 | 同じ本 |
| 8 | Dornröschen | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 9 | Die Rübe | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 10 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.962 | 同じ本 |
| 11 | Marienkind | ドイツ語圏 | 0.962 | 同じ本 |
| 12 | Sneewittchen | ドイツ語圏 | 0.961 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | The Water of Life | ドイツ語圏 | 0.267 | 別の本 |
| 2 | The Sorry Drunkard | ロシア | 0.087 | 別の本 |
| 3 | Princess on the Glass Hill | ノルウェー | 0.076 | 別の本 |
| 4 | The Miser in the Bush | ドイツ語圏 | 0.074 | 別の本 |
| 5 | The very obstinate man | グリーンランド(イヌイット) | 0.073 | 別の本 |
| 6 | How the Cannibals drove the People from Insofan Mountain to the Cross River (Ikom) | ナイジェリア南部 | 0.073 | 別の本 |