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Die drei Handwerksburschen
ドイツ語圏(Germany) / 本文の言語 ドイツ語 / 出典の刊年 1921 / 1,046 語
出典と権利
| 出典の本 | Deutsche Märchen gesammelt durch die Brüder Grimm |
|---|---|
| 提供 | Project Gutenberg / https://www.gutenberg.org/ebooks/77905 |
| 採集・編者 | Jacob Grimm; Wilhelm Grimm |
| 刊年の根拠 | 扉に『Hundertfünfundzwanzigstes Tausend 1921』、初版表示は『Erstes Tausend 1911』 |
| 権利状態 | Public Domain (United States)(US)/確認日 2026-09-08 |
| 地図上の位置 | 緯度 50.9 / 経度 9.5(精度 culture_region)。話の舞台でも採集地でもなく、この本が扱う文化圏のおおよその中心である。 |
本文 ・ 和訳対照
Project Gutenberg の本文から、PG のヘッダ・フッタ・商標文言を除いたもの。段落は原文のままである。
左=原文(原資料)右=和訳(AI が作ったもの)
Es waren drei Handwerksbursche, die hatten es verabredet, auf ihrer Wanderung beisammen zu bleiben und immer in einer Stadt zu arbeiten. Auf eine Zeit aber fanden sie bei ihren Meistern keinen Verdienst mehr, so daß sie endlich ganz abgerissen waren und nichts zu leben hatten. Da sprach der eine: »Was sollen wir anfangen? Hierbleiben können wir nicht länger, wir wollen wieder wandern, und wenn wir in der Stadt wo wir hinkommen, keine Arbeit finden, so wollen wir beim Herbergsvater ausmachen, daß wir ihm schreiben, wo wir uns aufhalten, und einer vom andern Nachricht haben kann, und dann wollen wir uns trennen;« das schien den andern auch das beste. Sie zogen fort, da kam ihnen auf dem Weg ein reichgekleideter Mann entgegen, der fragte, wer sie wären. »Wir sind Handwerksleute und suchen Arbeit; wir haben uns bisher zusammengehalten, wenn wir aber keine mehr finden, so wollen wir uns trennen.« -- »Das hat keine Not,« sprach der Mann, »wenn ihr tun wollt, was ich euch sage, soll's euch an Geld und Arbeit nicht fehlen; ja, ihr sollt große Herren werden und in Kutschen fahren.« Der eine sprach: »Wenn's unserer Seele und Seligkeit nicht schadet, so wollen wir's wohl tun.« -- »Nein,« antwortete der Mann, »ich habe keinen Teil an euch.« Der andere aber hatte nach seinen Füßen gesehen, und als er da einen Pferdefuß und einen Menschenfuß erblickte, wollte er sich nicht mit ihm einlassen. Der Teufel aber sprach: »Gebt euch zufrieden, es ist nicht auf euch abgesehen, sondern auf eines anderen Seele, der schon halb mein ist, und dessen Maß nur vollaufen soll.« Weil sie nun sicher waren, willigten sie ein, und der Teufel sagte ihnen, was er verlangte, der erste sollte auf jede Frage antworten: »Wir alle drei,« der zweite: »Ums Geld,« der dritte: »Und das war recht.« Das sollten sie immer hintereinander sagen, weiter aber dürften sie kein Wort sprechen, und überträten sie das Gebot, so wäre gleich alles Geld verschwunden; solange sie es aber befolgten, sollten ihre Taschen immer voll sein. Zum Anfang gab er ihnen auch gleich so viel, als sie tragen konnten, und hieß sie in die Stadt in das und das Wirtshaus gehen. Sie gingen hinein, der Wirt kam ihnen entgegen und fragte: »Wollt ihr etwas zu essen?