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Die drei Männlein im Walde
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 1,870 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Es war ein Mann, dem starb seine Frau, und eine Frau, der starb ihr Mann; und der Mann hatte eine Tochter, und die Frau hatte auch eine Tochter. Die Mädchen waren miteinander bekannt und gingen zusammen spazieren und kamen hernach zu der Frau ins Haus. Da sprach sie zu des Mannes Tochter: »Hör, sage deinem Vater, ich wollt ihn heiraten, dann sollst du jeden Morgen dich in Milch waschen und Wein trinken, meine Tochter aber soll sich in Wasser waschen und Wasser trinken.« Das Mädchen ging nach Haus und erzählte seinem Vater, was die Frau gesagt hatte. Der Mann sprach: »Was soll ich tun? Das Heiraten ist eine Freude und ist auch eine Qual.« Endlich, weil er keinen Entschluß fassen konnte, zog er seinen Stiefel aus und sagte: »Nimm diesen Stiefel, der hat in der Sohle ein Loch, geh damit auf den Boden, häng ihn an den großen Nagel und gieß dann Wasser hinein. Hält er das Wasser, so will ich wieder eine Frau nehmen, läuft's aber durch, so will ich nicht.« Das Mädchen tat, wie ihm geheißen war. Aber das Wasser zog das Loch zusammen, und der Stiefel ward voll bis obenhin. Es verkündete seinem Vater, wie's ausgefallen war. Da stieg er selbst hinauf, und als er sah, daß es seine Richtigkeit hatte, ging er zu der Witwe und freite sie, und die Hochzeit ward gehalten.
ひとりの男がいて、その妻が死んだ。ひとりの女がいて、その夫が死んだ。男には娘がひとりあり、女にも娘がひとりあった。娘たちは互いに知り合いで、一緒に散歩に出かけ、そのあと女の家に寄った。すると女は男の娘に言った。「ねえ、お父さんに言っておくれ。わたしがお嫁に行ってもいいと。そうしたらおまえは毎朝、乳で顔を洗って葡萄酒を飲み、わたしの娘は水で顔を洗って水を飲むことになるのだよ」娘は家に帰って、女の言ったことを父に話した。男は言った。「どうしたものか。嫁を取るのは喜びでもあり、また苦しみでもある」そしてついに心が決まらないので、長靴を脱いで言った。「この長靴を持っておいで。底に穴が開いている。これを屋根裏へ持っていって大きな釘に掛け、それから水を注いでごらん。水が溜まれば、わしはもう一度嫁を取ろう。漏れ抜けるなら取らぬ」娘は言われたとおりにした。だが水が穴を塞いでしまい、長靴は縁まで満ちた。娘は父にどうなったかを告げた。そこで男は自分で上がっていって、そのとおりなのを見ると、あの寡婦のところへ行って求婚し、婚礼が行われた。
Am andern Morgen, als die beiden Mädchen sich aufmachten, da stand vor des Mannes Tochter Milch zum Waschen und Wein zum Trinken, vor der Frau Tochter aber stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken. Am zweiten Morgen stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken so gut vor des Mannes Tochter als vor der Frau Tochter. Und am dritten Morgen stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken vor des Mannes Tochter, und Milch zum Waschen und Wein zum Trinken vor der Frau Tochter, und dabei blieb's. Die Frau ward ihrer Stieftochter spinnefeind und wußte nicht, wie sie es ihr von einem Tag zum andern schlimmer machen sollte. Auch war sie neidisch, weil ihre Stieftochter schön und lieblich war, ihre rechte Tochter aber häßlich und widerlich.
