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Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 3,433 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Ein Vater hatte zwei Söhne, davon war der älteste klug und gescheit, und wußte sich in alles wohl zu schicken, der jüngste aber war dumm, konnte nichts begreifen und lernen: und wenn ihn die Leute sahen, sprachen sie: »Mit dem wird der Vater noch seine Last haben!« Wenn nun etwas zu tun war, so mußte es der älteste allzeit ausrichten: hieß ihn aber der Vater noch spät oder gar in der Nacht etwas holen, und der Weg ging dabei über den Kirchhof oder sonst einen schaurigen Ort, so antwortete er wohl: »Ach nein, Vater, ich gehe nicht dahin, es gruselt mir!« denn er fürchtete sich. Oder wenn abends beim Feuer Geschichten erzählt wurden, wobei einem die Haut schaudert, so sprachen die Zuhörer manchmal: »Ach, es gruselt mir!« Der jüngste saß in einer Ecke und hörte das mit an, und konnte nicht begreifen, was es heißen sollte. »Immer sagen sie, es gruselt mir! Es gruselt mir! Mir gruselt's nicht: das wird wohl eine Kunst sein, von der ich auch nichts verstehe.«
ある父親に息子が二人あった。上の息子は賢く利発で、何ごともうまくこなしたが、下の息子は鈍くて、何も呑み込めず覚えられなかった。人々はこの子を見ると言った。「あの子には父親も手を焼くだろう」さて何か用があると、いつも上の息子がやらねばならなかった。だが父親が夜遅く、あるいは真夜中に何かを取ってこいと言いつけて、その道が墓地や、そのほか気味の悪い場所を通るときには、上の息子はこう答えたものだ。「いやです、おとうさん、あそこへは行きません。ぞっとします」怖かったのである。あるいは夕方、火のそばで肌が粟立つような話が語られると、聞いている者はときどき言った。「ああ、ぞっとする」下の息子は隅に座ってそれを聞いていたが、それがどういう意味なのか呑み込めなかった。「みんないつも、ぞっとする、ぞっとする、と言う。おれはぞっとしない。きっとあれも、おれには分からない一つの技なんだろう」
Nun geschah es, daß der Vater auch einmal zu ihm sprach: »Hör du, in der Ecke dort, du wirst groß und stark, du mußt auch etwas lernen, womit du dein Brot verdienst. Siehst du, wie dein Bruder sich Mühe gibt, aber an dir ist Hopfen und Malz verloren.« -- »Ei, Vater,« antwortete er, »ich will gerne was lernen; ja, wenn's anginge, so möchte ich lernen, daß mir's gruselte; davon verstehe ich noch gar nichts.« Der älteste lachte, als er das hörte, und dachte bei sich: »Du lieber Gott, was ist mein Bruder ein Dummbart, aus dem wird sein Lebtag nichts: was ein Häkchen werden will, muß sich beizeiten krümmen.« Der Vater seufzte und antwortete ihm: »Das Gruseln, das sollst du schon lernen, aber dein Brot wirst du damit nicht verdienen.«
さてあるとき、父親が下の息子にも言った。「おい、そこの隅のおまえ。おまえも大きく強くなった。パンを稼ぐ何かを覚えねばならん。兄さんがどれほど励んでいるか見てみろ。だがおまえには何をしても無駄だ」「ねえ、おとうさん」と息子は答えた。「ぼくだって喜んで何か覚えたい。そうだな、できることなら、ぞっとすることを覚えたい。あれだけはまるで分からないんだ」上の息子はそれを聞いて笑い、心のうちで思った。「ああ神さま、弟はなんという間抜けだろう。一生ものにならないぞ。鉤になろうという木は、早いうちに曲がらねばならんのに」父親はため息をついて答えた。「ぞっとすることは、まあ覚えられるだろう。だがそれでパンは稼げんぞ」
Bald danach kam der Küster zum Besuch ins Haus, da klagte ihm der Vater seine Not und erzählte, wie sein jüngster Sohn in allen Dingen so schlecht beschlagen wäre, er wüßte nichts und lernte nichts. »Denkt Euch, als ich ihn fragte, womit er sein Brot verdienen wollte, hat er gar verlangt, das Gruseln zu lernen.« -- »Wenn's weiter nichts ist,« antwortete der Küster, »das kann er bei mir lernen; tut ihn nur zu mir, ich werde ihn schon abhobeln.« Der Vater war es zufrieden, weil er dachte: »Der Junge wird doch ein wenig zugestutzt.« Der Küster nahm ihn also ins Haus, und er mußte die Glocke läuten. Nach ein paar Tagen weckte er ihn um Mitternacht, hieß ihn aufstehen, in den Kirchturm steigen und läuten. »Du sollst schon lernen, was Gruseln ist,« dachte er, ging heimlich voraus, und als der Junge oben war und sich umdrehte, und das Glockenseil fassen wollte, so sah er auf der Treppe, dem Schalloch gegenüber, eine weiße Gestalt stehen. »Wer da?« rief er, aber die Gestalt gab keine Antwort, regte und bewegte sich nicht. »Gib Antwort,« rief der Junge, »oder mache daß du fortkommst, du hast hier in der Nacht nichts zu schaffen.« Der Küster aber blieb unbeweglich stehen, damit der Junge glauben sollte, es wäre ein Gespenst. Der Junge rief zum zweitenmal: »Was willst du hier? Sprich, wenn du ein ehrlicher Kerl bist, oder ich werfe dich die Treppe hinab.« Der Küster dachte: »Das wird so schlimm nicht gemeint sein,« gab keinen Laut von sich und stand, als wenn er von Stein wäre. Da rief ihn der Junge zum drittenmal an, und als das auch vergeblich war, nahm er einen Anlauf und stieß das Gespenst die Treppe hinab, daß es zehn Stufen hinabfiel und in einer Ecke liegen blieb. Darauf läutete er die Glocke, ging heim, legte sich, ohne ein Wort zu sagen, ins Bett und schlief fort. Die Küsterfrau wartete lange Zeit auf ihren Mann, aber er wollte nicht wiederkommen. Da ward ihr endlich angst, sie weckte den Jungen und fragte: »Weißt du nicht, wo mein Mann geblieben ist? Er ist vor dir auf den Turm gestiegen.« -- »Nein,« antwortete der Junge, »aber da hat einer dem Schalloch gegenüber auf der Treppe gestanden, und weil er keine Antwort geben und auch nicht weggehen wollte, so habe ich ihn für einen Spitzbuben gehalten und hinuntergestoßen. Geht nur hin, so werdet Ihr sehen, ob er's gewesen ist, es sollte mir leid tun.« Die Frau sprang fort und fand ihren Mann, der in einer Ecke lag und jammerte, und ein Bein gebrochen hatte.
