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Marienkind
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 1,767 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Vor einem großen Walde lebte ein Holzhacker mit seiner Frau, der hatte nur ein einziges Kind, das war ein Mädchen von drei Jahren. Sie waren aber so arm, daß sie nicht mehr das tägliche Brot hatten und nicht wußten, was sie ihm sollten zu essen geben. Eines Morgens ging der Holzhacker voller Sorgen hinaus in den Wald an seine Arbeit, und wie er da Holz hackte, stand auf einmal eine schöne große Frau vor ihm, die hatte eine Krone von leuchtenden Sternen auf dem Haupt und sprach zu ihm: »Ich bin die Jungfrau Maria, die Mutter des Christkindleins: du bist arm und dürftig, bring mir dein Kind, ich will es mit mir nehmen, seine Mutter sein und für es sorgen.« Der Holzhacker gehorchte, holte sein Kind und übergab es der Jungfrau Maria, die nahm es mit sich hinauf in den Himmel. Da ging es ihm wohl, es aß Zuckerbrot und trank süße Milch, und seine Kleider waren von Gold, und die Englein spielten mit ihm. Als es nun vierzehn Jahr alt geworden war, rief es einmal die Jungfrau Maria zu sich und sprach: »Liebes Kind, ich habe eine große Reise vor, da nimm die Schlüssel zu den dreizehn Türen des Himmelreichs in Verwahrung: zwölf davon darfst du aufschließen und die Herrlichkeiten darin betrachten, aber die dreizehnte, wozu dieser kleine Schlüssel gehört, die ist dir verboten: hüte dich, daß du sie nicht aufschließest, sonst wirst du unglücklich.« Das Mädchen versprach, gehorsam zu sein, und als nun die Jungfrau Maria weg war, fing es an und besah die Wohnungen des Himmelreichs: jeden Tag schloß es eine auf, bis die zwölfe herum waren. In jeder aber saß ein Apostel, und war von großem Glanz umgeben, und es freute sich über all die Pracht und Herrlichkeit, und die Englein, die es immer begleiteten, freuten sich mit ihm. Nun war die verbotene Tür allein noch übrig, da empfand es eine große Lust, zu wissen, was dahinter verborgen wäre, und sprach zu den Englein: »Ganz aufmachen will ich sie nicht und will auch nicht hineingehen, aber ich will sie aufschließen, damit wir ein wenig durch den Ritz sehen.« -- »Ach nein,« sagten die Englein, »das wäre Sünde: die Jungfrau Maria hat's verboten, und es könnte leicht dein Unglück werden.« Da schwieg es still, aber die Begierde in seinem Herzen schwieg nicht still, sondern nagte und pickte ordentlich daran und ließ ihm keine Ruhe. Und als die Englein einmal alle hinausgegangen waren, dachte es: »Nun bin ich ganz allein und könnte hineingucken, es weiß es ja niemand, wenn ich's tue.« Es suchte den Schlüssel heraus und als es ihn in der Hand hielt, steckte es ihn auch in das Schloß, und als es ihn hineingesteckt hatte, drehte es auch um. Da sprang die Türe auf, und es sah da die Dreieinigkeit im Feuer und Glanz sitzen. Es blieb ein Weilchen stehen und betrachtete alles mit Erstaunen, dann rührte es ein wenig mit dem Finger an den Glanz, da ward der Finger ganz golden. Alsbald empfand es eine gewaltige Angst, schlug die Türe heftig zu und lief fort. Die Angst wollte auch nicht wieder weichen, es mochte anfangen, was es wollte, und das Herz klopfte in einem fort und wollte nicht ruhig werden: auch das Gold blieb an dem Finger und ging nicht ab, es mochte waschen und reiben, so viel es wollte.