翌朝、二人の娘が起きてみると、男の娘の前には洗うための乳と飲むための葡萄酒が置いてあり、女の娘の前には洗うための水と飲むための水が置いてあった。二日目の朝には、男の娘の前にも女の娘の前と同じく、洗うための水と飲むための水が置いてあった。そして三日目の朝には、男の娘の前に洗うための水と飲むための水が、女の娘の前に洗うための乳と飲むための葡萄酒が置いてあり、それきりずっとそうなった。女は継娘を蛇蝎のごとく憎み、どうやって日ごとにもっとつらい目に遭わせようかとそればかり考えた。継娘が美しく愛らしいのに自分の実の娘は醜く不快なので、妬んでもいたのである。
Einmal im Winter, als es steinhart gefroren hatte und Berg und Tal vollgeschneit lag, machte die Frau ein Kleid von Papier, rief das Mädchen und sprach: »Da zieh das Kleid an, geh hinaus in den Wald und hol mir ein Körbchen voll Erdbeeren; ich habe Verlangen danach.« -- »Du lieber Gott,« sagte das Mädchen, »im Winter wachsen ja keine Erdbeeren, die Erde ist gefroren, und der Schnee hat auch alles zugedeckt. Und warum soll ich in dem Papierkleide gehen? Es ist draußen so kalt, daß einem der Atem friert. Da weht ja der Wind hindurch und die Dornen reißen mir's vom Leib.« -- »Willst du mir noch widersprechen?« sagte die Stiefmutter, »mach daß du fortkommst und laß dich nicht eher wieder sehen, als bis du das Körbchen voll Erdbeeren hast.« -- Dann gab sie ihm noch ein Stückchen hartes Brot und sprach: »Davon kannst du den Tag über essen,« und dachte: »Draußen wird's erfrieren und verhungern und mir nimmermehr wieder vor die Augen kommen.«
あるとき、冬のさなか、石のように凍りついて山も谷も雪に埋もれていたころ、女は紙で着物をこしらえ、娘を呼んで言った。「さあ、この着物を着て森へ行き、苺を籠いっぱい採っておいで。食べたくてたまらないんだよ」「まあ、なんてこと」と娘は言った。「冬に苺は生えません。地面は凍っていて、雪が何もかも覆っています。それに、どうして紙の着物で行かねばならないのですか。外は息も凍るほど寒いのです。風は吹き抜けるし、いばらが体から引き裂いてしまいます」「まだ口答えする気かい」と継母は言った。「さっさとお行き。籠いっぱいの苺を持ってくるまで、二度と顔を見せるんじゃないよ」それから継母は硬いパンをひと切れ渡して言った。「これを一日ぶんにおし」そして心のうちで思った。「外で凍えて飢え死にして、二度とわたしの前に現れないだろうよ」
Nun war das Mädchen gehorsam, tat das Papierkleid an und ging mit dem Körbchen hinaus. Da war nichts als Schnee die Weite und Breite, und war kein grünes Hälmchen zu merken. Als es in den Wald kam, sah es ein kleines Häuschen, daraus guckten drei kleine Haulemännerchen. Es wünschte ihnen die Tageszeit und klopfte bescheidentlich an die Tür. Sie riefen herein, und es trat in die Stube und setzte sich auf die Bank am Ofen, da wollte es sich wärmen und sein Frühstück essen. Die Haulemännerchen sprachen: »Gib uns auch etwas davon.« -- »Gerne,« sprach es, teilte sein Stückchen Brot entzwei und gab ihnen die Hälfte. Sie fragten: »Was willst du zur Winterszeit in deinem dünnen Kleidchen hier im Wald?« -- »Ach,« antwortete es, »ich soll ein Körbchen voll Erdbeeren suchen, und darf nicht eher nach Hause kommen als bis ich es mitbringe.« Als es sein Brot gegessen hatte, gaben sie ihm einen Besen und sprachen: »Kehre damit an der Hintertür den Schnee weg.« Wie es aber draußen war, sprachen die drei Männerchen untereinander: »Was sollen wir ihm schenken, weil es so artig und gut ist und sein Brot mit uns geteilt hat?« -- Da sagte der erste: »Ich schenk ihm, daß es jeden Tag schöner wird.« -- Der zweite sprach: »Ich schenk ihm, daß Goldstücke ihm aus dem Mund fallen, so oft es ein Wort spricht.« -- Der dritte sprach: »Ich schenk ihm, daß ein König kommt und es zu seiner Gemahlin nimmt.«