まもなく堂守が家に訪ねてきた。そこで父親は困りごとを打ち明け、末の息子が何ごとにも不出来で、何も知らず何も覚えないと話した。「考えてもごらんなさい。何でパンを稼ぐつもりかと尋ねたら、ぞっとすることを覚えたい、などと言うのです」「それだけのことなら」と堂守は答えた。「うちで覚えられますよ。わたしのところへ寄こしなさい。ちゃんと削ってやりましょう」父親はそれでよいと思った。「あの子も少しは形になるだろう」と考えたのである。そこで堂守は息子を家に引き取り、鐘を鳴らす役をさせた。二、三日たったころ、堂守は真夜中に息子を起こし、鐘楼に上がって鐘を鳴らせと言いつけた。「ぞっとするとはどういうことか教えてやろう」と考えて、こっそり先に上がっていた。そして息子が上に着いて振り向き、鐘の綱をつかもうとすると、階段の、音抜きの窓の向かいに白い姿が立っているのが見えた。「誰だ」と息子は呼ばわったが、その姿は答えもせず、身じろぎもしなかった。「答えろ」と息子は呼ばわった。「さもなければ立ち去れ。夜中にここに用はないはずだ」だが堂守は、幽霊だと思わせようとして、動かずに立っていた。息子は二度目に呼ばわった。「ここで何をしている。まっとうな者なら口をきけ。さもないと階段から突き落とすぞ」堂守は思った。「本気で言っているわけではあるまい」そして声も立てず、石のように立っていた。そこで息子は三度目に呼びかけ、それも無駄だったので、助走をつけて幽霊を階段から突き落とした。幽霊は十段ほど転げ落ちて、隅に倒れたままになった。それから息子は鐘を鳴らし、家に帰り、ひと言も言わずに寝床に入って眠りつづけた。堂守の女房は長いこと夫を待ったが、夫は帰ってこようとしない。とうとう不安になって息子を起こし、尋ねた。「うちの人がどこにいるか知らないかね。おまえより先に鐘楼へ上がったんだが」「いいえ」と息子は答えた。「でも、音抜きの窓の向かいの階段に誰かが立っていて、答えもせず立ち去りもしないので、こそ泥だと思って突き落としました。行ってごらんなさい。あれがご亭主だったなら、気の毒なことをしました」女房は駆け出していって、隅に倒れて呻いている夫を見つけた。片脚が折れていた。
Sie trug ihn herab und eilte dann mit lautem Geschrei zu dem Vater des Jungen. »Euer Junge,« rief sie, »hat ein großes Unglück angerichtet, meinen Mann hat er die Treppe hinabgeworfen, daß er ein Bein gebrochen hat: schafft den Taugenichts aus unserm Hause.« Der Vater erschrak, kam herbeigelaufen und schalt den Jungen aus. »Was sind das für gottlose Streiche, die muß dir der Böse eingegeben haben.« »Vater,« antwortete er, »hört nur an, ich bin ganz unschuldig: er stand da in der Nacht, wie einer, der Böses im Sinne hat. Ich wußte nicht, wer's war, und habe ihn dreimal ermahnt, zu reden oder wegzugehen.« -- »Ach,« sprach der Vater, »mit dir erleb ich nur Unglück, geh mir aus den Augen, ich will dich nicht mehr ansehen.« -- »Ja, Vater, recht gerne, wartet nur, bis Tag ist, da will ich ausgehen und das Gruseln lernen, so versteh ich doch eine Kunst, die mich ernähren kann.« -- »Lerne, was du willst,« sprach der Vater, »mir ist alles einerlei. Da hast du fünfzig Taler, damit geh in die weite Welt und sage keinem Menschen, wo du her bist und wer dein Vater ist, denn ich muß mich deiner schämen.« -- »Ja, Vater, wie Ihr's haben wollt, wenn Ihr nicht mehr verlangt, das kann ich leicht in acht behalten.«
女房は夫を下へ運び下ろし、それから大声をあげて息子の父親のところへ急いだ。「お宅の息子が」と女房は叫んだ。「とんでもないことをしでかしました。うちの人を階段から投げ落として脚を折ったのです。あの役立たずをうちから追い出してください」父親は驚いて駆けつけ、息子を叱りつけた。「なんという罰当たりな真似だ。悪魔に吹き込まれたにちがいない」「おとうさん」と息子は答えた。「聞いてください、ぼくには何の落ち度もありません。あの人は夜中に、悪だくみを抱えた者のように立っていたのです。誰か分からなかったし、三度も口をきくか立ち去るかしろと言ったのです」「ああ」と父親は言った。「おまえといると不幸ばかりだ。わしの目の前から消えろ。もう顔も見たくない」「はい、おとうさん、よろこんで。夜が明けるまで待ってください。出かけてぞっとすることを覚えてきます。そうすれば、食べていける技を一つ身につけられますから」「何でも好きなものを覚えろ」と父親は言った。「わしにはどうでもよい。ほら、五十ターラーやる。これを持って広い世間へ出て、どこの出でも誰が父親でも、誰にも言うな。おまえのことは恥ずかしいのだ」「はい、おとうさん、お望みどおりに。それだけのことなら、たやすく覚えておけます」
Als nun der Tag anbrach, steckte der Junge seine fünfzig Taler in die Tasche, ging hinaus auf die große Landstraße und sprach immer vor sich hin: »Wenn mir's nur gruselte! wenn mir's nur gruselte!« Da kam ein Mann heran, der hörte das Gespräch, das der Junge mit sich selber führte, und als sie ein Stück weiter waren, daß man den Galgen sehen konnte, sagte der Mann zu ihm: »Siehst du, dort ist der Baum, wo siebene mit des Seilers Tochter Hochzeit gehalten haben und jetzt das Fliegen lernen: setz dich darunter und warte, bis die Nacht kommt, so wirst du schon das Gruseln lernen.« -- »Wenn weiter nichts dazu gehört,« antwortete der Junge, »das ist leicht getan; lerne ich aber so geschwind das Gruseln, so sollst du meine fünfzig Taler haben: komm nur morgen früh wieder zu mir.