大きな森のほとりに、木こりが妻と暮らしていた。子どもはたったひとり、三つになる女の子だけだった。だが二人はたいそう貧しく、ついに日々のパンにも事欠いて、この子に何を食べさせたらよいか分からなくなった。ある朝、木こりが心配を抱えたまま森へ仕事に出て、そこで木を伐っていると、突然、美しく背の高い女が目の前に立った。女は輝く星の冠を頭にいただいて、彼に言った。「わたしは聖母マリア、幼な子キリストの母です。おまえは貧しく苦しんでいる。おまえの子をわたしに寄こしなさい。わたしが連れていき、その母となって育ててやりましょう」木こりは従い、子を連れてきて聖母マリアに渡した。聖母はその子を連れて天へ昇っていった。そこで子は幸せに暮らした。砂糖入りのパンを食べ、甘い乳を飲み、着ているものは金でできていて、小さな天使たちが遊び相手になった。さて子が十四になったとき、聖母マリアはその子を呼んで言った。「かわいい子や、わたしは長い旅に出ます。天の国の十三の扉の鍵を預かっておきなさい。そのうち十二の扉は開けて、なかの輝かしいものを眺めてよろしい。けれど十三番目、この小さな鍵の扉だけは禁じます。けっして開けてはなりません。開ければ不幸になりますよ」娘は言いつけを守りますと約束した。そして聖母マリアが去ると、娘は天の国の部屋を見てまわりはじめた。毎日ひとつずつ開けて、十二の部屋をまわり終えた。どの部屋にも使徒がひとり座っていて、大きな輝きに包まれていた。娘はその荘厳さと輝かしさを喜び、いつもついてくる天使たちも一緒に喜んだ。さて残るは禁じられた扉だけになると、娘はその向こうに何が隠されているのか知りたくてたまらなくなり、天使たちに言った。「すっかり開けたりはしないし、なかへ入りもしない。でも鍵を開けて、隙間から少しだけ見てみましょうよ」「ああ、いけません」と天使たちは言った。「それは罪です。聖母マリアさまが禁じられたのですから、きっとあなたの不幸になります」そこで娘は黙った。だが胸のうちの欲は黙らず、しきりに齧り突ついて、娘を落ち着かせなかった。そして一度、天使たちがみな出ていったとき、娘は思った。「今はまったくのひとりきり。なかを覗いてもいい。そうしたって誰にも分かりはしない」娘は鍵を探し出し、手に握ると、それを錠に差し込み、差し込むと回してしまった。すると扉が開き、そこに三位一体が火と輝きのなかに座しているのが見えた。娘はしばらく立ちつくして驚きながら一切を眺め、それから指でその輝きにそっと触れた。すると指はすっかり金色になった。たちまち娘はおそろしくなり、扉を激しく閉めて逃げ出した。おそろしさは去ろうとせず、何をしはじめても胸はどきどき打ちつづけて静まらなかった。指の金も落ちず、どれほど洗っても擦っても取れなかった。
Gar nicht lange, so kam die Jungfrau Maria von ihrer Reise zurück. Sie rief das Mädchen zu sich und forderte ihm die Himmelsschlüssel wieder ab. Als es den Bund hinreichte, blickte ihm die Jungfrau in die Augen und sprach: »Hast du auch nicht die dreizehnte Tür geöffnet?« -- »Nein,« antwortete es. Da legte sie ihre Hand auf sein Herz, fühlte wie es klopfte und klopfte, und merkte wohl, daß es ihr Gebot übertreten und die Türe aufgeschlossen hatte. Da sprach sie noch einmal: »Hast du es gewiß nicht getan?« -- »Nein,« sagte das Mädchen zum zweitenmal. Da erblickte sie den Finger, der von der Berührung des himmlischen Feuers golden geworden war, sah wohl, daß es gesündigt hatte und sprach zum drittenmal: »Hast du es nicht getan?« -- »Nein,« sagte das Mädchen zum drittenmal. Da sprach die Jungfrau Maria: »Du hast mir nicht gehorcht und hast noch dazu gelogen, du bist nicht mehr würdig im Himmel zu sein.«
いくらもたたないうちに、聖母マリアが旅から帰ってきた。聖母は娘を呼び、天の鍵を返すようにと求めた。娘が鍵束を差し出すと、聖母は娘の目を覗き込んで言った。「十三番目の扉は開けなかったでしょうね」「はい」と娘は答えた。すると聖母は娘の胸に手を当て、それが打ちに打っているのを感じて、言いつけを破って扉を開けたのだとよく分かった。そこで聖母はもう一度言った。「ほんとうにしなかったのですね」「はい」と娘は二度目に言った。すると聖母は、天の火に触れて金色になった指を目に留め、娘が罪を犯したのをはっきり知って、三度目に言った。「しなかったのですね」「はい」と娘は三度目に言った。そこで聖母マリアは言った。「おまえはわたしに従わず、そのうえ嘘をついた。もう天にいる値打ちはありません」
Da versank das Mädchen in einen tiefen Schlaf, und als es erwachte, lag es unten auf der Erde, mitten in einer Wildnis. Es wollte rufen, aber es konnte keinen Laut hervorbringen. Es sprang auf und wollte fortlaufen, aber wo es sich hinwendete, immer ward es von dichten Dornhecken zurückgehalten, die es nicht durchbrechen konnte. In der Einöde, in welche es eingeschlossen war, stand ein alter hohler Baum, das mußte seine Wohnung sein. Da kroch es hinein, wenn die Nacht kam, und schlief darin, und wenn es stürmte und regnete, fand es darin Schutz: aber es war ein jämmerliches Leben, und wenn es daran dachte, wie es im Himmel so schön gewesen war und die Engel mit ihm gespielt hatten, so weinte es bitterlich. Wurzeln und Waldbeeren waren seine einzige Nahrung, die suchte es sich, so weit es kommen konnte. Im Herbst sammelte es die herabgefallenen Nüsse und Blätter und trug sie in die Höhle, die Nüsse waren im Winter seine Speise und wenn Schnee und Eis kam, so kroch es wie ein armes Tierchen in die Blätter, daß es nicht fror. Nicht lange, so zerrissen seine Kleider und fiel ein Stück nach dem andern vom Leibe herab. Sobald dann die Sonne wieder warm schien, ging es heraus und setzte sich vor den Baum, und seine langen Haare bedeckten es von allen Seiten wie ein Mantel. So saß es ein Jahr nach dem andern und fühlte den Jammer und das Elend der Welt.