« Der erste antwortete: »Wir alle drei.« -- »Ja,« sagte der Wirt, »das mein ich auch.« Der zweite: »Ums Geld.« -- »Das versteht sich,« sagte der Wirt. Der dritte: »Und das war recht.« -- »Jawohl, war's recht,« sagte der Wirt. Es ward ihnen nun gut Essen und Trinken gebracht und wohl aufgewartet. Nach dem Essen mußte die Bezahlung geschehen, da hielt der Wirt dem einen die Rechnung hin, der sprach: »Wir alle drei,« der zweite: »Ums Geld,« der dritte: »Und das war recht.« -- »Freilich ist's recht,« sagte der Wirt, »alle drei bezahlen, und ohne Geld kann ich nichts geben.« Sie bezahlten aber noch mehr als er gefordert hatte. Die Gäste sahen das mit an und sprachen: »Die Leute müssen toll sein.« -- »Ja, das sind sie auch,« sagte der Wirt, »sie sind nicht recht klug.« So blieben sie eine Zeitlang in dem Wirtshaus und sprachen kein ander Wort als: »Wir alle drei, ums Geld, und das war recht.« Sie sahen aber und wußten alles, was darin vorging. Es trug sich zu, daß ein großer Kaufmann kam mit vielem Geld, der sprach: »Herr Wirt, heb Er mir mein Geld auf, da sind die drei närrischen Handwerksbursche, die möchten mir's stehlen.« Das tat der Wirt. Wie er den Mantelsack in seine Stube trug, fühlte er, daß er schwer von Gold war. Darauf gab er den drei Handwerkern unten ein Lager, der Kaufmann aber kam oben in eine besondere Stube. Als Mitternacht war und der Wirt dachte, sie schliefen alle, kam er mit seiner Frau, und sie hatten eine Holzaxt und schlugen den reichen Kaufmann tot; nach vollbrachtem Mord legten sie sich wieder schlafen. Wie's nun Tag war, gab's großen Lärm, der Kaufmann lag tot im Bett und schwamm in seinem Blut. Da liefen alle Gäste zusammen, der Wirt aber sprach: »Das haben die drei tollen Handwerker getan.« Die Gäste bestätigten es und sagten: »Niemand anders kann's gewesen sein.« Der Wirt aber ließ sie rufen und sagte zu ihnen: »Habt ihr den Kaufmann getötet?« -- »Wir alle drei,« sagte der erste, »ums Geld« der zweite, »und das war recht« der dritte. »Da hört ihr's nun,« sprach der Wirt, »sie gestehen's selber.« Sie wurden also ins Gefängnis gebracht und sollten gerichtet werden. Wie sie nun sahen, daß es so ernsthaft ging, ward ihnen doch angst, aber nachts kam der Teufel und sprach: »Haltet nur noch einen Tag aus und verscherzt euer Glück nicht, es soll euch kein Haar gekrümmt werden.« Am andern Morgen wurden sie vor Gericht geführt; da sprach der Richter: »Seid ihr die Mörder?« -- »Wir alle drei.« -- »Warum habt ihr den Kaufmann erschlagen?« -- »Ums Geld.« -- »Ihr Bösewichter,« sagte der Richter, »habt ihr euch nicht der Sünde gescheut.« -- »Und das war recht.« -- »Sie haben bekannt und sind noch halsstarrig dazu,« sprach der Richter, »führt sie gleich zum Tod.