さて娘は素直だったので、紙の着物を着て、籠を持って出ていった。あたり一面どこまでも雪ばかりで、緑の葉先ひとつ見えなかった。森に入ると小さな家があって、そこから三人の小人が覗いていた。娘は挨拶をして、慎み深く戸を叩いた。小人たちが入れと言ったので、娘は部屋に入り、炉のそばの腰掛けに座った。そこで暖まって朝食を食べようというのである。小人たちは言った。「わしらにも少しおくれ」「ええ、よろこんで」と娘は言い、パンのかけらを二つに割って半分を渡した。小人たちは尋ねた。「そんな薄い着物で、冬のこの森に何をしに来たのだ」「ああ」と娘は答えた。「籠いっぱいの苺を探さねばならないのです。持ち帰るまでは家に帰ってはいけないのです」娘がパンを食べ終えると、小人たちは箒を渡して言った。「これで裏口の雪を掃いておくれ」だが娘が外へ出ると、三人の小男は互いに言い合った。「あんなに素直でやさしくて、パンをわしらに分けてくれたのだから、何を贈ってやろうか」すると一人目が言った。「わしはあの子が日ごとに美しくなるようにしてやろう」二人目が言った。「わしはあの子がひと言しゃべるたびに口から金貨がこぼれるようにしてやろう」三人目が言った。「わしは王が来てあの子を妃に迎えるようにしてやろう」
Das Mädchen aber tat wie die Haulemännerchen gesagt hatten, kehrte mit dem Besen den Schnee hinter dem kleinen Hause weg, und was glaubt ihr wohl, daß es gefunden hat? Lauter reife Erdbeeren, die ganz dunkelrot aus dem Schnee hervorkamen. Da raffte es in seiner Freude sein Körbchen voll, dankte den kleinen Männern, gab jedem die Hand und lief nach Haus, und wollte der Stiefmutter das Verlangte bringen. Wie es eintrat und »guten Abend« sagte, fiel ihm gleich ein Goldstück aus dem Mund. Darauf erzählte es, was ihm im Walde begegnet war, aber bei jedem Worte, das es sprach, fielen ihm die Goldstücke aus dem Mund, so daß bald die ganze Stube damit bedeckt ward. »Nun sehe einer den Übermut,« rief die Stiefschwester, »das Geld so hinzuwerfen,« aber heimlich war sie neidisch darüber und wollte auch hinaus in den Wald und Erdbeeren suchen. Die Mutter: »Nein, mein liebes Töchterchen, es ist zu kalt, du könntest mir erfrieren.« Weil sie ihr aber keine Ruhe ließ, gab sie endlich nach, nähte ihm einen prächtigen Pelzrock, den es anziehen mußte, und gab ihm Butterbrot und Kuchen mit auf den Weg.
娘は小人たちに言われたとおり、箒で小さな家の裏の雪を掃いた。すると何を見つけたと思う。熟しきった苺ばかりが、真っ赤に雪から顔を出していたのである。娘は喜んで籠いっぱいに詰め込み、小人たちに礼を言って一人ずつ手を握り、家へ駆け帰って、継母の望みのものを届けようとした。娘が入って「こんばんは」と言うと、たちまち口から金貨が一枚こぼれ落ちた。それから森であったことを話したが、ひと言しゃべるたびに口から金貨がこぼれ落ちて、まもなく部屋じゅうが金貨で覆われた。「まあ、なんて思い上がりよう」と継姉は叫んだ。「お金をあんなふうに撒き散らすなんて」だが心のうちでは妬ましく、自分も森へ行って苺を探したくなった。母親は言った。「いけないよ、かわいい娘や。寒すぎる。凍えてしまうよ」だが娘がしつこくせがむので、母はついに折れ、立派な毛皮の上着を縫ってやって着せ、バタつきのパンと菓子を持たせて送り出した。