« Da ging der Junge zu dem Galgen, setzte sich darunter und wartete, bis der Abend kam. Und weil ihn fror, machte er sich ein Feuer an: aber um Mitternacht ging der Wind so kalt, daß er trotz des Feuers nicht warm werden wollte. Und als der Wind die Gehenkten gegeneinander stieß, daß sie sich hin und her bewegten, so dachte er: »Du frierst unten bei dem Feuer, was mögen die da oben erst frieren und zappeln.« Und weil er mitleidig war, legte er die Leiter an, stieg hinauf, knüpfte einen nach dem andern los, und holte sie alle sieben herab. Darauf schürte er das Feuer, blies es an und setzte sie ringsherum, daß sie sich wärmen sollten. Aber sie saßen da und regten sich nicht, und das Feuer ergriff ihre Kleider. Da sprach er: »Nehmt euch in acht, sonst häng ich euch wieder hinauf.« Die Toten aber hörten nicht, schwiegen und ließen ihre Lumpen fort brennen. Da ward er bös und sprach: »Wenn ihr nicht acht geben wollt, so kann ich euch nicht helfen, ich will nicht mit euch verbrennen,« und hing sie nach der Reihe wieder hinauf. Nun setzte er sich zu seinem Feuer und schlief ein, und am andern Morgen, da kam der Mann zu ihm, wollte die fünfzig Taler haben und sprach: »Nun, weißt du, was gruseln ist?« -- »Nein,« antwortete er, »woher sollte ich's wissen? Die da droben haben das Maul nicht aufgetan und waren so dumm, daß sie die paar alten Lappen, die sie am Leibe haben, brennen ließen.« Da sah der Mann, daß er die fünfzig Taler heute nicht davontragen würde, ging fort und sprach: »So einer ist mir noch nicht vorgekommen.«
さて夜が明けると、息子は五十ターラーを懐に入れて大街道へ出て、いつもひとりごとを言っていた。「ぞっとしてみたいものだ、ぞっとしてみたいものだ」するとひとりの男が来て、息子のひとりごとを聞きつけた。そして少し行って絞首台が見えるところまで来ると、男は息子に言った。「見えるか、あそこにあるのが、七人が縄ない屋の娘と婚礼を挙げて、今は空飛ぶ稽古をしている木だ。あの下に座って夜が来るまで待っていろ。そうすればぞっとすることが覚えられるさ」「それだけのことなら」と息子は答えた。「造作もない。だが、そんなに早くぞっとすることを覚えられたら、この五十ターラーをあんたにやろう。明日の朝また来てくれ」そこで息子は絞首台へ行き、その下に座って夕方になるのを待った。そして寒かったので火を焚いた。だが真夜中には風がひどく冷たく吹いて、火があっても暖まらなかった。そして風が吊るされた者たちを互いにぶつけて揺らすのを見て、彼は思った。「おれは下で火のそばにいても凍えるのだ。あそこの連中はどれほど凍えて震えていることか」そして情け深かったので梯子を掛け、上って一人ずつ縄を解き、七人とも下ろしてやった。それから火を掻き立てて吹き起こし、暖まるようにと七人をまわりに座らせた。だが彼らはそこに座ったまま身じろぎもせず、火が着物に燃え移った。そこで彼は言った。「気をつけろ、さもないとまた吊るすぞ」だが死人たちは聞かず、黙ったまま、ぼろを燃えるに任せた。そこで彼は腹を立てて言った。「気をつける気がないなら助けてやれん。おまえたちと一緒に焼け死ぬつもりはない」そして順番にまた吊るし上げた。それから火のそばに座って眠り込んだ。翌朝、あの男が来て五十ターラーをもらおうとして言った。「どうだ、ぞっとするとはどういうことか分かったか」「いいや」と息子は答えた。「どうして分かるものか。あそこの連中は口ひとつきかず、身につけたぼろが燃えるのを放っておくほど間抜けだった」そこで男は、今日は五十ターラーを持ち帰れないと見て取り、立ち去りながら言った。「こんなやつには会ったことがない」
Der Junge ging auch seines Wegs und fing wieder an, vor sich hin zu reden: »Ach, wenn mir's nur gruselte! ach, wenn mir's nur gruselte!« Das hörte ein Fuhrmann, der hinter ihm herschritt, und fragte: »Wer bist du?« -- »Ich weiß nicht,« antwortete der Junge. Der Fuhrmann fragte weiter: »Wo bist du her?« -- »Ich weiß nicht.« -- »Wer ist dein Vater?« -- »Das darf ich nicht sagen.« -- »Was brummst du beständig in den Bart hinein?« -- »Ei,« antwortete der Junge, »ich wollte, daß mir's gruselte, aber niemand kann mir's lehren.« -- »Laß dein dummes Geschwätz,« sprach der Fuhrmann, »komm, geh mit mir, ich will sehen, daß ich dich unterbringe.« Der Junge ging mit dem Fuhrmann, und abends gelangten sie in ein Wirtshaus, wo sie übernachten wollten. Da sprach er beim Eintritt in die Stube wieder ganz laut: »Wenn mir's nur gruselte! wenn mir's nur gruselte!