すると娘は深い眠りに落ち、目を覚ますと地上の、荒れ野のただなかに横たわっていた。叫ぼうとしたが、ひと声も出せなかった。跳び起きて逃げようとしたが、どちらを向いても茂ったいばらの垣に阻まれ、突き抜けることができなかった。閉じ込められたその荒れ地には古い洞になった木が立っていて、それが娘の住まいになるほかなかった。夜が来ると娘はそこへ這い込んで眠り、嵐や雨のときもそこで身を守った。だがそれはみじめな暮らしで、天がどれほど美しく、天使たちがどれほど一緒に遊んでくれたかを思うたび、娘は激しく泣いた。木の根と森の木の実だけが食べもので、行ける範囲でそれを探した。秋には落ちた木の実と落ち葉を集めて洞へ運び、木の実は冬の食べものになり、雪と氷が来ると、凍えないように哀れな小さな獣のように落ち葉のなかへ潜り込んだ。まもなく着ているものは裂け、ひとつまたひとつと体から落ちていった。そして日がまた暖かく照るようになると、娘は外へ出て木の前に座った。長い髪が外套のように四方から娘を覆っていた。そうして娘は年また年と座りつづけ、この世の嘆きとみじめさを味わった。
Einmal, als die Bäume wieder in frischem Grün standen, jagte der König des Landes in dem Wald und verfolgte ein Reh, und weil es in das Gebüsch geflohen war, das den Waldplatz einschloß, stieg er vom Pferd, riß das Gestrüppe auseinander und hieb sich mit seinem Schwert einen Weg. Als er endlich hindurchgedrungen war, sah er unter dem Baum ein wunderschönes Mädchen sitzen, das saß da und war von seinem goldenen Haar bis zu den Fußzehen bedeckt. Er stand still und betrachtete es voll Erstaunen, dann redete er es an und sprach: »Wer bist du? Warum sitzest du hier in der Einöde?« Es gab aber keine Antwort, denn es konnte seinen Mund nicht auftun. Der König sprach weiter: »Willst du mit mir auf mein Schloß gehen?« Da nickte es nur ein wenig mit dem Kopf. Der König nahm es auf seinen Arm, trug es auf sein Pferd und ritt mit ihm heim, und als er auf das königliche Schloß kam, ließ er ihm schöne Kleider anziehen und gab ihm alles im Überfluß. Und ob es gleich nicht sprechen konnte, so war es doch schön und holdselig, daß er es von Herzen lieb gewann, und es dauerte nicht lange, da vermählte er sich mit ihm.