Das Mädchen ging in den Wald und gerade auf das kleine Häuschen zu. Die drei kleinen Haulemänner guckten wieder, aber es grüßte sie nicht, und, ohne sich nach ihnen umzusehen und ohne sie zu grüßen, stolperte es in die Stube hinein, setzte sich an den Ofen und fing an sein Butterbrot und seinen Kuchen zu essen. »Gib uns etwas davon,« riefen die Kleinen, aber es antwortete: »Es schickt mir selber nicht, wie kann ich andern noch davon abgeben?« Als es nun fertig war mit dem Essen, sprachen sie: »Da hast du einen Besen, kehr uns draußen vor der Hintertür rein.« -- »Ei, kehrt euch selber,« antwortete es, »ich bin eure Magd nicht.« Wie es sah, daß sie ihm nichts schenken wollten, ging es zur Türe hinaus. Da sprachen die kleinen Männer untereinander: »Was sollen wir ihm schenken, weil es so unartig ist und ein böses neidisches Herz hat, das niemand etwas gönnt?« -- Der erste sprach: »Ich schenk ihm, daß es jeden Tag häßlicher wird.« -- Der zweite sprach: »Ich schenk ihm, daß ihm bei jedem Wort, das es spricht, eine Kröte aus dem Mund springt.« -- Der dritte sprach: »Ich schenk ihm, daß es eines unglücklichen Todes stirbt.« Das Mädchen suchte draußen nach Erdbeeren, als es aber keine fand, ging es verdrießlich nach Haus. Und als es den Mund auftat und seiner Mutter erzählen wollte, was ihm im Walde begegnet war, da sprang ihm bei jedem Worte eine Kröte aus dem Mund, so daß alle einen Abscheu vor ihm bekamen.
娘は森へ行き、まっすぐあの小さな家へ向かった。三人の小人がまた覗いたが、娘は挨拶もせず、振り向きもせず、挨拶もしないまま、どすどすと部屋に入り込んで炉のそばに座り、バタつきのパンと菓子を食べはじめた。「わしらにも少しおくれ」と小人たちが言ったが、娘は答えた。「わたしにだって足りやしないのに、どうして人に分けてやれるものですか」そして食べ終えると、小人たちは言った。「ほら箒だ。裏口の外をきれいに掃いておくれ」「あら、自分でお掃き」と娘は答えた。「わたしはあんたたちの下女じゃない」そして何もくれそうにないと見ると、娘は戸口から出ていった。すると小男たちは互いに言い合った。「あんなに無礼で、人に何ひとつ分けてやらない意地悪で妬み深い心を持っているのだから、何を贈ってやろうか」一人目が言った。「わしはあの子が日ごとに醜くなるようにしてやろう」二人目が言った。「わしはあの子がひと言しゃべるたびに口から蟇が跳び出すようにしてやろう」三人目が言った。「わしはあの子が不幸な死に方をするようにしてやろう」娘は外で苺を探したが見つからないので、不機嫌に家へ帰った。そして口を開いて母に森であったことを話そうとすると、ひと言ごとに口から蟇が跳び出して、誰もが娘を忌み嫌うようになった。
Nun ärgerte sich die Stiefmutter noch viel mehr und dachte nur darauf, wie sie der Tochter des Mannes alles Herzeleid antun wollte, deren Schönheit doch alle Tage größer ward. Endlich nahm sie einen Kessel, setzte ihn zum Feuer und sott Garn darin. Als es gesotten war, hing sie es dem armen Mädchen auf die Schulter, und gab ihm eine Axt dazu, damit sollte es auf den gefrorenen Fluß gehen, ein Eisloch hauen und das Garn schlittern. Es war gehorsam, ging hin und hackte ein Loch in das Eis, und als es mitten im Hacken war, kam ein prächtiger Wagen hergefahren, worin der König saß. Der Wagen hielt still und der König fragte: »Mein Kind, wer bist du und was machst du da?« -- »Ich bin ein armes Mädchen und schlittere Garn.« Da fühlte der König Mitleiden, und als er sah, wie es so gar schön war, sprach er: »Willst du mit mir fahren?« -- »Ach ja, von Herzen gern,« antwortete es, denn es war froh, daß es der Mutter und Schwester aus den Augen kommen sollte.