« Der Wirt, der das hörte, lachte und sprach: »Wenn dich danach lüstet, dazu sollte hier wohl Gelegenheit sein.« -- »Ach, schweig stille,« sprach die Wirtsfrau, »so mancher Vorwitzige hat schon sein Leben eingebüßt, es wäre Jammer und Schade um die schönen Augen, wenn die das Tageslicht nicht wieder sehen sollten.« Der Junge aber sagte: »Wenn's noch so schwer wäre, ich will's einmal lernen, deshalb bin ich ja ausgezogen.« Er ließ dem Wirt auch keine Ruhe, bis dieser erzählte, nicht weit davon stände ein verwünschtes Schloß, wo einer wohl lernen könnte, was gruseln wäre, wenn er nur drei Nächte darin wachen wollte. Der König hätte dem, der's wagen wollte, seine Tochter zur Frau versprochen, und die wäre die schönste Jungfrau, welche die Sonne beschien: in dem Schlosse steckten auch große Schätze, von bösen Geistern bewacht, die würden dann frei und könnten einen Armen reich genug machen. Schon viele wären wohl hinein, aber noch keiner wieder herausgekommen. Da ging der Junge am andern Morgen vor den König und sprach: »Wenn's erlaubt wäre, so wollte ich wohl drei Nächte in dem verwünschten Schlosse wachen.« Der König sah ihn an, und weil er ihm gefiel, sprach er: »Du darfst dir noch dreierlei ausbitten, aber es müssen leblose Dinge sein, und das darfst du mit ins Schloß nehmen.« Da antwortete er: »So bitt ich um ein Feuer, eine Drehbank und eine Schnitzbank mit dem Messer.«
息子もまた自分の道を行き、またひとりごとを言いはじめた。「ああ、ぞっとしてみたいものだ、ああ、ぞっとしてみたいものだ」それを、後ろから歩いてきた馬方が聞きつけて尋ねた。「おまえは誰だ」「知らない」と息子は答えた。馬方はさらに尋ねた。「どこの出だ」「知らない」「父親は誰だ」「それは言ってはいけないことになっている」「では何をぶつぶつ口のなかで言っている」「いや」と息子は答えた。「ぞっとしてみたいのだが、誰も教えてくれないのだ」「ばかなことを言うな」と馬方は言った。「さあ一緒に来い。落ち着き先を世話してやろう」息子は馬方と一緒に行き、夕方、泊まろうという宿屋に着いた。そして部屋に入るとき、また大きな声で言った。「ぞっとしてみたいものだ、ぞっとしてみたいものだ」それを聞いた宿の主人は笑って言った。「それが望みなら、ここにちょうど機会があるぞ」「ああ、お黙りなさい」と宿のおかみが言った。「物好きな人が何人も命を落としているんですよ。あんなにきれいな目が二度と日の光を見られないなんて、惜しくて悲しいことじゃありませんか」だが息子は言った。「どんなに難しくても、一度は覚えてみたい。そのために旅に出たのだから」そして彼は主人を放さず、ついに主人は語った。ここからほど遠からぬところに呪われた城があって、三晩そこで夜を明かす気さえあれば、ぞっとするとはどういうことか覚えられる。王はそれをやってのける者に娘を妻にやると約束していて、その娘は日の照らすかぎりもっとも美しい乙女である。その城には悪い霊に守られた大きな宝も眠っていて、それが解き放たれれば貧しい者も十分に豊かになれる。すでに大勢が入っていったが、まだ誰ひとり出てきていない、と。そこで息子は翌朝、王の前に出て言った。「お許しいただけるなら、あの呪われた城で三晩夜を明かしたいのです」王は彼を見て、気に入ったので言った。「三つまで願ってよい。ただし命のないものでなければならぬ。それを城へ持ち込むがよい」すると彼は答えた。「では火と、轆轤と、小刀のついた削り台をお願いします」
Der König ließ ihm das alles bei Tage in das Schloß tragen. Als es Nacht werden wollte, ging der Junge hinauf, machte sich in einer Kammer ein helles Feuer an, stellte die Schnitzbank mit dem Messer daneben und setzte sich auf die Drehbank. »Ach, wenn mir's nur gruselte!« sprach er, »aber hier werde ich's auch nicht lernen.« Gegen Mitternacht wollte er sich sein Feuer einmal aufschüren: wie er so hineinblies, da schrie's plötzlich aus einer Ecke: »Au, miau! Was uns friert!« -- »Ihr Narren,« rief er, »was schreit ihr? Wenn ihr friert, kommt, setzt euch ans Feuer und wärmt euch.« Und wie er das gesagt hatte, kamen zwei große schwarze Katzen in einem gewaltigen Sprunge herbei, setzten sich ihm zu beiden Seiten und sahen ihn mit ihren feurigen Augen ganz wild an. Über ein Weilchen, als sie sich gewärmt hatten, sprachen sie: »Kamerad, wollen wir eins in der Karte spielen?« -- »Warum nicht?« antwortete er, »aber zeigt einmal eure Pfoten her.« Da streckten sie die Krallen aus. »Ei,« sagte er, »was habt ihr lange Nägel! wartet, die muß ich euch erst abschneiden.