あるとき、木々がまた瑞々しい緑に立つころ、その国の王が森で狩りをして一頭の鹿を追っていた。鹿はこの森の広場を囲む茂みへ逃げ込んだので、王は馬を下り、藪を引き裂き、剣で道を切り開いた。ついに抜け出ると、木の下にこの上なく美しい娘が座っているのが見えた。娘はそこに座り、金色の髪で足の指まで覆われていた。王は立ちつくし、驚きに満ちて娘を眺め、それから声をかけて言った。「おまえは誰だ。なぜこんな荒れ地に座っている」だが答えはなかった。娘は口を開くことができなかったのである。王はさらに言った。「わたしの城へ来ないか」すると娘は首をほんの少し縦に振った。王は娘を腕に抱き、馬に乗せて家へ帰り、王の城に着くと美しい衣を着せ、何もかも有り余るほど与えた。そして娘はものを言えなかったけれども、美しく愛らしかったので、王は心から娘を愛するようになり、まもなく娘と婚礼を挙げた。
Als etwa ein Jahr verflossen war, brachte die Königin einen Sohn zur Welt. Darauf in der Nacht, wo sie allein in ihrem Bette lag, erschien ihr die Jungfrau Maria und sprach: »Willst du die Wahrheit sagen und gestehen, daß du die verbotene Tür aufgeschlossen hast, so will ich deinen Mund öffnen und dir die Sprache wiedergeben, verharrst du aber in der Sünde und leugnest hartnäckig, so nehm ich dein neugebornes Kind mit mir.« Da war der Königin verliehen zu antworten, sie blieb aber verstockt und sprach: »Nein, ich habe die verbotene Tür nicht aufgemacht,« und die Jungfrau Maria nahm das neugeborne Kind ihr aus den Armen und verschwand damit. Am andern Morgen, als das Kind nicht zu finden war, ging ein Gemurmel unter den Leuten, die Königin wäre eine Menschenfresserin und hätte ihr eigenes Kind umgebracht. Sie hörte alles und konnte nichts dagegen sagen, der König aber wollte es nicht glauben, weil er sie so lieb hatte.
一年ほどたったころ、王妃は男の子を産んだ。その夜、王妃がひとり寝床に横たわっていると、聖母マリアが現れて言った。「もし本当のことを言い、禁じた扉を開けたと認めるなら、おまえの口を開いて言葉を返してやりましょう。けれど罪にとどまって頑なに否むなら、生まれたばかりのこの子をわたしが連れていきます」そのとき王妃には答える力が与えられていた。だが王妃は頑なで、こう言った。「いいえ、わたしは禁じられた扉を開けていません」すると聖母マリアは生まれたばかりの子をその腕から取り上げ、連れて消えた。翌朝、子が見つからないと、人々のあいだに囁きが広まった。王妃は人食いで、自分の子を殺したのだ、と。王妃はそれを残らず聞いたが、何も言い返せなかった。だが王は王妃を深く愛していたので、それを信じようとしなかった。
Nach einem Jahr gebar die Königin wieder einen Sohn. In der Nacht trat auch wieder die Jungfrau Maria zu ihr herein und sprach: »Willst du gestehen, daß du die verbotene Tür geöffnet hast, so will ich dir dein Kind wiedergeben und deine Zunge lösen: verharrst du aber in der Sünde und leugnest, so nehme ich auch dieses neugeborne mit mir.« Da sprach die Königin wiederum: »Nein, ich habe die verbotene Tür nicht geöffnet,« und die Jungfrau nahm ihr das Kind aus den Armen weg und mit sich in den Himmel. Am Morgen, als das Kind abermals verschwunden war, sagten die Leute ganz laut, die Königin hätte es verschlungen, und des Königs Räte verlangten, daß sie sollte gerichtet werden. Der König aber hatte sie so lieb, daß er es nicht glauben wollte, und befahl den Räten bei Leibes- und Lebensstrafe, nichts mehr darüber zu sprechen.
一年後、王妃はまた男の子を産んだ。夜にはまた聖母マリアが入ってきて言った。「禁じた扉を開けたと認めるなら、おまえの子を返し、舌を解いてやりましょう。けれど罪にとどまって否むなら、この生まれたばかりの子もわたしが連れていきます」すると王妃はまた言った。「いいえ、わたしは禁じられた扉を開けていません」そこで聖母は子をその腕から取り上げ、天へ連れていった。朝になって子がまた消えていると、人々は声高に、王妃が呑み込んだのだと言い、王の顧問たちは王妃を裁くべきだと求めた。だが王は王妃を深く愛していたので信じようとせず、これ以上このことを口にすれば身も命も罰すると顧問たちに命じた。
Im nächsten Jahre gebar die Königin ein schönes Töchterlein, da erschien ihr zum drittenmal nachts die Jungfrau Maria und sprach: »Folge mir.« Sie nahm sie bei der Hand und führte sie in den Himmel, und zeigte ihr da ihre beiden ältesten Kinder, die lachten sie an und spielten mit der Weltkugel. Als sich die Königin darüber freute, sprach die Jungfrau Maria: »Ist dein Herz noch nicht erweicht? Wenn du eingestehst, daß du die verbotene Tür geöffnet hast, so will ich dir deine beiden Söhnlein zurückgeben.« Aber die Königin antwortete zum drittenmal: »Nein, ich habe die verbotene Tür nicht geöffnet.« Da ließ sie die Jungfrau wieder zur Erde hinabsinken und nahm ihr auch das dritte Kind.