さて継母はいよいよ腹を立て、日ごとに美しくなっていく男の娘に、どうやってあらゆる心の痛みを与えようかとそればかり考えた。ついに継母は大鍋を火にかけ、そのなかで糸を煮た。煮えると、それを哀れな娘の肩に掛け、斧を持たせて、凍った川へ行き、氷に穴を開けて糸をすすいでこいと言いつけた。娘は素直に出かけて氷に穴を開けた。そして穴を開けている最中に、立派な馬車が走ってきた。なかには王が乗っていた。馬車は止まり、王は尋ねた。「娘よ、おまえは誰で、そこで何をしているのだ」「わたしは貧しい娘で、糸をすすいでいます」すると王は憐れみを覚え、娘がたいそう美しいのを見て言った。「わたしと一緒に来ないか」「ええ、喜んで」と娘は答えた。母と姉の目の届かぬところへ行けるのが嬉しかったのである。
Also stieg es in den Wagen und fuhr mit dem König fort, und als sie auf sein Schloß gekommen waren, ward die Hochzeit mit großer Pracht gefeiert, wie es die kleinen Männlein dem Mädchen geschenkt hatten. Über ein Jahr gebar die junge Königin einen Sohn, und als die Stiefmutter von dem großen Glücke gehört hatte, so kam sie mit ihrer Tochter in das Schloß und tat, als wollte sie einen Besuch machen. Als aber der König einmal hinausgegangen und sonst niemand zugegen war, packte das böse Weib die Königin am Kopf, und ihre Tochter packte sie an den Füßen, hoben sie aus dem Bett und warfen sie zum Fenster hinaus in den vorbeifließenden Strom. Darauf legte sich ihre häßliche Tochter ins Bett, und die Alte deckte sie zu bis über den Kopf. Als der König wieder zurückkam und mit seiner Frau sprechen wollte, rief die Alte: »Still, still, jetzt geht das nicht, sie liegt in starkem Schweiß, ihr müßt sie heute ruhen lassen.« Der König dachte nichts Böses dabei und kam erst den andern Morgen wieder, und wie er mit seiner Frau sprach, und sie ihm Antwort gab, sprang bei jedem Wort eine Kröte hervor, während sonst ein Goldstück herausgefallen war. Da fragte er, was das wäre, aber die Alte sprach, das hätte sie von dem starken Schweiß gekriegt, und würde sich schon wieder verlieren.
そこで娘は馬車に乗り、王とともに去った。そして王の城に着くと、小人たちが娘に贈ったとおり、たいそう華やかに婚礼が祝われた。一年あまりして若い王妃は男の子を産んだ。そしてこの大きな幸せを聞きつけた継母は、娘を連れて城へ来て、見舞いに来たようなふりをした。だが王が一度外へ出て、ほかに誰もいなくなると、この悪い女は王妃の頭をつかみ、その娘は足をつかんで、寝台から持ち上げ、窓から下を流れる川へ投げ込んだ。それから醜い娘が寝台に横になり、老婆は頭まで覆いをかけた。王が戻ってきて妻と話そうとすると、老婆は叫んだ。「しっ、しっ、今はいけません。ひどい汗をかいて寝ておいでです。今日は休ませてあげなければ」王は何も怪しまず、翌朝になってからまた来た。そして妻と話し、妻が答えると、ひと言ごとに蟇が跳び出した。前は金貨がこぼれ落ちていたのに、である。王がどうしたのかと尋ねると、老婆は、ひどい汗のせいでそうなったので、じきに治るでしょうと言った。
In der Nacht aber sah der Küchenjunge, wie eine Ente durch die Gosse geschwommen kam, die sprach:
だがその夜、台所の小僧が、一羽の家鴨が樋を泳いでくるのを見た。家鴨は言った。
»König, was machst du? Schläfst du oder wachst du?«
「王さま、どうしています。眠っていますか、起きていますか」
Und als er keine Antwort gab, sprach sie:
そして小僧が答えないでいると、家鴨は言った。
»Was machen meine Gäste?«
「わたしのお客はどうしている」
Da antwortete der Küchenjunge:
すると台所の小僧が答えた。
»Sie schlafen feste.«
「みなさんぐっすり眠っている」
Fragte sie weiter:
家鴨はさらに尋ねた。
»Was macht mein Kindelein?«
「わたしの幼な子はどうしている」
Antwortete er:
小僧は答えた。
»Es schläft in der Wiege fein.«
「揺りかごですやすや眠っている」
Da ging sie in der Königin Gestalt hinauf, gab ihm zu trinken, schüttelte ihm sein Bettchen, deckte es zu und schwamm als Ente wieder durch die Gosse fort. So kam sie zwei Nächte, in der dritten sprach sie zu dem Küchenjungen: »Geh und sage dem König, daß er sein Schwert nimmt und auf der Schwelle dreimal über mir schwingt.« Da lief der Küchenjunge und sagte es dem König, der kam mit seinem Schwert und schwang es dreimal über dem Geist; und beim drittenmal stand seine Gemahlin vor ihm, frisch lebendig und gesund, wie sie vorher gewesen war.