« Damit packte er sie beim Kragen, hob sie auf die Schnitzbank und schraubte ihnen die Pfoten fest. »Euch habe ich auf die Finger gesehen,« sprach er, »da vergeht mir die Lust zum Kartenspiel,« schlug sie tot und warf sie hinaus ins Wasser. Als er aber die zwei zur Ruhe gebracht hatte und sich wieder zu seinem Feuer setzen wollte, da kamen aus allen Ecken und Enden schwarze Katzen und schwarze Hunde an glühenden Ketten, immer mehr und mehr, daß er sich nicht mehr bergen konnte: die schrien greulich, traten ihm auf sein Feuer, zerrten es auseinander und wollten es ausmachen. Das sah er ein Weilchen ruhig mit an, als es ihm aber zu arg ward, faßte er sein Schnitzmesser und rief: »Fort mit dir, du Gesindel,« und haute auf sie los. Ein Teil sprang weg, die andern schlug er tot und warf sie hinaus in den Teich. Als er wiedergekommen war, blies er aus den Funken sein Feuer frisch an und wärmte sich. Und als er so saß, wollten ihm die Augen nicht länger offen bleiben und er bekam Lust zu schlafen. Da blickte er um sich und sah in der Ecke ein großes Bett, »das ist mir eben recht,« sprach er, und legte sich hinein. Als er aber die Augen zutun wollte, so fing das Bett von selbst an zu fahren, und fuhr im ganzen Schloß herum. »Recht so,« sprach er, »nur besser zu.« Da rollte das Bett fort, als wären sechs Pferde vorgespannt, über Schwellen und Treppen auf und ab: auf einmal hopp, hopp! warf es um, das unterste zu oberst, daß es wie ein Berg auf ihm lag. Aber er schleuderte Decken und Kissen in die Höhe, stieg heraus und sagte: »Nun mag fahren, wer Lust hat,« legte sich an sein Feuer und schlief, bis es Tag war. Am Morgen kam der König, und als er ihn da auf der Erde liegen sah, meinte er, die Gespenster hätten ihn umgebracht, und er wäre tot. Da sprach er: »Es ist doch schade um den schönen Menschen.« Das hörte der Junge, richtete sich auf und sprach: »So weit ist's noch nicht!« Da verwunderte sich der König, freute sich aber und fragte, wie es ihm gegangen wäre. »Recht gut,« antwortete er, »eine Nacht wäre herum, die zwei andern werden auch herumgehen.« Als er zum Wirt kam, da machte der große Augen. »Ich dachte nicht,« sprach er, »daß ich dich wieder lebendig sehen würde; hast du nun gelernt, was Gruseln ist?« -- »Nein,« sagte er, »es ist alles vergeblich: wenn mir's nur einer sagen könnte!«
王はそれをすべて昼のうちに城へ運ばせた。夜になろうというころ、息子は城へ上がり、ある部屋で明るい火を焚き、そのそばに小刀のついた削り台を置いて、轆轤に腰かけた。「ああ、ぞっとしてみたいものだ」と彼は言った。「だがここでも覚えられそうにないな」真夜中近く、彼は火を掻き立てようとした。そうして吹いていると、突然、隅のほうから叫び声がした。「あう、みゃあ、寒いよう」「ばか者ども」と彼は叫んだ。「何を騒いでいる。寒いなら来て火のそばに座って暖まれ」そう言うやいなや、大きな黒猫が二匹、ひと跳びで寄ってきて、彼の両脇に座り、燃えるような目でひどく荒々しく彼を見つめた。しばらくして暖まると、二匹は言った。「相棒、ひとつ札で遊ばないか」「いいとも」と彼は答えた。「だが、まずその前足を見せてみろ」そこで二匹は爪を伸ばした。「おや」と彼は言った。「なんと長い爪だ。待て、まず切ってやらねば」そう言って二匹の首をつかみ、削り台に載せて前足をねじ留めた。「おまえたちの指を見せてもらった」と彼は言った。「札遊びの気は失せたよ」そして打ち殺して水に投げ捨てた。だが二匹を片づけて、また火のそばに座ろうとすると、あらゆる隅や隙間から黒猫と、燃える鎖につながれた黒犬が出てきて、どんどん増えて、もう身の置きどころがなくなった。それらはおそろしい声で叫び、火を踏みつけ、掻き散らして消そうとした。彼はしばらく黙って見ていたが、あまりにひどくなったので削り小刀をつかんで叫んだ。「失せろ、この雑魚ども」そして斬りかかった。一部は跳びのいて逃げ、残りは打ち殺して池に投げ捨てた。戻ってくると、彼は火の粉から火を吹き起こして暖まった。そうして座っていると、目が開いていられなくなり、眠くなってきた。そこであたりを見まわすと、隅に大きな寝台があった。「これはちょうどいい」と彼は言い、なかに入った。ところが目を閉じようとすると、寝台がひとりでに動きはじめ、城じゅうを走りまわった。「そうこなくては」と彼は言った。「もっと速くやれ」すると寝台は馬を六頭つないだように、敷居も階段も上へ下へと転がっていった。そして突然、どすん、どすんと引っくり返り、底が上になって山のように彼の上にのしかかった。だが彼は掛けものと枕を放り上げて這い出し、こう言った。「乗りたいやつは乗ればいい」そして火のそばに横になり、夜が明けるまで眠った。朝になって王が来て、彼が床に横たわっているのを見ると、幽霊たちに殺されて死んだのだと思った。そこで王は言った。「惜しい若者であった」それを聞いて息子は身を起こして言った。「まだそこまではいっていませんよ」王は驚いたが喜んで、どうだったかと尋ねた。「上々でした」と彼は答えた。「一晩は過ぎました。あとの二晩も過ぎるでしょう」宿の主人のところへ行くと、主人は目を丸くした。「まさか」と主人は言った。「おまえに生きて会えるとは思わなかった。それで、ぞっとするとはどういうことか覚えたか」「いや」と彼は言った。「何もかも無駄だ。誰か教えてくれさえすればなあ」
