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Der Wolf und der Fuchs

ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 668

出典と権利

出典の本Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm
提供Project Gutenberghttps://www.gutenberg.org/ebooks/77905
採集・編者Jacob Grimm; Wilhelm Grimm
刊年の根拠扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』
権利状態Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08
地図上の位置緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。

本文

Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。

Der Wolf hatte den Fuchs bei sich, und was der Wolf wollte, das mußte der Fuchs tun, weil er der schwächste war, und der Fuchs wäre gerne des Herrn los gewesen. Es trug sich zu, daß sie beide durch den Wald gingen, da sprach der Wolf: »Rotfuchs, schaff mir was zu fressen oder ich fresse dich selber auf.« Da antwortete der Fuchs: »Ich weiß einen Bauernhof, wo ein Paar junge Lämmlein sind, hast du Lust, so wollen wir eins holen.« Dem Wolf war das recht, sie gingen hin, und der Fuchs stahl das Lämmlein, brachte es dem Wolf und machte sich fort. Da fraß es der Wolf auf, war aber damit noch nicht zufrieden, sondern wollte das andere dazu haben, und ging es zu holen. Weil er es aber so ungeschickt machte, ward es die Mutter vom Lämmlein gewahr und fing an entsetzlich zu schreien und zu bläen, daß die Bauern herbeigelaufen kamen. Da fanden sie den Wolf und schlugen ihn so erbärmlich, daß er hinkend und heulend bei dem Fuchs ankam. »Du hast mich schön angeführt,« sprach er, »ich wollte das andere Lamm holen, da haben mich die Bauern erwischt und haben mich weich geschlagen.« Der Fuchs antwortete: »Warum bist du so ein Nimmersatt.«

Am andern Tag gingen sie wieder ins Feld, sprach der gierige Wolf abermals: »Rotfuchs, schaff mir was zu fressen oder ich fresse dich selber auf.« Da antwortete der Fuchs: »Ich weiß ein Bauernhaus, da backt die Frau heut abend Pfannkuchen, wir wollen uns davon holen.« Sie gingen hin, und der Fuchs schlich ums Haus herum, guckte und schnupperte so lange, bis er ausfindig machte, wo die Schüssel stand, zog dann sechs Pfannkuchen herab und brachte sie dem Wolf. »Da hast du zu fressen,« sprach er zu ihm und ging seiner Wege. Der Wolf hatte die Pfannkuchen in einem Augenblick hinuntergeschluckt und sprach: »Sie schmecken nach mehr,« ging hin und riß geradezu die ganze Schüssel herunter, daß sie in Stücke zersprang. Da gab's einen gewaltigen Lärm, daß die Frau herauskam, und als sie den Wolf sah, rief sie die Leute, die eilten herbei und schlugen ihn, was das Zeug wollte halten, daß er mit zwei lahmen Beinen laut heulend zum Fuchs in den Wald hinaus kam. »Was hast du mich garstig angeführt!« rief er, »die Bauern haben mich erwischt und mir die Haut gegerbt.« Der Fuchs aber antwortete: »Warum bist du so ein Nimmersatt.«

Am dritten Tag, als sie beisammen draußen waren und der Wolf mit Mühe nur forthinkte, sprach er doch wieder: »Rotfuchs, schaff mir was zu fressen oder ich fresse dich selber auf.« Der Fuchs antwortete: »Ich weiß einen Mann, der hat geschlachtet, und das gesalzene Fleisch liegt in einem Faß im Keller, das wollen wir holen.« Sprach der Wolf: »Aber ich will gleich mitgehen, damit du mir hilfst, wenn ich nicht fort kann.« -- »Meinetwegen,« sagte der Fuchs und zeigte ihm die Schliche und Wege, auf welchen sie endlich in den Keller gelangten. Da war nun Fleisch im Überfluß, und der Wolf machte sich gleich daran und dachte: »Bis ich aufhöre, hat's Zeit.« Der Fuchs ließ sich's auch gut schmecken, blickte überall herum, lief aber oft zu dem Loch, durch welches sie gekommen waren und versuchte, ob sein Leib noch schmal genug wäre, durchzuschlüpfen. Sprach der Wolf: »Lieber Fuchs, sag mir, warum rennst du so hin und her und springst hinaus und herein?« -- »Ich muß doch sehen, ob niemand kommt,« antwortete der Listige, »friß nur nicht zu viel.« Da sagte der Wolf: »Ich gehe nicht eher fort, als bis das Faß leer ist.« Indem kam der Bauer, der den Lärm von des Fuchses Sprüngen gehört hatte, in den Keller. Der Fuchs, wie er ihn sah, war mit einem Satz zum Loch draußen. Der Wolf wollte nach, aber er hatte sich so dick gefressen, daß er nicht mehr durch konnte, sondern stecken blieb. Da kam der Bauer mit einem Knüppel und schlug ihn tot. Der Fuchs aber sprang in den Wald und war froh, daß er den alten Nimmersatt los war.

緊張のうつりかわり

本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。

00.510%25%50%75%100%0% 地点 / 緊張度 19% 地点 / 緊張度 118% 地点 / 緊張度 0.33327% 地点 / 緊張度 036% 地点 / 緊張度 046% 地点 / 緊張度 0.66755% 地点 / 緊張度 0.33364% 地点 / 緊張度 0.33373% 地点 / 緊張度 0.33382% 地点 / 緊張度 0.66791% 地点 / 緊張度 0.333100% 地点 / 緊張度 0.291EncounterJourneyJourneyDeath話の進行 →
縦は緊張度(この話の中での相対値。話をまたいで比べられる量ではない)、横は本文の進行。 上端の小さな字は、その区画で不釣り合いに多く出た出来事語である。

出来事の並び(数え上げ)

区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。

EncounterJourneyJourneyDeath

似ている民話

多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。

#題名文化圏類似度出典
1Der Fuchs und das Pferdドイツ語圏0.956同じ本
2Daumesdickドイツ語圏0.954同じ本
3Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernenドイツ語圏0.952同じ本
4Der Fuchs und die Frau Gevatterinドイツ語圏0.952同じ本
5Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sackドイツ語圏0.951同じ本
6Rotkäppchenドイツ語圏0.950同じ本
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8Sechse kommen durch die ganze Weltドイツ語圏0.947同じ本
9Brüderchen und Schwesterchenドイツ語圏0.947同じ本
10Die kluge Bauerntochterドイツ語圏0.947同じ本
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