« Also wurden sie hinausgebracht, und der Wirt mußte mit in den Kreis treten. Wie sie nun von den Henkersknechten gefaßt und oben aufs Gerüst geführt wurden, wo der Scharfrichter mit bloßem Schwerte stand, kam auf einmal eine Kutsche, mit vier blutroten Füchsen bespannt, und fuhr, daß das Feuer aus den Steinen sprang, aus dem Fenster aber winkte einer mit einem weißen Tuche. Da sprach der Scharfrichter: »Es kommt Gnade,« und ward aus dem Wagen »Gnade! Gnade!« gerufen. Da trat der Teufel heraus, als ein sehr vornehmer Herr, prächtig gekleidet, und sprach: »Ihr drei seid unschuldig; ihr dürft nun sprechen, sagt heraus, was ihr gesehen und gehört habt.« Da sprach der Älteste: »Wir haben den Kaufmann nicht getötet, der Mörder steht da im Kreis,« und deutete auf den Wirt; »zum Wahrzeichen geht hin in seinen Keller, da hängen noch viele andere, die er ums Leben gebracht.« Da schickte der Richter die Henkersknechte hin, die fanden es, wie's gesagt war, und als sie dem Richter das berichtet hatten, ließ er den Wirt hinaufführen und ihm das Haupt abschlagen. Da sprach der Teufel zu den dreien: »Nun hab ich die Seele, die ich haben wollte, ihr seid aber frei und habt Geld für euer Lebtag.«
三人の職人の若者がいて、旅のあいだ一緒にいて、いつも同じ町で働こうと約束していた。だがあるとき、親方たちのところで稼ぎ口が見つからなくなり、とうとうすっかりぼろをまとって食べるものもなくなった。そこで一人が言った。「どうしよう。ここにはもういられない。また旅に出よう。そして行き着いた町で仕事が見つからなければ、宿の主人に頼んで、どこにいるか互いに手紙で知らせ合えるようにして、それから別れよう」ほかの二人にもそれがいちばんよいと思われた。三人が出かけると、道で身なりのよい男に出会った。男は彼らが何者かと尋ねた。「おれたちは職人で仕事を探しています。これまでは一緒にいましたが、もう見つからないなら別れるつもりです」「その必要はない」と男は言った。「わたしの言うとおりにすれば、金にも仕事にも困らない。それどころか大旦那になって馬車を乗りまわせるようになる」一人が言った。「おれたちの魂と救いを損なわないなら、やってもいい」「いや」と男は答えた。「おまえたちに用はない」だがもう一人が男の足を見て、片方が馬の脚で片方が人の足なのに気づき、関わりたくないと思った。だが悪魔は言った。「安心しろ。狙いはおまえたちではなく、もう半ばわたしのものである別の男の魂で、あれの升を満たしさえすればよいのだ」そこで三人は安心して承知し、悪魔は求めることを告げた。一人目はどんな問いにも「おれたち三人みんなで」と答え、二人目は「金のためさ」、三人目は「それでよかったのさ」と答えること。それをいつもこの順に言い、それ以外はひと言も口をきいてはならない。この掟を破れば金はたちまち消える。だが守っているかぎり、ふところはいつもいっぱいだ、というのである。悪魔は手はじめに、運べるだけの金をその場で与え、町のこれこれの宿屋へ行けと言った。三人が入っていくと、宿の主人が迎えて尋ねた。「何か召し上がりますか」一人目が答えた。「おれたち三人みんなで」「はい」と主人は言った。「わたしもそう思います」二人目。「金のためさ」「もちろんです」と主人は言った。三人目。「それでよかったのさ」「ええ、けっこうでございます」と主人は言った。そこで三人にはよい食事と飲みものが運ばれ、丁重にもてなされた。食事のあと支払いになり、主人が一人に勘定書を差し出すと、彼は言った。「おれたち三人みんなで」二人目。「金のためさ」三人目。「それでよかったのさ」「もちろんけっこうです」と主人は言った。「三人でお払いください。金がなければ何も差し上げられませんからね」だが三人は求められた以上に払った。客たちはそれを見て言った。「あの連中は気が触れているにちがいない」「ええ、そのとおりで」と主人は言った。「頭がまともではないのです」こうして三人はしばらく宿屋にいて、「おれたち三人みんなで、金のためさ、それでよかったのさ」以外の言葉を口にしなかった。だが三人はそこで起きることを何もかも見て知っていた。あるとき、大金を持った大商人がやってきて言った。「宿の主人、わたしの金を預かってくれ。あそこにいる三人の頭のおかしい職人に盗まれてはかなわん」主人はそうした。その鞄を自分の部屋へ運ぶと、金で重いのが分かった。それから三人の職人には下に寝床を与え、商人は上の別室に通した。真夜中になり、主人はみな眠っていると思って、女房とともに斧を持ってきて、この裕福な商人を打ち殺した。殺しを遂げると、二人はまた寝についた。さて夜が明けると大騒ぎになった。商人は寝床で死んで、血の海に浮かんでいた。客たちがみな駆け集まったが、主人は言った。「あれは例の気の触れた職人三人の仕業だ」客たちもそれを裏づけて言った。「ほかの者であるはずがない」主人は三人を呼びにやって言った。