Die zweite Nacht ging er abermals hinauf ins alte Schloß, setzte sich zum Feuer und fing sein altes Lied wieder an, »wenn mir's nur gruselte!« Wie Mitternacht herankam, ließ sich ein Lärm und Gepolter hören, erst sachte, dann immer stärker, dann war's ein bißchen still, endlich kam mit lautem Geschrei ein halber Mensch den Schornstein herab und fiel vor ihn hin. »Heda!« rief er, »noch ein halber gehört dazu, das ist zu wenig.« Da ging der Lärm von frischem an, es tobte und heulte, und fiel die andere Hälfte auch herab. »Wart,« sprach er, »ich will dir erst das Feuer ein wenig anblasen.« Wie er das getan hatte und sich wieder umsah, da waren die beiden Stücke zusammengefahren, und saß da ein greulicher Mann auf seinem Platz. »So haben wir nicht gewettet,« sprach der Junge, »die Bank ist mein.« Der Mann wollte ihn wegdrängen, aber der Junge ließ sich's nicht gefallen, schob ihn mit Gewalt weg und setzte sich wieder auf seinen Platz. Da fielen noch mehr Männer herab, einer nach dem andern, die holten neun Totenbeine und zwei Totenköpfe, setzten auf und spielten Kegel. Der Junge bekam auch Lust und fragte: »Hört ihr, kann ich mit sein?« -- »Ja, wenn du Geld hast.« -- »Geld genug,« antwortete er, »aber eure Kugeln sind nicht recht rund.« Da nahm er die Totenköpfe, setzte sie in die Drehbank und drehte sie rund. »So, jetzt werden sie besser schüppeln,« sprach er, »heida! nun geht's lustig!« Er spielte mit und verlor etwas von seinem Geld, als es aber zwölf schlug, war alles vor seinen Augen verschwunden. Er legte sich nieder und schlief ruhig ein. Am andern Morgen kam der König und wollte sich erkundigen. »Wie ist dir's diesmal gegangen?« fragte er. -- »Ich habe gekegelt,« antwortete er, »und ein paar Heller verloren.« -- »Hat dir denn nicht gegruselt?« -- »Ei, was,« sprach er, »lustig hab ich mich gemacht. Wenn ich nur wüßte, was Gruseln wäre?«
二晩目も彼は古城へ上がり、火のそばに座って、いつもの歌を歌いはじめた。「ぞっとしてみたいものだ」真夜中になると、物音と地響きが聞こえてきた。はじめは静かに、それからだんだん強くなり、それから少し静かになって、とうとう大きな叫び声とともに半分の人間が煙突から落ちてきて、彼の前に転がった。「おおい」と彼は叫んだ。「あと半分が要るぞ。これでは足りない」すると物音がまた始まり、荒れ狂い唸って、もう半分も落ちてきた。「待て」と彼は言った。「まず火を少し吹いてやろう」そうして火を吹いて振り返ると、二つの半分がくっついて、おそろしい男が彼の席に座っていた。「そんな約束ではないぞ」と息子は言った。「その台はおれのものだ」男は彼を押しのけようとしたが、息子は承知せず、力ずくで押しのけて、また自分の席に座った。するともっと多くの男たちが次々に落ちてきて、死人の脛の骨を九本と髑髏を二つ持ってきて、立てて九柱戯を始めた。息子もやりたくなって尋ねた。「おい、おれも入れてくれるか」「金があるならな」「金なら十分ある」と彼は答えた。「だが、おまえたちの玉はちゃんと丸くない」そう言って髑髏を取り、轆轤にかけて丸く削った。「さあ、これでよく転がる」と彼は言った。「それ、面白くなってきたぞ」彼は一緒に遊んで少し金を失ったが、十二の鐘が鳴ると、目の前から何もかも消えていた。彼は横になって静かに眠り込んだ。翌朝、王が来て様子を尋ねた。「今度はどうであった」と王は尋ねた。「九柱戯をして」と彼は答えた。「ヘラー貨を少し失いました」「ぞっとはしなかったのか」「なんの」と彼は言った。「楽しくやりましたよ。ぞっとするとはどういうことか、分かりさえすればなあ」
In der dritten Nacht setzte er sich wieder auf seine Bank und sprach ganz verdrießlich: »Wenn es mir nur gruselte!« Als es spät ward, kamen sechs große Männer und brachten eine Totenlade hereingetragen. Da sprach er: »Ha, ha, das ist gewiß mein Vetterchen, das erst vor ein paar Tagen gestorben ist,« winkte mit dem Finger und rief: »Komm, Vetterchen, komm!