翌年、王妃は美しい女の子を産んだ。すると三度目に夜、聖母マリアが現れて言った。「ついておいで」聖母は王妃の手を取って天へ導き、そこで二人の上の子を見せた。子らは笑いかけ、地球の球で遊んでいた。王妃がそれを喜ぶと、聖母マリアは言った。「おまえの心はまだ和らがないのですか。禁じた扉を開けたと認めるなら、二人の息子を返してやりましょう」だが王妃は三度目に答えた。「いいえ、わたしは禁じられた扉を開けていません」そこで聖母は王妃をまた地へ沈め、三人目の子も取り上げた。
Am andern Morgen, als es ruchbar ward, riefen alle Leute laut: »Die Königin ist eine Menschenfresserin, sie muß verurteilt werden,« und der König konnte seine Räte nicht mehr zurückweisen. Es ward ein Gericht über sie gehalten, und weil sie nicht antworten und sich nicht verteidigen konnte, ward sie verurteilt, auf dem Scheiterhaufen zu sterben. Das Holz wurde zusammengetragen, und als sie an einen Pfahl festgebunden war und das Feuer rings umher zu brennen anfing, da schmolz das harte Eis des Stolzes und ihr Herz ward von Reue bewegt, und sie dachte: »Könnt ich nur noch vor meinem Tode gestehen, daß ich die Tür geöffnet habe,« da kam ihr die Stimme, daß sie laut ausrief: »Ja, Maria, ich habe es getan.« Und alsbald fing der Himmel an zu regnen und löschte die Feuerflammen, und über ihr brach ein Licht hervor, und die Jungfrau Maria kam herab und hatte die beiden Söhnlein zu ihren Seiten und das neugeborne Töchterlein auf dem Arm. Sie sprach freundlich zu ihr: »Wer seine Sünde bereut und eingesteht, dem ist sie vergeben,« und reichte ihr die drei Kinder, löste ihr die Zunge und gab ihr Glück für das ganze Leben.
翌朝、それが知れ渡ると、人々はみな声高に叫んだ。「王妃は人食いだ、裁かれねばならない」王はもう顧問たちを退けられなかった。王妃は裁判にかけられ、答えることも身を守ることもできなかったので、火あぶりの刑に処すと定められた。薪が積み上げられ、王妃が柱に縛りつけられて、まわりの火が燃えはじめたとき、高ぶりの固い氷が溶け、その心は悔いに動かされた。そして王妃は思った。「せめて死ぬ前に、わたしが扉を開けたと言えたなら」すると声が返ってきて、王妃は高らかに叫んだ。「はい、マリアさま、わたしがしました」たちまち天から雨が降りはじめて炎を消し、王妃の上に光が射した。そして聖母マリアが下りてきた。その両わきには二人の息子が、腕には生まれたばかりの娘がいた。聖母はやさしく王妃に言った。「自分の罪を悔いて認める者には、罪は赦されます」そして三人の子を渡し、王妃の舌を解いて、生涯の幸いを授けた。
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Family→Journey→Encounter→Encounter→Resurrection→Encounter→Escape→Gift→Birth→Punishment→Trial→Transformation
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 2 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.972 | 同じ本 |
| 3 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.970 | 同じ本 |
| 4 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.968 | 同じ本 |
| 5 | Der treue Johannes | ドイツ語圏 | 0.967 | 同じ本 |
| 6 | Sneewittchen | ドイツ語圏 | 0.965 | 同じ本 |
| 7 | Dornröschen | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 8 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 9 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 10 | Schneeweißchen und Rosenrot | ドイツ語圏 | 0.963 | 同じ本 |
| 11 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.962 | 同じ本 |
| 12 | Das Wasser des Lebens | ドイツ語圏 | 0.962 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Der treue Johannes | ドイツ語圏 | 0.111 | 同じ本 |
| 2 | the juniper-tree | ドイツ語圏 | 0.102 | 別の本 |
| 3 | The Seven Enchanted Princes | アゾレス諸島 | 0.100 | 別の本 |
| 4 | Frederick and Catherine | ドイツ語圏 | 0.096 | 別の本 |
| 5 | The Miser in the Bush | ドイツ語圏 | 0.088 | 別の本 |
| 6 | The Lassie and Her Godmother | ノルウェー | 0.086 | 別の本 |