すると家鴨は王妃の姿になって上がっていき、子に飲ませ、寝床を整え、掛けものをかけて、また家鴨になって樋を泳いで去った。こうして家鴨は二晩来て、三晩目に台所の小僧に言った。「行って王さまに伝えておくれ。剣を取って、敷居の上でわたしの上を三度振れ、と」そこで台所の小僧は走っていって王に伝えた。王は剣を持ってきて、その霊の上で三度振った。そして三度目に、妃が目の前に立っていた。以前のとおり、生き生きと健やかな姿で。
Nun war der König in großer Freude, er hielt aber die Königin in einer Kammer verborgen, bis auf den Sonntag, wo das Kind getauft werden sollte. Und als es getauft war, sprach er: »Was gehört einem Menschen, der den andern aus dem Bett trägt und ins Wasser wirft?« -- »Nichts Besseres,« antwortete die Alte, »als daß man den Bösewicht in ein Faß steckt, das mit Nägeln ausgeschlagen ist, und den Berg hinab ins Wasser rollt.« -- Da sagte der König: »Du hast dein Urteil gesprochen,« ließ ein solches Faß holen und die Alte mit ihrer Tochter hineinstecken, dann ward der Boden zugehämmert und das Faß bergab gekullert, bis es in den Fluß rollte.
王は大きな喜びに包まれたが、子が洗礼を受けることになっていた日曜まで、王妃を小部屋に隠しておいた。そして洗礼が済むと、王は言った。「人を寝床から運び出して水に投げ込んだ者には、何がふさわしいか」「これに勝るものはありません」と老婆は答えた。「その悪者を釘を打ちつけた樽に入れ、山から水へ転がり落とすのです」すると王は言った。「おまえは自分の判決を言い渡した」そしてそのような樽を持ってこさせ、老婆とその娘を入れさせ、それから底を打ちつけて、樽を山から転がした。樽は川へ転がり落ちた。
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Death→Marriage→Journey→Journey→Journey→Encounter→Gift→Marriage→Gift→Battle
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 2 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 3 | Marienkind | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 4 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.973 | 同じ本 |
| 5 | Sneewittchen | ドイツ語圏 | 0.972 | 同じ本 |
| 6 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 7 | Die Wichtelmänner | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 8 | Aschenputtel | ドイツ語圏 | 0.970 | 同じ本 |
| 9 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.969 | 同じ本 |
| 10 | Schneeweißchen und Rosenrot | ドイツ語圏 | 0.969 | 同じ本 |
| 11 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.968 | 同じ本 |
| 12 | Das Wasser des Lebens | ドイツ語圏 | 0.967 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.082 | 同じ本 |
| 2 | Tom Totherhouse | ノルウェー | 0.080 | 別の本 |
| 3 | Papik, who killed his wife's brother | グリーンランド(イヌイット) | 0.080 | 別の本 |
| 4 | Die faule Spinnerin | ドイツ語圏 | 0.077 | 同じ本 |
| 5 | The coming of Men, a long, long while ago | グリーンランド(イヌイット) | 0.077 | 別の本 |
| 6 | The Old Witch who Lived in a Forest | ヒマラヤ山麓 | 0.077 | 別の本 |