« Sie stellten den Sarg auf die Erde, er aber ging hinzu und nahm den Deckel ab: da lag ein toter Mann darin. Er fühlte ihm ans Gesicht, aber es war kalt wie Eis. »Wart,« sprach er, »ich will dich ein bißchen wärmen,« ging ans Feuer, wärmte seine Hand und legte sie ihm aufs Gesicht, aber der Tote blieb kalt. Nun nahm er ihn heraus, setzte sich ans Feuer und legte ihn auf seinen Schoß, und rieb ihm die Arme, damit das Blut wieder in Bewegung kommen sollte. Als auch das nichts helfen wollte, fiel ihm ein, »wenn zwei zusammen im Bett liegen, so wärmen sie sich«, brachte ihn ins Bett, deckte ihn zu und legte sich neben ihn. Über ein Weilchen ward auch der Tote warm und fing an sich zu regen. Da sprach der Junge: »Siehst du, Vetterchen, hätt' ich dich nicht gewärmt!« Der Tote aber hub an und rief: »Jetzt will ich dich erwürgen.« -- »Was,« sagte er, »ist das mein Dank? Gleich sollst du wieder in deinen Sarg,« hub ihn auf, warf ihn hinein und machte den Deckel zu; da kamen die sechs Männer und trugen ihn wieder fort. »Es will mir nicht gruseln,« sagte er, »hier lerne ich's mein Lebtag nicht.«
三晩目も彼はまた台に腰かけて、すっかり不機嫌に言った。「ぞっとしてみたいものだ」夜が更けると、六人の大男が棺を担いで入ってきた。そこで彼は言った。「はは、これはきっと、つい二、三日前に死んだおれの従弟だ」そして指で招いて呼んだ。「来い、従弟、来い」男たちは棺を床に置いた。彼は近づいて蓋を取った。なかには死んだ男が横たわっていた。顔に触れてみると、氷のように冷たかった。「待て」と彼は言った。「少し暖めてやろう」そして火のそばへ行って手を暖め、死人の顔に当てたが、死人は冷たいままだった。そこで彼は死人を棺から出し、火のそばに座ってその膝に抱き、血がまた巡るようにと腕をさすった。それも効かないと分かると、彼はふと思いついた。「二人で寝床に入れば暖まるだろう」そして死人を寝床へ運び、掛けものをかけて、その隣に横になった。しばらくすると死人も暖まって動きはじめた。そこで息子は言った。「ほら見ろ、従弟。おれが暖めてやらなかったらどうなっていたか」ところが死人は起き上がって叫んだ。「さあ、おまえを絞め殺してやる」「なんだと」と彼は言った。「それが礼か。すぐに棺へ戻れ」そして死人を持ち上げて棺に放り込み、蓋を閉めた。すると六人の男が来て、また運び去った。「ぞっとしない」と彼は言った。「ここでは一生かかっても覚えられないな」
Da trat ein Mann herein, der war größer als alle andern und sah fürchterlich aus; er war aber alt und hatte einen langen weißen Bart. »O, du Wicht,« rief er, »nun sollst du bald lernen was Gruseln ist, denn du sollst sterben.« -- »Nicht so schnell,« antwortete der Junge, »soll ich sterben, so muß ich auch dabei sein.« -- »Dich will ich schon packen,« sprach der Unhold. -- »Sachte, sachte, mach dich nicht so breit; so stark wie du bin ich auch, und wohl noch stärker.« -- »Das wollen wir sehn,« sprach der Alte, »bist du stärker als ich, so will ich dich gehn lassen, komm, wir wollen's versuchen.« Da führte er ihn durch dunkle Gänge, zu einem Schmiedefeuer, nahm eine Axt und schlug den einen Amboß mit einem Schlag in die Erde. »Das kann ich noch besser,« sprach der Junge, und ging zu dem andern Amboß: der Alte stellte sich neben hin und wollte zusehen, und sein weißer Bart hing herab. Da faßte der Junge die Axt, spaltete den Amboß auf einen Hieb und klemmte den Bart des Alten mit hinein. »Nun hab' ich dich,« sprach der Junge, »jetzt ist das Sterben an dir.« Dann faßte er eine Eisenstange und schlug auf den Alten los, bis er wimmerte und bat, er möchte aufhören, er wollte ihm große Reichtümer geben. Der Junge zog die Axt raus und ließ ihn los. Der Alte führte ihn wieder ins Schloß zurück und zeigte ihm in einem Keller drei Kasten voll Gold. »Davon,« sprach er, »ist ein Teil den Armen, der andere dem König, der dritte dein.« Indem schlug es zwölfe, und der Geist verschwand, also daß der Junge im Finstern stand. »Ich werde mir doch heraushelfen können,« sprach er, tappte herum, fand den Weg in die Kammer und schlief dort bei seinem Feuer ein. Am andern Morgen kam der König und sagte: »Nun wirst du gelernt haben, was Gruseln ist?« -- »Nein,« antwortete er, »was ist's nur? Mein toter Vetter war da, und ein bärtiger Mann ist gekommen, der hat mir da unten viel Geld gezeigt, aber was Gruseln ist, hat mir keiner gesagt.« Da sprach der König: »Du hast das Schloß erlöst und sollst meine Tochter heiraten.« -- »Das ist all recht gut,« antwortete er, »aber ich weiß noch immer nicht, was Gruseln ist.«