「おまえたちが商人を殺したのか」「おれたち三人みんなで」と一人目が言った。「金のためさ」と二人目。「それでよかったのさ」と三人目。「お聞きのとおりです」と主人は言った。「自分たちで白状しております」そこで三人は牢に入れられ、裁かれることになった。さて事がこれほど深刻だと知ると、三人も怖くなった。だが夜に悪魔が来て言った。「あと一日こらえて、幸運を取り逃がすな。髪の毛一本曲げられはせぬ」翌朝、三人は法廷に引き出された。そこで裁判官は言った。「おまえたちが人殺しか」「おれたち三人みんなで」「なぜ商人を打ち殺した」「金のためさ」「この悪党ども」と裁判官は言った。「罪を恐れなかったのか」「それでよかったのさ」「白状したうえに、なお強情だ」と裁判官は言った。「ただちに刑場へ引け」そこで三人は連れ出され、宿の主人も輪のなかに立たねばならなかった。さて三人が処刑人の手下につかまえられて、抜き身の剣を持った首斬り役が立つ壇の上へ連れていかれると、突然、血のように赤い狐毛の馬を四頭つないだ馬車がやってきて、石から火が飛ぶほどの勢いで走り、窓からは誰かが白い布を振っていた。そこで首斬り役は言った。「恩赦が来た」そして馬車からは「恩赦、恩赦」と叫ぶ声がした。そこで悪魔が、たいそう高貴な殿さまの姿で、豪華な身なりで出てきて言った。「この三人は無実だ。もう口をきいてよい。見聞きしたことを言うがよい」そこでいちばん年上の者が言った。「おれたちは商人を殺していない。人殺しはあそこの輪のなかに立っている」そして主人を指さした。「証しに、あいつの地下蔵へ行ってみろ。あいつが命を奪ったほかの者たちが、まだたくさん吊るされている」そこで裁判官が処刑人の手下を遣ると、言われたとおりのものが見つかった。そしてそれを裁判官に報告すると、裁判官は主人を壇へ引き上げさせて首を打たせた。そこで悪魔は三人に言った。「これでわたしのほしかった魂が手に入った。おまえたちは自由だし、一生ぶんの金もある」
和訳は claude-opus-5 がこのために作ったもので、原資料ではない(translation_type: AI_GENERATED)。 既存の published 訳を写したものではなく、学術的な定訳でもない。 段落は原文と一対一に対応させてあり、段落数の一致は機械で検査している。和訳は Embedding に入れていない —— 入れると測ったことの数字が汚れるためである。
緊張のうつりかわり
本文を 12 等分し、張りつめた語(死・血・恐れ・剣…)から和らいだ語(祝い・眠り・ 婚礼…)を引いて、話の中で 0〜1 に均したもの。自前の辞書である。翻訳を経た本文を測っているので、これは原話ではなくこの訳の性質である。
出来事の並び(数え上げ)
区画ごとに、コーパス全体の出現率に対して不釣り合いに多く出た引き金語を採っている。 生の回数で採ると、`father`/`mother` を持つ Family がほぼ全区画で勝つ(実測)。
Encounter→Journey→Death→Death→Battle→Encounter
似ている民話
多言語 Embedding のコサイン近傍。類似度は歴史的な起源や伝播を証明する値ではない。同じ本の話は文体を共有するぶん必ず似るので、そう分かるよう印を付けてある。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen | ドイツ語圏 | 0.964 | 同じ本 |
| 2 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | ドイツ語圏 | 0.960 | 同じ本 |
| 3 | Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack | ドイツ語圏 | 0.959 | 同じ本 |
| 4 | Sechse kommen durch die ganze Welt | ドイツ語圏 | 0.955 | 同じ本 |
| 5 | Die kluge Bauerntochter | ドイツ語圏 | 0.954 | 同じ本 |
| 6 | Die drei Männlein im Walde | ドイツ語圏 | 0.953 | 同じ本 |
| 7 | Der Geist im Glas | ドイツ語圏 | 0.952 | 同じ本 |
| 8 | Bruder Lustig | ドイツ語圏 | 0.952 | 同じ本 |
| 9 | Die Rübe | ドイツ語圏 | 0.952 | 同じ本 |
| 10 | Der treue Johannes | ドイツ語圏 | 0.952 | 同じ本 |
| 11 | Die Wichtelmänner | ドイツ語圏 | 0.952 | 同じ本 |
| 12 | Der Bärenhäuter | ドイツ語圏 | 0.950 | 同じ本 |
話を刻んで比べた近傍
話を 150 語ずつの窓に切り、話の平均を引いてから窓ごとに比べたときの近傍。 話をまるごと 1 本のベクトルにする上の一覧より、独英グリムの同じ話をよく当てた (測ったこと の H-05)。「筋の順番が似ている」ではない —— 順番をまったく使わない突き合わせでも同じだけ当たったので、 効いているのは刻んで細かく比べていることである。
| # | 題名 | 文化圏 | 類似度 | 出典 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | How a Hunter obtained Money from his Friends the Leopard, Goat, Bush Cat, and Cock, and how he got out of repaying them | ナイジェリア南部 | 0.096 | 別の本 |
| 2 | Der Bärenhäuter | ドイツ語圏 | 0.090 | 同じ本 |
| 3 | Der Wolf und die sieben jungen Geißlein | ドイツ語圏 | 0.088 | 同じ本 |
| 4 | The Magic Hat and the Staff of Life | ジャマイカ | 0.087 | 別の本 |
| 5 | The Old Chippeway | 北米先住民 | 0.075 | 別の本 |
| 6 | Der Gevatter Tod | ドイツ語圏 | 0.072 | 同じ本 |