そこへひとりの男が入ってきた。ほかの誰よりも大きく、おそろしい姿をしていたが、年老いていて長い白い髭を垂らしていた。「おお、この虫けらめ」と男は叫んだ。「今すぐぞっとするとはどういうことか覚えさせてやる。おまえは死ぬのだからな」「そう急ぐな」と息子は答えた。「死ぬというなら、おれもその場に立ち会わせてもらおう」「おまえなどすぐに捕まえてやる」と化けものは言った。「まあ待て、そう威張るな。おまえくらいの力ならおれにもある。いや、もっとあるかもしれん」「それを見てやろう」と老人は言った。「おまえがわしより強ければ、逃がしてやる。来い、試そう」そして彼を暗い廊下を通って鍛冶の火のところへ連れていき、斧を取って、金床の一つをひと打ちで地面に打ち込んだ。「おれならもっとうまくやれる」と息子は言い、もう一つの金床へ行った。老人はそのそばに立って見ようとして、白い髭を垂らしていた。そこで息子は斧をつかみ、ひと打ちで金床を割り、そのなかに老人の髭を挟み込んだ。「さあ捕まえたぞ」と息子は言った。「今度はおまえが死ぬ番だ」それから鉄の棒をつかんで老人を打ちすえた。老人が泣き声をあげてやめてくれと頼み、大きな富をやろうと言うまで打った。息子は斧を抜いて老人を放してやった。老人は彼をまた城へ連れ戻し、地下蔵で金のいっぱい詰まった箱を三つ見せた。「このうち」と老人は言った。「一つは貧しい者に、一つは王に、一つはおまえのものだ」そのとき十二の鐘が鳴り、霊は消え失せて、息子は暗闇に立っていた。「まあ自分で何とかできるだろう」と彼は言い、手探りで部屋への道を見つけて、そこで火のそばで眠り込んだ。翌朝、王が来て言った。「さて、ぞっとするとはどういうことか覚えたであろう」「いいえ」と彼は答えた。「いったい何なのです。死んだ従弟が来て、髭の男が来て、下でたくさんの金を見せてくれましたが、ぞっとするとはどういうことか、誰も教えてくれませんでした」そこで王は言った。「そなたは城の呪いを解いた。わたしの娘と結婚するがよい」「それはたいへん結構なことですが」と彼は答えた。「ぞっとするとはどういうことか、まだ分かりません」
Da ward das Gold heraufgebracht und die Hochzeit gefeiert, aber der junge König, so lieb er seine Gemahlin hatte und so vergnügt er war, sagte doch immer: »Wenn mir nur gruselte, wenn mir nur gruselte.« Das verdroß sie endlich. Ihr Kammermädchen sprach: »Ich will Hilfe schaffen, das Gruseln soll er schon lernen.« Sie ging hinaus zum Bach, der durch den Garten floß, und ließ sich einen ganzen Eimer voll Gründlinge holen. Nachts, als der junge König schlief, mußte seine Gemahlin ihm die Decke wegziehen und den Eimer voll kalt Wasser mit den Gründlingen über ihn herschütten, daß die kleinen Fische um ihn herumzappelten. Da wachte er auf und rief: »Ach, was gruselt mir, was gruselt mir, liebe Frau! Ja, nun weiß ich, was Gruseln ist.«
さて金が運び上げられ、婚礼が祝われた。だが若い王は、妻をどれほど愛し、どれほど満ち足りていても、いつもこう言うのだった。「ぞっとしてみたいものだ、ぞっとしてみたいものだ」それがとうとう妻には腹立たしくなった。侍女が言った。「わたしが何とかいたしましょう。ぞっとすることを覚えさせてさしあげます」侍女は庭を流れる小川へ出ていって、手桶いっぱいの鮠を取ってこさせた。夜、若い王が眠っているあいだに、妃は掛けものを引きはがし、鮠の入った冷たい水を桶ごと王にざぶりと浴びせた。すると小さな魚が体のまわりでぴちぴち跳ねた。そこで王は目を覚まして叫んだ。「ああ、ぞっとする、ぞっとするよ、おまえ。そうか、これでぞっとするとはどういうことか分かった」
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Family→Journey→Journey→Marriage→Departure→Death→Death→Resurrection→Death→Death→Journey
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.979 | 同じ本 |
| 2 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.977 | 同じ本 |
| 3 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.975 | 同じ本 |
| 4 | Der Geist im Glas | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 5 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.974 | 同じ本 |
| 6 | Der treue Johannes | ドイツ語圏 | 0.973 | 同じ本 |
| 7 | Die Rübe | ドイツ語圏 | 0.972 | 同じ本 |
| 8 | Der Bärenhäuter | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 9 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 10 | Brüderchen und Schwesterchen | ドイツ語圏 | 0.971 | 同じ本 |
| 11 | Das tapfere Schneiderlein | ドイツ語圏 | 0.970 | 同じ本 |
| 12 | Daumesdick | ドイツ語圏 | 0.970 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | The Story of the Youth who Went Forth to Learn What Fear Was | ドイツ語圏 | 0.336 | 別の本 |
| 2 | The Ass, the Table, and the Stick | イングランド | 0.073 | 別の本 |
| 3 | Hacon Grizzlebeard | ノルウェー | 0.071 | 別の本 |
| 4 | Mr. Vinegar | イングランド | 0.065 | 別の本 |
| 5 | The Tale of Iván Tsarévich, the Bird of Light, and the Grey Wolf | ロシア | 0.065 | 別の本 |
| 6 | Die Hochzeit der Frau Füchsin | ドイツ語圏 | 0.061 | 同じ本 |